(openPR) 20.02.2003 - Aus Sorge um die künftige Versorgung der Weltbevölkerung mit sauberen Wasser haben die Vereinten Nationen das Jahr 2003 zum Internationalen Jahr des Süßwassers ausgerufen.
Die stellvertretende UN-Generalsekretärin Louise Frechette gab am 12.12.2002 in New York den Startschuss für die weltweiten Aktionen.
Die UNESCO hat im Rahmen des Internationalen Hydrologischen Programms die Mitgliedstaaten aufgerufen, nationale Veranstaltungen durchzuführen, die das Verständnis für die Probleme der Wasserbewirtschaftung fördern.
Die deutsche Auftaktveranstaltung findet heute und morgen im Auditorium Maximum der Universität Erfurt statt. Eingeladen sind 250 Gäste und Referenten aus dem deutschsprachigen In- und Ausland.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Bewirtschaftung des Wassers vom Einzugsgebiet bis zum Wasserhahn des Endverbrauchers. Konfliktbereiche werden aufgezeigt und Lösungsansätze diskutiert.
Ergänzt wird die Tagung durch Fachexkursionen in die moderne Kläranlage in Erfurt sowie an einen Flussabschnitt der Hörsel im Raum Gotha, der sich durch gezielte Flächenbereitstellung eigendynamisch entwickelt. Des Weiteren erhalten die Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit, sich an der Trinkwassertalsperre Schmalwasser ein Bild davon zu machen, dass technische Maßnahmen im Rahmen der Siedlungstätigkeit des Menschen nicht unbedingt Probleme in der Natur zur Folge haben müssen.
Katrin Trommer-Huckauf
Pressesprecherin
Beethovenstraße 3 ·
D-99096 Erfurt
Tel: (03 61) 3 79 99 30 ·
Fax: (03 61) 3 79 99 39

















