openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Interview: Ist Nachhaltigkeit in Sachen Geld - die bessere Alternative?

12.07.201816:04 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Interview: Ist Nachhaltigkeit in Sachen Geld - die bessere Alternative?
Carmen und Gerd Junker, Geschäftsführer der Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH
Carmen und Gerd Junker, Geschäftsführer der Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH

(openPR) Wenn es um bewusstes Konsumieren, gesunde Ernährung, sinnbringende Lebensstile - also um Nachhaltigkeit geht, dann darf das Thema Geld nicht fehlen.
------------------------------

"Wer sein Vermögen nachhaltig anlegt, muss noch lange nicht auf Rendite verzichten", so Gerd Junker, Dipl. Wirtschaftsingenieur und Geschäftsführer der Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH. Schon der Firmenname zeigt die Devise des Unternehmens. Wir sprachen mit beiden Grünes Geld-Geschäftsführern Carmen und Gerd Junker über Nachhaltigkeit bei der Geldanlage und in der Vermögensverwaltung.




In den letzten zehn Jahren hat sich zum Thema Nachhaltigkeit viel getan. Auch wenn wir heute noch nicht von einer nachhaltig denkenden und handelnden Gesellschaft reden können, setzt sich ein Umdenken immer mehr durch. Die Menschen wünschen sich ein gesundes, faires, ethisch-soziales und nachhaltiges Leben und Arbeiten. Bewusstes Konsumieren und umweltbedachte Konzepte stehen im Vordergrund.

Ist das auch Ihre Erfahrung, wenn es ums Geld geht? Wie sehen Sie diesen Trend als Bankerin?

Carmen Junker: Ja, das ist gerade in unserem Bereich deutlich zu spüren. Immer mehr Anleger machen sich Gedanken, wofür ihr Geld verwendet wird und interessieren sich für nachhaltige Anlageformen. Ökologische und soziale Kriterien spielen eine immer größere Rolle. Laut Angaben der "Global Sustainable Investment Alliance" hat sich das Anlagevolumen nachhaltiger Geldanlagen in den letzten 10 Jahren versechsfacht. Wir sprechen von inzwischen 23 Billionen Dollar weltweit. Nachhaltige Geldanlegen sind sicher kein vorübergehendes Phänomen, es ist der Trend der Zukunft.

Wissen Ihre Kunden immer genau, was sie wollen?

Gerd Junker: Während vieler Beratungen konnten wir beobachten, dass so mancher Besitzer von Aktien oder Aktienfonds gar nicht weiß, welche Werte den Nachhaltigen zugerechnet werden und welche Aktien in manchen Fonds zu finden sind. Oft wird deutlich, dass da schon auch einmal Rüstungsunternehmen, Suchtmittelhersteller oder Unternehmen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren, darunter sind. Dabei möchte keiner solche Unternehmen mitfinanzieren. Wenn sich ein Anleger dessen bewusst wird, kommt die Frage nach Investitionsmöglichkeiten, die Sinn machen. Und hier kommt dann auch unser nachhaltiges Vermögensmanagement ins Spiel.

Welcher Kundenkreis legt besonders Wert auf Nachhaltigkeit?

Gerd Junker: Aus der Praxis wissen wir, dass dies vor allem Menschen sind, die wertorientiert leben und denen Ethik, Ökologie und Soziales wichtig sind. Wir begegnen ihnen in allen Berufsgruppen und allen Altersstufen. Wenn ich es dennoch eingrenzen soll, so achten jüngere Menschen und auch Erben auf Nachhaltigkeitskriterien. Übrigens, es sind auch die Frauen, die diese Thematik etwas stärker anspricht als die Männer.

Was genau bedeutet Nachhaltigkeit, wenn es um Investments geht?

Carmen Junker: Leider ist der Begriff Nachhaltigkeit noch immer nicht eindeutig definiert, obwohl es mittlerweile objektive und nachvollziehbare Kriterien gibt. Bestimmte Kategorien wie Rüstung oder auch Kinderarbeit sollten natürlich ausgeschlossen sein, während die Regenerative Energiewirtschaft, der Schutz nachhaltiger Ressourcen etc. zu den positiven Kriterien zählen. Uns geht es in der Vermögensverwaltung aber immer auch um die Unternehmen selbst. Wie nachhaltig ist ihr Geschäftsmodell und ihr Agieren.

Können Sie uns da ein paar Beispiele nennen?

