(openPR) EWR kooperiert mit NABU, Gewässerverband Bergstraße und Privatleuten
Helmut Dietz zeigt sich erfreut, als er auf den gerade errichteten 8,50 Meter hohen Mast in seinem Garten schaut, auf den ein großer Metallkorb montiert ist. „Toll, dass aus einer Idee nun Tatsachen geworden sind“, betont er. Neben ihm stehen zustimmend Erik Müller, Stabsstelle Nachhaltigkeit EWR, Landrat Christian Engelhardt, Florian Schumacher, stellv. Vorsitzender des Gewässerverbandes Bergstraße, sowie Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen. Sie alle zogen an einem Strang, um das neue Storchennest in Bürstadt-Riedrode möglich zu machen.
Die Vorgeschichte
Im Oktober 2017 kontaktierte Familie Dietz EWR per E-Mail. Auslöser war ein Artikel im EWR-Kundenmagazin „Stadt, Land, Leben“ über das Engagement des Energiedienstleisters beim Vogelschutz und die Kooperation mit dem NABU bei der Anbringung von Vogelkästen. „Mir kam die Idee“, so Dietz, „dass hier in meinen Garten ein Storchennest hingehören könnte, als ich auf dem Lichtmast vom Sportplatz, der Luftlinie 20 Meter entfernt ist, zwei Störche sitzen sah.“
Unkompliziert und schnell
Das Schreiben von Herrn Dietz löste Telefonate und E-Mails zwischen ihm, der Stabstelle Nachhaltigkeit, dem NABU und dem Gewässerverband Bergstraße aus. Nach einem Vor-Ort-Termin stand das Ergebnis fest:
Der Garten der Familie Dietz ist ein geeigneter Standort.
Ein erfahrener Metallbauer aus Biblis baut das Storchennest aus Metall zum Vorzugspreis.
Die EWR Netz GmbH stiftet Masten und die EWR AG spendet 2.000 Euro zur Finanzierung von Material und Arbeitszeit.
Heute stellten die Männer von Florian Schumacher den Mast im Garten der Familie Dietz auf: „1,7 Kubikmeter Beton haben wir verbaut und die Haltekonstruktion 2 Meter tief im Erdboden verankert. Der Mast hält jedem Wind stand.“
Orte für Storchennester gesucht
Dass die Bemühungen der Verbände wirkungsvoll sind zeigen die Zahlen, erklärt Gerhard Eppler vom NABU: „Im Jahr 1998 nisteten hier im Ried 2 Storchenpaare, mittlerweile sind es fast 600.“
Um diesen Trend zu unterstützen hat die „Arbeitsgruppe Storchennest“ mit der Spende von EWR gleich vier Storchennester anfertigen lassen und die EWR Netz GmbH stellt 10 gebrauchte Holzmasten zur Verfügung. „Für zwei Storchenmasten fehlen noch geeignete Orte zum Aufstellen im Ried“, sagt Florian Schumacher.
EWR unterstützt die Suche. Wer will, kann sich gerne bei Erik Müller von der Stabsstelle Nachhaltigkeit melden:












