(openPR) Während durch agiles Arbeiten die Leistungsfähigkeit des Unternehmens steigt, befürchten Beschäftigte durch den Wandel negative Auswirkungen auf die Gesundheit.
Berlin, 06.09.2018
Wandel zum agilen Unternehmen hinterlässt Spuren
Rund 92 Prozent der Befragten bestätigen: Der Wandel vom traditionellen zum agilen Arbeiten wirkt sich zumindest teilweise sowohl auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter als auch auf die Leistungsfähigkeit der Organisation aus. Während die Studienteilnehmer die Auswirkungen auf die Mitarbeitergesundheit und die individuelle Leistungsfähigkeit eher negativ einschätzen, beurteilen diese die Effekte auf die organisationale Leistungsfähigkeit eher positiv.
Anforderung an Führung wird unterschätzt
Obwohl 89 Prozent der Befragten umfangreiche Veränderungen in den Arbeitsweisen und Organisationsformen erleben, sind die Erwartungen an die Zukunft insgesamt positiv. Vielfach fehlt jedoch gegenwärtig das Rüstzeug, um den Wandel gut zu gestalten: Knapp jeder Vierte gibt an, dass Führungskräfte gegenwärtig nicht ausreichend dabei unterstützt werden, ihre Mitarbeiter in Veränderungsprozessen zu führen. Ebenso viele erleben Führung nicht als mitarbeiterzentriert und geben an, dass Führungskräfte die Erwartungen, die sie an ihre Mitarbeiter stellen, selbst nicht vorleben.
Wandel ohne Kompass?
Etwa jedes fünfte Unternehmen hat nach Angabe der Studienteilnehmer keine umfassende Unternehmensstrategie zum Wandel. Ist eine Strategie vorhanden, so ist diese im Schnitt 46 Prozent der Mitarbeiter bekannt, wird jedoch nur von 30 Prozent auch verstanden.
„Das Thema ‘Agile Arbeitswelt‘ steht für einen Umbruch in den Unternehmen, dessen Auswirkungen auf den Menschen und die Organisation sich noch schwer abschätzen lassen. Mit unserer Studie können wir sowohl den Status quo als auch Trends aufzeigen“, bestätigt Dr. Alexandra Schröder-Wrusch, Vorstand der ias Stiftung und der ias Aktiengesellschaft.
Die Studienpublikation kann kostenfrei angefordert werden unter:
Hintergrund zur Studie:
Wie gehen Unternehmen mit zunehmend volatileren Märkten, sich ändernden Kundenbedürfnissen und neuen Formen der Arbeit um? Welches sind die Hebel zur Entwicklung einer agilen und lernenden Organisation? Wo liegen die größten Herausforderungen? Lassen sich Auswirkungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mensch und Organisation beobachten? Welche Instrumente und Maßnahmen nutzen Unternehmen heute und was planen sie für die Zukunft?
Diesen und weiteren Fragen ging die ias-Gruppe unter dem Leitthema „Außen agil, innen traditionell? Unternehmen zwischen den Welten“ in einer Studie nach, an der sich rund 200 Mitarbeiter und Führungskräfte beteiligten.











