(openPR) Bereits von 2008 bis 2013 war Dr. Claus Wunderlich (FDP) Mitglied im Bezirkstag von Oberbayern: „Was mich damals besonders beeindruckt hatte, war, wie man es geschafft hatte, die psychiatrischen Kliniken, die zuvor stets auf Zuschüsse in Millionenhöhe angewiesen waren, innerhalb kürzester Zeit durch sinnvolle Reorganisation neu aufzustellen, so dass sie nun jedes Jahr mehrere Millionen Gewinn erwirtschaften. Geld, das verwendet wird, um die Einrichtungen auf den neuesten Stand zu bringen, Kapazitäten zu erhöhen und vor allem auch die psychiatrische Versorgung in der Fläche auszubauen. In erster Linie wurde das erreicht, indem man durch die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH den Einfluss von Politikern und Bürokratie auf die operative Leitung eindämmen konnte. Stattdessen überließ man dies Menschen, die von betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten und Abläufen in Kliniken etwas verstehen und sich auskennen.“
Im Grunde ist dies genau das Gegenkonzept zu den Vorgängen in den städtischen Krankenhäusern der Landeshauptstadt München, wo man genau den entgegengesetzten Weg gegangen ist Mit den bekannten verheerenden Folgen: Nicht nur, dass ein finanzielles Desaster angerichtet worden ist, sondern mittlerweile nicht einmal mehr die medizinische Versorgung gewährleistet ist. Gerade im Bereich der Notfallmedizin hat das inzwischen dramatische Konsequenzen. Man erinnere sich beispielsweise an das Chaos während der Grippewelle des letzten Winters.
Umso entsetzter zeigt sich Dr. Claus Wunderlich (FDP) darüber, dass es nun allen Ernstes Bestrebungen gibt, auch im Bezirk Oberbayern bei den Psychiatrischen Kliniken die Uhr zurückzudrehen und ein erfolgreiches sowie inzwischen seit Jahren bewährtes Konzept über den Haufen zu werfen: „Mein festes Anliegen ist es daher, hiergegen entschieden Stellung zu beziehen. Sollte ich wieder in den Bezirkstag gewählt werden, werde ich mich entschlossen dafür einsetzen, dass das Erfolgsmodell der Kliniken des Bezirks Oberbayern in der bewährten Form erhalten bleibt. Denn das dient am besten den Interessen der Mitarbeiter und der Patienten sowie nicht zuletzt auch den Steuerzahlern.“

















