(openPR) In der Praxis werden heutzutage Bearbeitungsprozesse simuliert. Häufig wird die CNC-Funktionalität durch Steuerungsmodelle nachgebildet. Oftmals können Grenzen durch die Simulation auf Basis des originalen CNC-Kerns überwunden werden. Ein weiteres Problem bleibt jedoch bestehen. Wie kann man die erforderlichen Anwendungsdaten in die Simulation integrieren? Komplexere Bearbeitungstechnologien und Maschinenkinematiken erhöhen die Anforderungen des Leistungsumfangs numerischer Steuerungen. Die Programmierung und Inbetriebnahme vor Ort an der Maschine ist nicht einfach. Die Simulation und die virtuelle Inbetriebnahme unterstützen den Anwender bei der Lösung der Aufgaben und bringen auch eine Zeit- und Kostenersparnis. Unter dem Begriff "Digital Twin" sind diese beschriebenen Methoden zusammengefasst. Das große Ziel ist der Aufbau einer realitätsnahen Datenbasis. Je genauer die Daten der Realität entsprechen, desto verlässlicher und aussagekräftiger sind die Ergebnisse der Simulation. Grundlagen für die Programmierung sind Angaben und Informationen über zahlreiche Parameter und die Konfigurationsdaten der CNC. Weitere wichtige Details sind Kinematikinformationen, Geometriedaten der Maschine oder auch die verwendeten Betriebsmittel (z. B. Spannvorrichtungen, Werkzeuge).
CAD/CAM-Kopplung
Häufig werden mithilfe von Programmiersystemen neue CNC-Programme (www.mw-camtechnik.de) für Werkzeugmaschinen erstellt. Die gestiegenen Anforderungen sind der Grund für diese Praxis. Das erhöhte Leistungsspektrum ist auf wechselnde Teilespektren, komplexe Mehrtechnologiemaschinen, neuartige Zerspanungsverfahren oder Freiformflächenbearbeitung begründet. Die Anwendungsvielfalt im Bereich der Software CAD/CAM verdeutlicht eine große Anzahl von unterschiedlichen Anbietern. Das neue System muss zur bestehenden Infrastruktur kompatibel sein, um bereits vorhandene Dateien effizient nutzen zu können. Dies kann durch den Gebrauch von integrierten CAD/CAM-Systemen geschehen. Eine weitere Möglichkeit ist eine durch CAD/CAM-Kopplung festgelegtes System unter Nutzung von Software-Schnittstellen.








