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Hybrid Tbilisi

26.09.201812:43 UhrKunst & Kultur
Bild: Hybrid Tbilisi

(openPR) Betrachtungen zur Architektur in Georgien

Die kaukasische Metropole Tiflis befindet sich permanent in Transformation. Spektakuläre Neubauten kontrastieren mit spätsowjetischen Formexperimenten, wie dem Ministerium für Straßenbau, der Ikone des Sowjet-Brutalismus. Fast vergessen verfallen Paläste, Verwaltungen und Museen von europäischen Architekten vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Daneben werden ganze Straßenzüge rekonstruiert. Die Hauptstadt Georgiens ist eine große Abrissbaustelle des Alten, eine Fabrik des Neuen, eine aufstrebende, chaotische und faszinierende Stadt auf der Suche nach sich selbst.



Der Bild- und Textband Hybrid Tbilisi ist ein Streifzug durch die Schichten dieser widersprüchlichen Großstadt, die geografisch und geistig zwischen Europa, Russland, der Türkei und den arabischen Staaten, zwischen Orient und Okzident oszilliert. Peter Cachola Schmal und Irina Kurtishvili beleuchten darin zusammen mit anderen georgischen Autoren neben historischen und internationalen Einflüssen die verschiedenen formalen Experimente, manchmal jedoch auch die Misserfolge, die unmittelbar auf politische Veränderungen folgten – und auf die neuen Hoffnungen, die sie hervorgerufen hatten. Sie machen klar, wie sich Georgien aufgrund der vielen Eroberer aus den Nachbarreichen als erfolgreiches Bindeglied zwischen Ost und West, Islam und Christentum etabliert hat. Die europäisch geprägten Bauten des 19. Jahrhunderts werden ebenso beschrieben wie die des stalinistischen Klassizismus – bis hin zu den „Kamikaze-Loggien“, mit denen die Bürger im Chaos der 1990er Jahre auf waghalsige Arte die Plattenbauten erweiterten. Nach diesen unruhigen Jahren folgte eine Zeit der Rekonstruktion und Rehistorisierung. Die aktuellen Erfahrungen deutscher Architekten in Georgien wiederum spiegeln sich in Interviews mit Graft und Jürgen Mayer H. Eine Geschichte des Wohnens in Tiflis seit dem 19. Jahrhundert bis heute sowie die Präsentation der nächsten Generation georgischer Architekten runden den Band ab. Die eindrucksvollen Fotografien, u.a. von Erik-Jan Ouwerkerk bilden nicht nur die Architektur ab, sondern fangen auch die Stimmung ein, die Tiflis mit seinen stadträumlichen Überwucherungen und mit seinem wilden Nachtleben ausstrahlt.

Georgien ist im Jahr 2018 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Hybrid Tbilisi erscheint zur gleichnamigen Ausstellung, die aus diesem Anlass im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019 stattfindet. Zudem erscheinen bei DOM publishers in diesem Kontext zwei weitere Architekturführer: einer führt durch Tiflis, der andere zu baubezogener Kunst in Georgien.

Irina Kurtishvili / Peter Cachola Schmal
Hybrid Tbilisi
Betrachtungen zur Architektur in Georgien – Reflections on Architecture in Georgia
225 x 280 mm, 264 Seiten
290 Abbildungen, Hardcover
EUR 38,00 / CHF 46,40
ISBN 978-3-86922-288-2 (de/en)
September 2018. DOM publishers, Berlin

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