(openPR) Zielsetzung der WTA-Zertifizierung von Innenabdichtungssystemen ist es, dem Planer und Ausführenden eine Qualitätssicherheit in Bezug auf die wassereinwirkungsklassenspezifische Verwendbarkeit des Systems zu geben, damit technische Mängel durch eine fehlerhafte Applikation bzw. durch eine Anwendung außerhalb der Anwendungsgrenzen des Innenabdichtungssystems vermieden werden.
Die WTA-Zertifizierung von Innenabdichtungssystemen ist nach der Zertifizierung von Sanierputzen und Injektionsstoffen zur Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit die dritte Systemzertifizierung.
Dipl.-Ing. Stephan Keppeler, ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden, insbesondere Abdichtungen, Leiter des WTA-Referates 4, Abdichtungen, verweist auf das WTA-Merkblatt 4-6 „Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“: "Es ist das einzige Regelwerk, in dem Innenabdichtungen im erdberührten Bereich auf der wasserabgewandten Bauteilseite beschrieben werden."
Das Merkblatt beschreibt auf vier Seiten im Abschnitt 5, in welcher Form Untergrundvorbereitungen erfolgen müssen und wie die Applikation von Innenabdichtungssystemen zu erfolgen hat. Des Weiteren werden auch zahlreiche Detaillösungen beschrieben und es gibt eine zeichnerische prinzipielle Darstellung eines Innenabdichtungsaufbaus mit unterem und oberem Anschlussdetails.
Bei erfolgreicher Annahme des Antrages durch die zweimal jährlich tagende WTA-Zertifizierungskommission wird eine Zertifizierung mit einer Geltungsdauer für ein Jahr erteilt, die die Eignung des Innenabdichtungssystems nachweist, die anschließend für eine zweijährige Laufzeit verlängert werden kann.
https://buk-bau.de/wissen/wta-zertifizierung-von-innenabdichtungssystemen
Die für die notwendige Zertifizierung erforderliche Prüfung kann z. B. an folgendem Prüfinstitut durchgeführt werden:
MFPA Leipzig
AG Bauwerksabdichtung
Herr Dipl.-Ing. (FH) Dirk Kautetzky
Tel. 0341 / 6582188
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