(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – Was brauchen Menschen mit schweren geistigen Behinderungen und komplexem Unterstützungsbedarf zur Teilhabe? Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet das Bundesteilhabegesetz? Um diese Fragen ging es bei einem Besuch von Manne Lucha, baden-württembergischer Minister für Soziales und Integration, in der Stiftung Liebenau.
Auf einem Rundgang durch einige Wohngruppen machte Minister Lucha sich ein Bild von der Lebenssituation der Betroffenen – Menschen mit geistigen Behinderungen und weiteren Beeinträchtigungen – und von der erforderlichen Betreuung und Pflege. Zur Sprache kam das dringende Anliegen der Stiftungsverantwortlichen, auch zukünftig für diesen Personenkreis geeignete Lebensorte zu erhalten. „Die unterschiedlichen Verantwortlichen wie Träger, Leistungserbringer, Politik und Verbände, waren noch nie so nah beieinander wie derzeit“, so das Fazit des Ministers.
Auch unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen wurden in diesem Zusammenhang thematisiert. Als besondere Herausforderung bezeichnete Vorstand Dr. Berthold Broll die Umsetzung der Landesheimbauverordnung, die an vielen Standorten Umbauten und damit erhebliche Investitionen fordert. Lucha zeigte Verständnis und ist überzeugt, dass die Politik den untergesetzlichen Spielräumen Rechnung tragen wird, bezogen auf all die Themen, die vom Träger aufgeführt wurden.
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