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Plan A gegen den Fahrermangel

24.09.201813:29 UhrLogistik & Transport
Bild: Plan A gegen den Fahrermangel
Friedrich Zufall GmbH & Co. KG
Friedrich Zufall GmbH & Co. KG

(openPR) Die ZUFALL logistics group hat die Zeichen der Zeit erkannt und arbeitet daran, qualifizierte Berufskraftfahrer an das Unternehmen zu binden. Das Unternehmen will damit dem Fahrermangel pro aktiv begegnen und hierzu gezielt rekrutieren, die Ausbildung intensivieren und die neuen Mitarbeiter perspektivisch an sich binden.



Göttingen, 24. September 2018 --- Bundesweit fehlen rund 45.000 Berufskraftfahrer. Das hat der Deutsche Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV) schon vor einiger Zeit prognostiziert. Die Tendenz ist aktuell steigend. Der Mangel an Fachkräften wirke sich demnach nicht nur unmittelbar auf die Landverkehre aus. Er hat auch mittelbar negative Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit der Wertschöpfungskette in Industrie und Handel. Hauptgrund für den Fahrermangel ist laut DSLV das negative Image des Berufs, das durch schlechte Bezahlung, mangelhafte Infrastruktur und unattraktive Arbeitskonditionen bedingt wird. Ein Trend, den auch die ZUFALL logistics group spürt, dem sie sich aber mit Initiativen in zwei Richtungen entgegenstellt: Der Logistikdienstleister investiert in die Ausbildung eigener Berufskraftfahrer an den Standorten in Göttingen und Fulda und in den Aufbau und die Erweiterung des Fuhrparks. „Auch für uns stellt der Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern eine große Herausforderung dar“, erklärt Jürgen Wolpert, Geschäftsführer von ZUFALL. „Wir stecken den Kopf aber nicht in den Sand, sondern arbeiten an Lösungen zur Bekämpfung des Fahrermangels.“ Hierzu gehört, dass der Logistikdienstleister seit Anfang August acht junge Männer (fünf in Göttingen, drei in Fulda) zu Berufskraftfahrern ausbildet. Ziel der ZUFALL logistics group ist, diese neuen Kollegen nach ihrer Ausbildung zu übernehmen und zu binden: durch pünktliche und überdurchschnittliche Bezahlung, Altersversorgung durch die Pensionskasse und Aus- und Fortbildungen. Hinzu kommt, dass sich die Fahrer auf einen sicheren Arbeitsplatz verlassen können. Für ZUFALL zu fahren, soll für Interessenten ein Anreiz sein. Das umfasst auch, die neuen Mitarbeiter auf unternehmenseigene, moderne und technisch sichere Fahrzeuge zu setzen. Hierzu betreibt ZUFALL in Fulda und Göttingen zusammen schon jetzt einen Fuhrpark von 50 Lkw im Nah- und Fernverkehr. Hinzukommen 22 Fahrzeuge im Festcharter. Ziel des Unternehmens ist es, den eigenen Stamm an Fahrpersonal perspektivisch weiter auszubauen. Zurzeit fahren in Fulda 28 Mitarbeiter auf der Fernstrecke, 37 sind regional unterwegs. In Göttingen sitzen 15 Männer auf dem Bock. „Wir wollen unseren Truckern signalisieren, dass sie wesentlicher Teil unserer Wertschöpfungskette und der Versorgungssicherheit der Wirtschaft sind“, erläutert Jürgen Wolpert.

Unternehmen steht für menschlichen Umgang
Alleine kann das Familienunternehmen das Problem des Fahrermangels sicherlich nicht lösen, ist man dort überzeugt. „Aber wir drehen an den Stellschrauben, auf die wir unternehmerischen Einfluss haben. Dazu gehört zum Beispiel ein gutes Betriebsklima. Wir müssen die Position des Berufskraftfahrers aufwerten, mit fairer Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen“, betont Jürgen Wolpert. Eine menschliche Unternehmenskultur gehört für das Familienunternehmen zum Selbstverständnis. Sie ist ein Baustein der Unternehmensstrategie „GUT“. Daher engagiert sich der Logistikdienstleister auch im Umfeld der Trucker. Gemeinsam mit anderen Unternehmen hat die ZUFALL logistics group zum Beispiel die Interessengemeinschaft „Asphaltkings“ gegründet, um für den Beruf des Kraftfahrers zu werben. Zudem engagiert sich das Familienunternehmen in Netzwerken der Branche und führt in diesem Rahmen regelmäßig Gespräche mit Kraftfahrern über deren Arbeitsumfeld. Darüber hinaus hat der Logistikdienstleister in einem Pilotprojekt einen Coach engagiert. Dieser hat Disponenten im wertschätzenden Umgang mit Fahrern geschult und für deren Anliegen sensibilisiert. Ein weiterer Schritt zur Entlastung ist die Entladung an der Rampe durch Kollegen vom Umschlaglager – und nicht durch die Fahrer selbst.

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