(openPR) Überschüssige fabrikneue Waren im Wert von 14,5 Millionen Euro als Sachspenden für den
sozialen Sektor gesammelt | Aufruf zur Spendenaktion | Tag der offenen Tür am 13. September
Die gemeinnützige innatura gGmbH in Köln wird 5 Jahre alt. Seit ihrem Start Mitte 2013 hat die Online-Plattform als „Charity to charity“ überschüssige Produkte im Wert von 14,5 Millionen Euro als fabrikneue Sachspenden erhalten. Die Produkte kommen aufgrund geringer Mängel, wegen Überproduktion oder Sortimentswechsels nicht in den Handel und werden meistens entsorgt. „Die Waren sind fabrikneu und einwandfrei“, erläutert innatura-Gründerin und Geschäftsführerin Dr. Juliane Kronen. „Jede gemeinnützige Organisation in Deutschland kann von innatura profitieren.“
Wasch- und Reinigungsmittel sowie Hygieneprodukte, aber auch Spielwaren, Stifte, Bekleidung sowie Haus- und Elektrogeräte – mit mehr als 1.500 verschiedenen Artikeln bietet innatura eine riesige Auswahl an Gütern, die im sozialen Sektor benötigt werden. Soziale Einrichtungen können die Waren über die innatura-Onlineplattform bestellen; sie zahlen lediglich eine geringe Vermittlungsgebühr in Höhe von mindestens 5 bis maximal 20 Prozent des Markwerts sowie die Versandkosten. innatura hilft so den Einrichtungen, ihre Arbeit angesichts knapper Budgets abzusichern oder sogar weitere Projekte zu finanzieren.
Die Bandbreite der Empfängerorganisationen deckt den gesamten sozialen Sektor ab, von der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe über die Seniorenhilfe, Wohnungslosenhilfe bis zur Flüchtlingshilfe. Die Bilanz nach 5 Jahren ist beeindruckend:
- Rund 70 Unternehmen – darunter große Hersteller und Händler wie Beiersdorf, Procter&Gamble, amazon und dm – spenden ihre überschüssigen Produkte an innatura.
- innatura hat Sachspenden im Wert von 14,5 Millionen Euro erhalten.
- Mehr als 1.000 soziale Organisationen erhalten fabrikneue Sachspenden von innatura.
- Rund 500.000 bedürftige Menschen werden von diesen Organisationen in Deutschland erreicht.
- 1.200 Tonnen Müll wurden durch die Nutzung der gespendeten Produkte vermieden.
Juliane Kronen: „Mit innatura entsteht dreifacher Nutzen: Die Zielgruppen sozialer Arbeit profitieren, die Umwelt wird entlastet und die Unternehmen tun Gutes.“ Gleichwohl könnten noch mehr Produkte, die aus verschiedenen Gründen nicht marktfähig sind, bedarfsgerecht in den sozialen Sektor vermittelt werden. Kronen: „Es werden immer noch zu viele neue Produkte entsorgt statt sie zu spenden. innatura unterstützt Unternehmen, die spenden wollen, entsprechende Prozesse in ihrem Unternehmen zu implementieren. Sprechen Sie uns an!“
UMSATZSTEUER bremst Spendenbereitschaft
Das Potenzial ist enorm: „Jährlich werden geschätzt Waren im Wert von 7 Milliarden Euro
ungenutzt vernichtet; davon könnten Güter im Wert von 2 Milliarden Euro im sozialen Sektor genutzt werden,“ sagt Juliane Kronen. Doch es gibt ein großes Hemmnis: Die Unternehmen müssen gespendete Güter versteuern und Umsatzsteuer abführen. „Wir arbeiten aktiv mit der Zivilgesellschaft und der Politik daran, diesen Hemmschuh beseitigen, um noch mehr überschüssige Güter dem sozialen Sektor zugute kommen zu lassen“, betont Kronen.
AUFRUF zum SPENDENMARATHON auf BETTERPLACE.ORG
Auch innatura ist als gemeinnütziges Projekt auf (Geld-)Spenden angewiesen, um die Finanzierung ihrer Arbeit auf feste Füße zu stellen! Deshalb nimmt innatura im Monat September 2018 am Spendenmarathon auf der Spendenplattform betterplace.org teil. Das Motto lautet: „Für alle mehr“, das heißt mehr für alle sozialen Organisationen und Einrichtungen, die durch Sachspenden von innatura Mittel sparen und so ihre Angebote absichern oder sogar erweitern.
Ziel ist es, zwischen dem 1. und 30. September möglichst viele Geldspenden zu erzielen, denn die Spendensieger werden vom innatura-Spendenunternehmen Beiersdorf mit einem Zuschuss „belohnt“. Der Link zum Spendenbutton:
www.betterplace.org/de/projects/64434-innatura-mit-ihrer-spende-fur-alle-mehr
TAG DER OFFENEN TÜR am 13. September
Am Donnerstag, 13. September, öffnet innatura wieder für einen Tag die Pforten des Sachspendenlagers in Köln-Westhoven. VertreterInnen aus gemeinnützigen Organisationen können sich dort einen persönlichen Eindruck über das Angebot für soziale Einrichtungen verschaffen und das innatura-Team kennenlernen.
Interessierte melden sich an bei Diana Ochs,













