(openPR) In der Kurzgeschichte des französischen Romanciers Émile Zola muss sich eine Katze zwischen Freiheit und Sicherheit entscheiden
Berlin/Potsdam, 25.09.06. Mit dem „Paradies der Katzen“ setzt die Wolbern-Verlagsgesellschaft ihre Kunstbuch-Reihe fort. Holzschnittgrafiken der Künstlerin Sibylle Leifer erzählen die Geschichte eines entlaufenen Katers, der sich zwischen Sicherheit und Freiheit entscheiden muss. Entstanden ist ein phantasievolles Kunstwerk, dass mit Hilfe eines der ältesten Vervielfältigungsverfahren, dem Holzschnitt, eine zeitgemäße Thematik beschreibt.
Inspirieren ließ sich Leifer, ehemalige Meisterschülerin der Akademie der Künste in Berlin, von einer Kurzgeschichte des französischen Romanciers Émile Zola. Ein junger Angorakater verlässt das traute Heim und zieht in die große weite Welt hinaus. In der Folge lernt er die Freuden und Gefahren der Freiheit kennen und muss sich am Ende zwischen dem wohlbehüteten Zuhause und dem Leben auf den Dächern der Stadt entscheiden. Der Leser wird sich in der Figur des Katers wieder finden und zur Selbstreflexion eingeladen. Besteht sein Paradies aus spannenden aber riskanten Abenteuern oder bevorzugt er ein angepasstes und sicheres Leben?
Beim Holzschnitt muss die Künstlerin jede einzelne Seite negativ in einen Holzblock schneiden. Die stehen gebliebenen Stege werden dann mit Druckfarbe eingeschwärzt und auf Papier gepresst. So entsteht eine sehr spezielle Ästhetik, die viel Raum für die Phantasie des Lesers lässt. Ausdrucksstarke Bilderwelten verraten bei jeder Betrachtung ein neues Detail der Geschichte.
„Das Paradies der Katzen“ (ISBN: 398084725X, 22,80 Euro, 56 Seiten) ist als gebundene Ausgabe im Wolbern Verlag erschienen, Bestellmöglichkeit unter www.wolbern.de; Rezensionsexemplare auf Anfrage
Pressekontakt
Andreas Oertel
Wolbern Verlagsgesellschaft
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