(openPR) Immer mehr Menschen leiden unter Demenz. Demenz ist hier der Oberbegriff für mehrere Krankheitsverläufe, bei denen die Leistung des Gehirns vor allem im Alter abnimmt.
Peter Wilhelm, Hörgeräteexperte von https://hoergeraete-info.net, sagt dazu: "Die wenigsten wissen, dass Hörgeräte einer Demenz vorbeugen können. Die Formel ist einfach: Ein Gehirn, dass keine Sprachreize mehr bekommt, verkümmert sozusagen."
Demenz - Hörgeräte können Demenz vorbeugen
Demenz bedeutet Defizite bei kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Das führt zu einer starken Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen. Betroffen sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, die Motorik und bei einigen Formen der Demenz auch die Persönlichkeitsstruktur.
Charakteristisch für eine Demenz ist der Verlust von Denkfähigkeiten, die der Betroffene während seines Lebens erworben hat. Inzwischen wurden die Ursachen einiger Demenzen geklärt. Doch bei sehr vielen Formen gibt es keine eindeutigen Erkenntnisse zur Entstehung. Nur ganz wenige Formen sind reversibel. Bei einigen sind in begrenztem Umfang therapeutische Maßnahmen möglich. Die sorgen aber nur für eine Verzögerung. Die häufigste Form einer Demenz ist die Alzheimer-Demenz.
Das Gehör lässt nach: Altersschwerhörigkeit
Unser Gehör lässt im Laufe des Lebens allmählich nach. Wir merken das meist gar nicht. Millionen Deutsche haben einen deutlichen Hörverlust und wissen das nicht. Denn unser Gehirn ist in der Lage, schwächer werdende Sinneseindrücke sehr lange zu kompensieren. Es gewöhnt sich an die ruhiger werdende Umgebung. Aber Hören hat auch immer etwas mit Verstehen zu tun.
Wir empfängen Informationen über das Gehör, vor allem Sprache. Wenn aber das Gehirn damit beschäftigt ist, aus schwachen Audio-Reizen einen Sinn heraus zu rechnen, kümmert es sich, vereinfacht gesagt, nur noch um das Verstehen des gesprochenen Wortes im Sinne des Sprachverstehens.
Sprachverstehen = Denken
Normalerweise beginnen wir aber schon beim Empfang akustischer Reize, diese zu analysieren und kognitiv zu verstehen, um darauf reagieren zu können. Wenn aber das Gehirn mit dem akustischen Verstehen blockiert ist, dauert das Begreifen länger oder bleibt auf Dauer sogar aus. Mit anderen Worten, der Mensch hört schlecht und begreift auch weniger. Das ist fatal für das Gehirn.
Denn einerseits kompensiert es die Hörminderung und dem Betroffenen wird noch weniger deutlich, wie schlecht er hört. Andererseits begreift er von dem Gehörten letztendlich immer weniger. Das Fehlen akustischer Impulse in der richtigen Lautstärke und den richtigen Frequenzen kann zu einer Verminderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit führen.
Schwerhörigkeit kann Demenz beflügeln
Experten sind sich darüber einig, dass eine gute Auslastung des Gehirns eine Demenz weit verzögern kann. Viele halten deshalb eine nicht versorgte Altersschwerhörigkeit auch für einen Hauptrisikofaktor für Demenz.
Es muss also das Ziel sein, vor allem älteren Menschen ihre Schwerhörigkeit bewusst zu machen und den Folgen der Altersschwerhörigkeit entgegenzuwirken.
Hörgeräte können Demenz bekämpfen
Die Experten von hoergeraete-Info.net sagen dazu: "Das Nonplusultra bei der Versorgung von Schwerhörigen ist immer noch das Tragen von Hörgeräten. Diese sind heute digital und bieten viele Einstellmöglichkeit, die vom Hörakustiker individuell vorgenommen werden. Sie können unauffällig getragen werden, sind leicht zu bedienen und sehr zuverlässig."
Dabei halten sich die Kosten in einem überschaubaren Rahmen, da es auch zuzahlungsfreie Kassenhörgeräte gibt. Wichtig ist, dass die Gewöhnung an die Hörgeräte behutsam erfolgt, um Anfangsschwierigkeiten zu vermeiden. Die Hörgeräte sollten vom Betroffenen lange und regelmäßig getragen werden.
So hilft akustisches Verstehen das Gehirn zu entlasten und Kapazitäten für das Denken zu schaffen. Menschen, die gut hören und Sprache wieder analysieren können, beschäftigen ihr Gehirn. Die Teilhabe am sozialen Leben und die Kommunikation mit Sprache sind hier ein ganz wesentlicher Baustein.
Nicht nur Alte sind betroffen
Bevor Menschen alt und schwerhörig sind, waren sie jung und die Schwerhörigkeit hat oft schon in viel jüngeren Jahren begonnen. Deshalb ist es wichtig, das jeder regelmäßig beim Hörakustiker einen kostenlosen Hörtest durchführen lässt. Mindestens alle 2-3 Jahre sollten auch jüngere Menschen den schmerzfreien und schnell durchgeführten Hörtest absolvieren. So kann eine Beeinträchtigung des Denkvermögens durch eine schleichende Schwerhörigkeit von Anfang an vermieden werden.
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