(openPR) • Super E10 und Diesel bleiben im Juli auf hohem
Niveau des Vormonats
• Super E10 am günstigsten in Nürnberg, Hamburg
und Duisburg
• Diesel am günstigsten in Dresden, Essen und
Hamburg
Nürnberg, 1. August 2018. Eine gute Nachricht für Autofahrer: „Trotz der nun flächendeckenden Sommerferien haben sich die Preise an deutschen Zapfsäulen gegenüber Juni kaum verändert. Damit bleiben sie zwar auf dem hohen Niveau des Vormonats, sind aber immerhin nicht wesentlich gestiegen“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von clever-tanken.de. Wie die monatliche Auswertung des Verbraucherinformations-dienstes zeigt, kostete der Liter Super E10 durchschnittlich 1,4384 Euro – und hat sich damit gegenüber Juni erst ab der vierten Nachkommastelle erhöht. Beide Monate sind damit die teuersten Tankmonate des bisherigen Jahres und markieren zugleich ein Dreijahreshoch. Pro Liter Diesel wurden im Juli im Schnitt 1,2738 Euro aufgerufen. Das waren rund 0,6 Cent weniger als im Juni. Damit ist der Dieselpreis zwar marginal gefallen, bleibt aber ebenfalls hoch.
Obwohl sich die Preise für Super E10 gegenüber Juni kaum verändert haben: Es sind die höchsten seit drei Jahren. Teurer war der Kraftstoff zuletzt im Juli 2015 mit 1,4541 Euro pro Liter. Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Juli rund 345,22 Euro. Das waren nur rund 5 Cent mehr als im Vormonat, aber etwa 33 Euro mehr als im Vorjahresmonat. Gegenüber März, dem bisher preisgünstigsten Monat 2018, zahlten sie etwa 29 Euro mehr.
Diesel kostete im Juli mit 1,2738 Euro pro Liter nahezu ebenso viel wie im Juni (1,2795 Euro). Teurer als in diesen beiden Monaten war er zuletzt im November 2014 (1,2897 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Diesel kosteten im Juli 305,71 Euro. Das waren zwar etwa 1,37 Euro weniger als im Vormonat, aber rund 41 Euro mehr als im Vorjahresmonat und etwa 24 Euro mehr als im März, dem bis dato preisgünstigsten Monat für Dieselkraftstoff 2018.
Der Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten lag im Juni wiederholt bei rund 16 Cent pro Liter. Teuerster Tanktag für Super E10 war pünktlich zum Start der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg Sonntag, der 29. Juli. 1,4520 Euro kostete an diesem Tag im Schnitt der Liter. Diesel hingegen war am teuersten am 1. und am 8. Juli mit je rund 1,2840 Euro pro Liter. Der günstigste Tanktag war für beide Kraftstoffsorten Freitag, der 20. Juli. 1,4210 Euro kostete an diesem Tag der Liter Super E10 und 1,2570 Euro der Liter Diesel.
Städteranking: Hamburg zum siebenten, Nürnberg zum achten Mal in Folge unter den Top 2 der günstigsten Tankstädte
Beim monatlichen Vergleich der 20 größten deutschen Städte von clever-tanken.de belegten im Juli Nürnberg (1,4210 Euro pro Liter), Hamburg (1,4225 Euro) und Duisburg (1,4227 Euro) die ersten drei Plätze der günstigsten Metropolen. Hamburg ist damit zum siebenten, Nürnberg zum achten Mal in Folge unter den Top 2 in dieser Kategorie. Am teuersten war Super E10 hingegen in Köln (1,4428 Euro), Berlin (1,4404 Euro) und Frankfurt am Main (1,4373 Euro). Die Kölner zahlten damit für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 rund 346,27 Euro – 5,23 Euro mehr als die Nürnberger.
Die ersten drei Plätze der günstigsten Dieselstädte belegten Dresden (1,2508 Euro), Essen (1,2516 Euro) und Hamburg (1,2517 Euro). Am teuersten war Diesel hingegen zum vierten Mal in Folge in Frankfurt am Main (1,2794 Euro) sowie in Stuttgart (1,2760 Euro) und Köln (1,2724 Euro).
Preisvergleich auch im Ausland nutzen
Als Grund für die aktuellen Kraftstoffpreise nennt Experte Steffen Bock die hohen Rohölnotierungen. „Zwar sind die Ölpreise zum Monatsende leicht gesunken. Der Markt steht jedoch weiterhin im Zeichen von Risiken. Auf der Angebotsseite sorgen dafür insbesondere die Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Auf der Nachfrageseite ist ungewiss, wie sich der Handelsstreit zwischen den USA, China und anderen großen Volkswirtschaften weiterentwickeln und auf die globale Konjunktur auswirken wird.“ Um dennoch zu sparen, rät Bock Reisenden auch im Ausland Kraftstoffpreise entlang der geplanten Route via App oder Navigationsgerät zu vergleichen. Pendler sollten ebenfalls Sprit fressende Umwege sparen, stattdessen entlang des Arbeitsweges tanken und dabei die Preissprünge im Tagesverlauf beobachten. Am günstigsten ist Kraftstoff derzeit nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr sowie am Abend zwischen 19 und 22 Uhr.













