(openPR) Ob Briefpapier, Geschäftsdrucksachen oder Kataloge, es wird immer mehr gedruckt. Damit nehmen aber auch die bei der Herstellung von Drucksachen anfallenden CO2-Emissionen ständig zu. Mit dem neuen Geschäftsmodell „Klimaneutral Drucken“ bietet ClimatePartner jetzt Druckereien die Möglichkeit, diese Emissionen auszugleichen und den freiwilligen Klimaschutz in die eigenen Geschäftsprozesse zu integrieren. Die bei der Entstehung einer Drucksache anfallenden CO2-Emissionen - sei es für die Herstellung des Papiers oder der Farbe sowie für den Druckprozess selbst - werden dabei ermittelt und anschließend durch den Kauf und die Stilllegung von hochwertigen Emissions¬minderungszertifikaten ausgeglichen. „Das Konzept Klimaneutral Drucken eröffnet Druckereien einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn wir unterstützen sie im gesamten Prozess von der Potenzialanalyse bis hin zur Vermarktung und helfen, das Thema aufmerksamkeitsstark zu kommunizieren,“ so Tobias Heimpel, Geschäftsführer der ClimatePartner GmbH & Co. KG, München, die sich auf die Entwicklung von Geschäftsmodellen im freiwilligen Klimaschutz spezialisiert hat. „Gerade für engagierte und innovative Kunde haben die Druckereien damit ein Angebot, mit dem sie sich klar von Mitbewerbern abheben.“ Klimaneutral Drucken kann man ab sofort in Deutschland, der Schweiz und demnächst auch in Österreich. Die ersten Unternehmen, die das Geschäftsmodell übernommen haben sind Schöler Druck & Medien, Immenstadt, die Schweizer Druckerei Feldegg, Zolikerberg/Zürich und Braun Digitaldruck, Ulm.
Klimaneutrales Drucken
Die Druckindustrie zählt zu den Industriezweigen, die schon zu einem relativ frühen Zeitpunkt mit weit reichenden Umweltmaßnahmen aktiv geworden sind. Dadurch sind inzwischen umweltfreundliche Papiere oder die Verwendung von Holz aus nachwachsenden Beständen vielfach bereits Standard. Das Geschäftsmodell Klimaneutral Drucken erweitert nun die Möglichkeiten für Druckereien, sich im freiwilligen Klimaschutz zu engagieren und dieses Instrument gleichzeitig für einen intensiven Kundendialog zu nutzen. Vom klimaneutralen Geschäftsbericht bis zum klimaneutralen Briefpapier schaffen die Druckereien für ihre Kunden einen echten Mehrwert. Denn diese können die klimaneutralen Druckerzeugnisse ihrerseits ebenfalls öffentlichkeitswirksam nutzen und einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Beim klimaneutralen Druck werden die CO2-Emissionen, die beim Bedrucken und Verarbeiten von Papier, aber auch beim Digitaldruck, z. B. auf Stoff oder andere Trägermaterialien, entstehen, ausgeglichen. Der ClimatePartner-Prozess für Druckerzeugnisse berücksichtigt Rohstoffe (Papier, Farbstoffe, Chemie) sowie Feucht- und Reinigungsmittel ebenso wie den Druckvorgang selbst (einschließlich Vorstufe und Verarbeitung). Auch die Auslieferung der Druckerzeugnisse oder der Personaleinsatz, der benötigt wird, um beispielsweise einen Geschäftsbericht zu drucken, wird in die Emissionsberechnungen einbezogen. Durch den Ankauf von Zertifikaten aus hochwertigen Klimaschutzprojekten werden sämtliche dieser angefallenen CO2-Emissionen anschließend ausgeglichen bzw. neutralisiert.
Die Druckereien können ihre Produkte mit dem Qualitätszeichen „Klimaneutral“ kennzeichnen, und auch die Kunden erhalten ein Zertifikat darüber, dass sie klimaneutral eingekauft haben. „Mit dem Angebot, unsere Produkte klimaneutral zu drucken, haben wir bislang in der Region ein Alleinstellungsmerkmal,“ so Wolfgang Schöler von Schöler Druck & Medien in Immenstadt. „Als umweltbewusstes Unternehmen verschafft uns dies einen deutlichen Imagegewinn, der sich wirtschaftlich nutzen lässt. Durch den prozessorientierten Ansatz des Modells hat uns ClimatePartner dabei komplett von einer ersten Analyse über die konkrete Neutralisierung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und wird dies auch künftig tun.“
Integration des freiwilligen Klimaschutzes in die Geschäftsprozesse
Mit dem Geschäftsmodell Klimaneutrales Drucken will ClimatePartner Druckereien dabei unterstützen, ihr Engagement nicht nur punktuell, sondern mit Breitenwirkung zu realisieren. „Nur wenn es gelingt, dass die Klimaschutz-Maßnahmen auch von den Mitarbeitern mit getragen und von Kunden und der Öffentlichkeit verstanden werden, ist es möglich, den freiwilligen Klimaschutz im Unternehmen zu integrieren,“ so die Ansicht von Tobias Heimpel. Erst dadurch ist eine Änderung des Bewusstseins und somit eine kontinuierliche Reduzierung von CO2-Emissionen möglich.
+++ Erstmals wurde der Internationale Buchpreis CORINE im Rahmen der großen 3sat TV-Gala in diesem Jahr klimaneutral vergeben. Umgesetzt wurde das Projekt von einem der Hauptsponsoren O2 zusammen mit der Klimaschutzinitiative ClimatePartner vor dem Hintergrund der Auszeichnung des Werkes „Wir Wettermacher“ mit dem begehrten Preis in der Kategorie „Future“. +++
+++ Die erste griechische Umweltmesse ´Ecolife´ ist von Climate Partner und Coca Cola klimaneutral gestellt worden +++
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