(openPR) Aktuell befindet sich der Euro dem USD gegenüber auf einem Höhenflug. Insgesamt legte die Gemeinschaftswährung seit 2016 rund 20 Prozent zu. Da sich Trump bereits vor Amtseintritt über einen zu starken Dollar-Kurs beschwerte, verwundert diese Entwicklung nicht. Was genau führte zu der Abschwächung der Dollar Währung?
Wie hat sich der Dollar 2017 entwickelt?
Bereits vor Amtsantritt kritisierte Trump, dass die amerikanische Währung zu stark wäre. Gemäß Trump ist dies nicht zuletzt der Grund, weshalb US — amerikanische Autohersteller ihre Produktion vermehrt nach Mexiko auslagerten, was natürlich in einem sinkenden Investitionsvolumen resultiert. Obwohl die amerikanische Notenbank den Leitzins seit Ende der Finanzkrise mehrmals angehoben hat, verhielt sich der Dollarkurs mit Trumps Amtseintritt proportional zu seiner Kritik. Gemäß der Notenbank Federal Reserve, sank der Dollar Kurs im vergangenen Jahr von 103 auf 95 Prozentpunkte. Taucht man tiefer in diese Entwicklungen ein, so stellt man schnell fest, dass der Kurs am stärksten gegenüber der Gemeinschaftswährung fiel. So stieg der Kurs von etwas mehr als 1 Dollar zu Jahresbeginn auf mittlerweile beinahe 1,20 Dollar. Die gleichen Entwicklungen zeigten sich aber auch gegenüber dem Schweizer Franken, der Schwedischen Krone, dem Kanadischen Dollar, dem Chinesischen Yuan und dem Japanischen Yen.
Wie kam es zu dieser Kursentwicklung?
Ein entscheidender Grund für den Wertverlust des Dollars ist die steigende Wirtschaftsleistung in der Eurozone. Zwar wächst die amerikanische Wirtschaft ebenfalls, jedoch nicht mehr signifikant schneller als der europäische Wirtschaftsraum. Vor allem Staaten in Süd und Osteuropa schütteln langsam die Auswirkungen der Finanzkrise ab, und tragen zu weiterem Wachstum bei.
Der Leistungsbilanzüberschuss der EU hat ebenfalls Auswirkungen auf die Wechselkurse. Hierbei sind sowohl der Unterschied der kurzfristigen Zinsen, als auch der Import und Export eines Landes ein entscheidender Faktor. Aktuell liegen die Exporte der Währungsunion deutlich über den Importen. Da die USA immer noch ein erhebliches Leistungsdefizit aufweist, wertet das aktuelle Ungleichgewicht den Euro gegenüber dem Dollar deutlich auf.
Die leeren Versprechungen Trumps vor Beginn seiner Amtszeit tragen auch zu den Kursentwicklungen bei. Der gescheiterte Versuch bezüglich der Abschaffung von Obama’s Gesundheitsreform und das in Vergessenheit geratene Infrastrukturprogramm, welches die US- Wirtschaft ankurbeln sollte, blieben auf der Strecke. Zwar wirkt sich das Reformprogramm, welches die Senkung der Unternehmenssteuer beinhaltet, definitiv positiv auf die US- Wirtschaftskennzahlen aus, da diese jedoch später als geplant stattfand, verzögert sich der Effekt.
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Da der US-Dollarkurs aktuell sehr günstig ist für Unternehmen im Euroraum, die in USD importieren, ist es sinnvoll diesen Kurs langfristig abzusichern. Mehr dazu hier: https://www.forexfix.de/de/product/hedging
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Unser CEO Robert Gröber steht zu dem Thema gerne für Interviews zur Verfügung.
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