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Kunstgeschichtliche Kleinode am Wegesrand - Eine Tour durch das südliche Markgräflerland

24.07.201208:32 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Kunstgeschichtliche Kleinode am Wegesrand - Eine Tour durch das südliche Markgräflerland
Kirche St. Peter in Blansingen
Kirche St. Peter in Blansingen

(openPR) MÜLLHEIM. Das Markgräflerland mit seinem hervorragend ausgebauten Wegenetz gilt als Paradies für Wanderer und Radfahrer. Es sind aber nicht nur die malerische Hügellandschaft zwischen Schwarzwald und Rhein und die schönen Aussichten ins Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz, die dem Urlauber nachhaltig in Erinnerung bleiben. Denn bei den Touren durch die Region lassen sich einige kunstgeschichtliche Kleinode am Wegesrand entdecken.



Insbesondere das Dreieck im Süden zwischen den Gemeinden Bad Bellingen, Efringen-Kirchen und Kandern mit ihren Teilorten hält für seine Besucher Überraschendes und auch manchmal Rätselhaftes bereit. Dazu gehören die vielen kleinen ausgemalten Kirchen mit einer teilweise mehr als 1000-jährigen Geschichte. Leider hinterließen Glaubenskämpfe und die Reformation ihre Spuren. So wurden viele der künstlerisch wertvollen Wandbemalungen nach 1550 in den protestantischen Gemeinden mit einem weißen Putz überzogen und gerieten lange in Vergessenheit. Erst als in jüngerer Zeit Renovierungen anstanden, wurden die kunstgeschichtlichen Schätze neu entdeckt und freigelegt.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Kirche St. Peter in Blansingen südlich des Kur- und Wellnesszentrums Bad Bellingen. Sie zählt zu den schönsten Zeugnissen mittelalterlicher Kunst am Oberrhein. Schon ihre Lage ist Kunsthistorikern und Archäologen ein Rätsel: Denn die Kirche mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert ist nicht im Dorfkern gebaut worden, sondern rund zwei Kilometer außerhalb – ohne dass man die Gründe dafür herausgefunden hat. Die in Secco-Technik auf trockenem Putz bemalten Wände zeigen Motive aus der Passionsgeschichte sowie der Apostelgeschichte. Für die Gestaltung des Altarkreises benutzten die Erbauer ein mineralisches Gestein, das im Markgräflerland früher in Bergwerken abgebaut wurde: den Jaspis. Blansingen lockt aber nicht nur wegen des Gotteshauses. Im Ortskern befindet sich mit dem Hotel und Restaurant „Traube“ ein Aushängeschild der Markgräfler Küche, das sich mit einem Michelin-Stern schmücken darf.

Weitere bemerkenswerte Kirchen mit teilweise schön erhaltenen Wandbemalungen befinden sich in Bad Bellingen, Tannenkirch, Mappach und Schallbach. Lohnend ist auch ein Besuch der Kirche in Riedlingen, die ein für das Markgräflerland typisches Heiliges Grab mit Sakramentsschrein, Grabesnische und die Wappen der Markgrafen enthält. Ein Blickfang im Ortskern sind auch die alten Bauernhäuser, die sich um die Kirche scharen. Von dort empfiehlt sich ein Abstecher ins Storchengehege im benachbarten Holzen. Es entstand 1977, nachdem das letzte Storchenpaar nicht mehr aus dem Winterquartier aus Afrika zurückgekommen war.

Die Reize der Natur, die Geschichte des Markgräflerlands sowie idyllisch gelegene kleine Orte verbindet auch die Alte Römerstraße entlang des Streckenabschnitts von Bad Bellingen nach Efringen-Kirchen, ein Zentrum des Weinanbaus in der Region. Ein besonderes Beispiel für die typische Gestaltung der Ortskerne ist der in der Nähe des Altrheins gelegene Ortsteil Istein. Seit 1974 steht das gesamte Zentrum unter Denkmalschutz. Zum historischen Ensemble gehören alte Fachwerkhäuser wie die Arche aus dem Jahr 1553, in dessen Untergeschoss früher die flachen Boote der Rheinfischer im Winter abgestellt wurden. Mit dem Isteiner Klotz gibt es ferner einen weiteren markanten Anziehungspunkt. Dieser Felsvorsprung am nahen Altrhein, auf dem noch heute die historischen Hochwassermarken zu sehen sind, ist nicht nur wegen seiner imposanten Aussicht aufs Dreiländereck mit dem Schweizer Jura und den Vogesen im Elsass einen Ausflug wert, sondern auch wegen der Vituskapelle, die vor rund 1100 Jahren in den Felsen gebaut wurde.

Darüber hinaus finden sich hier viele Spuren einer frühzeitlichen Besiedlung in unmittelbarer Nähe des Rheins. Auch das steinzeitliche Bergwerk im Ortsteil Kleinkems gehört dazu, in dem schon vor 5500 Jahren der Markgräfler Jaspis zutage gefördert wurde. Es ist derzeit zwar nicht zugänglich, aber die Fundstücke und ein Modell des Bergwerkes können im „Museum in der Alten Schule“ in Efringen-Kirchen besichtigt werden. In Efringen-Kirchen kommen schließlich die Weinliebhaber zum Zuge – nicht nur beim Weinkauf. Denn für Wein- und Wanderfreunde hat die Gemeinde den „Panoramaweg Schafberg“ durch die bekannte Weinlage Efringer Ölberg angelegt. Er verbindet die schöne Aussicht auf eine vom Weinbau geprägte Kulturlandschaft mit kompakten Informationen zum Weinbau und zur Arbeit der Winzer in der Region.

Weitere Informationen
www.markgraefler-land.com
www.bad-bellingen.de
www.efringen-kirchen.de
www.kandern.de

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