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Umfrage zu E-Mobilität in Rheinhessen

28.08.201809:34 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Umfrage zu E-Mobilität in Rheinhessen
Im Bild: v.l.n.r.: OB Michael Ebling, OB Michael Kissel, Andrea Thilo, Malu Dreyer
Im Bild: v.l.n.r.: OB Michael Ebling, OB Michael Kissel, Andrea Thilo, Malu Dreyer

(openPR) EWR ließ Besucher auf der „World of eMobility“ in Mainz befragen

Sicherlich genügt die Umfrage auf der E-Mobilitätsmesse nicht streng wissenschaftlichen Kriterien, aber einen interessanten Einblick gibt sie doch. Dabei zeigt sich deutlich, dass sich die Mehrheit der Besucher der Messe bereits beim Thema E-Mobilität positiv positioniert haben. Planen laut aktueller KfW-Umfrage 16,6 Prozent aller bundesdeutschen Haushalte den Kauf eines E-Fahrzeuges, waren es bei den Messebesuchern 70 Prozent. Von den 500 Besuchern stammten 28 Prozent aus der Geschäftsleitung, verantworteten den Fuhrpark (6 Prozent) oder arbeiteten im leitenden Management (8 Prozent). Fast die Hälfte aller Besucher kam also als Repräsentant eines Unternehmens oder einer Kommune.



Vorbild Rheinhessen 1
Die so vertretenen Unternehmen stammten zu 80 Prozent aus Rheinhessen. Nur 26 Prozent planen aktuell keinen Umstieg auf E-Mobilität, 9 Prozent sind sich unsicher. Immerhin nutzen 26 Prozent bereits E-Mobilität, 28 Prozent planen den Umstieg in der nächsten Zeit. Als Hauptgründe wird mit 46 Prozent die Umweltfreundlichkeit genannt. 25 Prozent möchten ihr „grünes Unternehmensimage fördern“ und für 7 Prozent ist die neue Förderung der E-Dienstwagen ein Beweggrund. Immerhin nennen 10 Prozent die bessere Rentabilität bzw. die geringeren Kosten als Grund für den geplanten Umstieg.

Bekannte Vorurteile als Hinderungsgrund
Trotzdem glaubt noch immer ein großer Teil einem weit verbreiteten Vorurteil. Auf die Frage „Was sind für Sie aktuell die größten Hürden für einen Umstieg auf E-Mobilität?“ nennen 41 Prozent den hohen Anschaffungspreis. Dieser Fakt ist zwar richtig, aber nur die halbe Wahrheit, denn unterm Strich sind die Stromer deutlich günstiger. 100 Kilometer kosten je nach Stromvertrag zwischen 1,50 Euro und 4,50 Euro. Das schafft kein Verbrenner. Außerdem fällt die Steuer für 10 Jahre weg und die Wartungskosten liegen bei rund 60 Prozent eines herkömmlichen PKW. Positiv ist auch der wesentlich geringere Wertverlust. So ist ein Tesla Modell S nach 80.000 Kilometer noch 72 Prozent vom Ursprungspreis wert, ein Mercedes S-Klasse hingegen nur noch 62, ein 7er BMW 60 oder ein Audi A8 nur noch 59 Prozent.
20 Prozent nennen den Ladevorgang kompliziert. Auch hier täuschen sich die Befragten. Den Stecker reinstecken und die App auf dem Handy bedienen dauert nicht länger als den Tankstutzen einzuführen und zur Kasse zu gehen. Wiedersprechen kann man den 20 Prozent nicht, die den Ladevorgang als zu lange ansehen.

Vorbild Rheinhessen 2
11 Prozent beklagten die unzureichende Infrastruktur und nannten sie als Anschaffungshinderungsgrund. Dabei trifft das auf Rheinhessen definitiv nicht zu. Hier befinden sich auf 100 Quadratkilometern 5,8 Ladepunkte. Im Bundesdurschnitt sind es nur 2,9. Mit steigender Tendenz: Am 24.8. wurde in Bingen-Sponsheim erneut eine Ladesäule in Betrieb genommen. Im Vergleich von Ladepunkten in Städten kann sich die Region ebenfalls sehen lassen: Mainz mit rund 210.000 Einwohnern in der Kategorie ‚kleinere Großstädte‘ (100.000 – 500.000) liegt auf Platz 17 (von 66) und Worms bei ‚große Mittelstädte‘ (50.000 – 100.000) auf Platz 11 (von 109).

Alle Branchen fast gleichmäßig vertreten
Beeindruckend war auch die Vielfalt der Besucher der „World of eMobility“ mit ihrem Schwerpunkt auf Nutzfahrzeuge. Fast anteilsgleich (14 – 10 Prozent) stammen sie aus den Sparten Verkehr, Dienstleistungen, Handel, verarbeitendes Gewerbe, Verwaltung/öffentlicher Dienst, Information/Kommunikation. Unterrepräsentiert war lediglich die Land- und Forstwirtschaft mit 4 Prozent sowie Gast- und Baugewerbe mit je 2 Prozent.

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