(openPR) • Führungs- und Unternehmenskultur entscheiden über erfolgreiche Fusionen
• Persönlicher Kontakt durch Veranstaltungen und Meetings unterstützt Change erheblich
München, 28. August 2018. Das M&A-Geschäft läuft in diesem Jahr so schwungvoll wie noch nie: In der ersten Jahreshälfte 2018 ist das Volumen der Fusionen und Übernahmen (M&A) auf weltweit 2,5 Billionen Dollar gewachsen*. Die Proske GmbH, eine internationale Veranstaltungsagentur, betont die Bedeutung der kulturellen Integration als einen entscheidenden Faktor für gelungene M&A-Prozesse. Durch persönliche Kommunikation erhöhen Firmen die Chance auf erfolgreiche Fusionen deutlich, so Proske.
„Mit Fusionen sind für Unternehmen große Chancen verbunden – gleichzeitig aber auch erhebliche Risiken: Durch Probleme bei der Zusammenführung drohen finanzielle Einbußen. Studien unterstreichen die Bedeutung einer starken Führungskultur**. Mit dem gezielten Einsatz von Meetings und Veranstaltungen wird eine Grundlage für Vertrauen geschaffen“, sagt René Proske, Geschäftsführer der Proske GmbH.
Nach Einschätzung von Proske kann eine Fusion ökonomisch nur erfolgreich sein, wenn Führungskräfte und Mitarbeiter beider Seiten den Change mittragen. Dies können Firmen durch transparente und persönliche Kommunikation erheblich unterstützen. Unterstrichen wird dies durch die Studie „M&A Integration: Choreographing great performance” von PWC: Demnach tragen Unternehmen der Bedeutung von Integration heute Rechnung und der Fokus wird wesentlich früher als bislang auf die kulturelle Zusammenführung gelegt.
Um Fusionen im Hinblick auf die Unternehmenskultur erfolgreich zu gestalten, gibt Proske folgende Empfehlungen:
1. Integration als Führungsaufgabe begreifen
Die Zusammenführung von zwei Unternehmen ist auf Top-Management-Ebene angesiedelt und bedarf einer starken Führung. Vorstand und Geschäftsführung sollten als Botschafter auftreten. Sie besuchen nach Möglichkeit alle neuen Standorte und erklären Pläne sowie Strategien vor Ort.
2. Persönlichen Kontakt und Austausch zu einem frühen Zeitpunkt ermöglichen
Intensive Kommunikation und Austausch sind entscheidend, um Informationen zu vermitteln und Synergien zu nutzen. Persönliche Treffen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften aus beiden fusionierenden Unternehmen sollten daher im Rahmen von Events und Meetings so früh wie möglich organisiert werden. Es ist zu empfehlen, Mitarbeiter aktiv an Veränderungsprozessen zu beteiligen.
3. Verbindung von Live- und digitaler Kommunikation
Unterschiedliche Kommunikationsformate greifen heute stark ineinander. Aus virtuellen Meetings und Konferenzen resultiert die Möglichkeit, ohne Reiseaufwand in Kontakt zu treten und Informationen auszutauschen. Darüber hinaus unterstützen Plattformen bei der Vernetzung und beim Austausch von Informationen. Diese können auch mit Veranstaltungen und Meetings kombiniert werden.
4. Dialog als Grundlage für Vertrauenskultur
Um eine Vertrauenskultur zu stärken, sollten Unternehmen einen Dialog mit Führungskräften und Mitarbeitern ermöglichen. Wenn der CEO auf einem Town Hall Meeting etwa Fragen live beantwortet und dabei auch auf mögliche Kritik eingeht, hilft das, Mitarbeiter für den Change zu motivieren.
5. Angepasste Geschwindigkeit und Durchführung von Erfolgskontrollen
Das Management zielt in der Regel auf zügige Prozesse im Zuge des Mergers ab. Tatsächlich ist jedoch häufig mehr Zeit erforderlich. Regelmäßige Erfolgskontrollen schaffen ein Verständnis für den Status quo und ermöglichen es, die Strategie für die Integration bei Bedarf anzupassen.
* vgl. http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/mergers-acquisitions-die-groessten-m-a-deals-2018-fotostrecke-162119.html
** Studie von PWC: Aufgrund der steigenden Zahl transformativer Mergers und der damit verbundenen zunehmenden Komplexität, hängt der Erfolg von Fusionen immer stärker von der Führung durch das Management ab: https://www.pwc.com/us/en/deals/ma-integration-survey/pwc-m-and-a-integration-survey.pdf
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