Gerd Junker: Denken Sie doch nur einmal an BP und die Deepwater Horizon Katastrophe im Golf von Mexiko oder an VW mit dem Abgas-Skandal. Solche Unternehmen werben tatsächlich noch mit Nachhaltigkeit. Uns sind in der Vermögensverwaltung neben einwandfreiem Verhalten auch das Produkt und die Dienstleistung eines Unternehmens wichtig. Kein Wunder, dass wir Vestas, den Weltmarktführer für Windkraftanlagen, Tomra, einen der führenden Spezialisten für Recycling und Rücknahmesysteme ebenso schätzen wie Xylem, einen Helfer zur Lösung des weltweiten Wasserproblems. Durch strengere Nachhaltigkeitskriterien ist es möglich, in tatsächlich nachhaltige Anlagen zu investieren. So gestalten wir das Portfolio attraktiver, was langfristig gute Chancen bringt.

Was bringt die Nachhaltigkeit den Unternehmen selbst?

Carmen Junker: Investitionen in nachhaltige Unternehmen reduzieren deren Kapitalbeschaffungskosten. Die Unternehmen werden also für ihr nachhaltiges Verhalten belohnt. Wenn sie sich den Herausforderungen wie Ressourcenknappheit, Bevölkerungswachstum und Klimawandel stellen oder auch Lösungen zu bieten haben, werden sie langfristig nachhaltiger wachsen können als andere.

Warum aber geben die Kunden Ihr Geld in eine nachhaltige Vermögensverwaltung?

Gerd Junker: Nun, das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist es sehr bequem, sich nicht ständig selbst zu kümmern und immer wieder neue Anlageentscheidungen treffen zu müssen. Es ist ja auch der Sinn einer Vermögensverwaltung, dass erfahrene Experten die Anlagemöglichkeiten prüfen, sich um die Anlagepolitik kümmern und die Marktlage beobachten, um für die Anleger einzugreifen. Zum anderen ist der Anleger sehr flexibel und kann relativ schnell auf sein Geld zugreifen. Die Kunden vertrauen uns, da wir ihnen die Gewissheit geben, dass ihr Kapital ausschließlich in ausgewählte, nachhaltige Investments fließt.

Für welche Kunden ist Ihr nachhaltiges Vermögensverwaltungsmodell geeignet?

Carmen Junker: Grundsätzlich für jeden! Man sollte einen Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren mitbringen und bereit sein, Wertschwankungen zu tragen. Wir übernehmen das Vermögensmanagement für Privatpersonen ab 50.000 Euro. Ab 500.000 Euro gestalten wir auch individuelle Vermögensverwaltungsstrategien für private, aber auch für institutionelle Anleger.

Was kostet die Vermögensverwaltung und wie werden die An- und Verkaufsgebühren berechnet oder gutgeschrieben?

Gerd Junker: Hier liegt einer der großen Vorteile der Vermögensverwaltung, denn die Kosten sind sehr transparent. Der Anleger zahlt für die Leistung des Vermögensmanagements das Vermögensverwaltungsentgelt. Es gibt keine versteckten Innenprovisionen oder sonstige Zuwendungen, es fallen lediglich für die Orderdurchführung die Transaktionskosten an. Insgesamt gesehen eine günstige und faire Lösung für den Anleger. Die Depotführung ist sogar kostenfrei.

Fließen auch Festgeldanlagen und Sachwertinvestitionen in Ihre Vermögensverwaltungsmodelle mit ein?

Carmen Junker: Festgeldanlagen liefern im Augenblick kaum Ertrag, da halten wir eine Anlage in geldmarktnahe Fonds für die bessere Alternative. Da Sachwertanlagen in der Regel langjährig festgelegte Anlageformen sind, kommen sie schon deshalb nicht in Frage. Ausnahmen sind Aktieninvestments als Sachwertanlagen wie Investments in Windkraftanlagen, Wasserkraft- oder Solaranlagen etc. Diese bauen wir bei Bedarf in unsere nachhaltigen Vermögensmanagement-Strategien mit ein.

Wir bedanken uns für Ihre Auskünfte und verweisen für weitere Informationen auf die Homepage: www.gruenesgeldvm.de (http://www.gruenesgeldvm.de)
*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.




------------------------------

Pressekontakt:

futureCONCEPTS.de
Frau Christa Jäger-Schrödl
Vogelbuck 11
91601 Dombühl - Kloster Sulz

fon ..: 0171-5018438
web ..: http://www.futureCONCEPTS.de
email : E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1011068
 489

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Interview: Ist Nachhaltigkeit in Sachen Geld - die bessere Alternative?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: "Vor allem Unternehmen aus der Privatwirtschaft haben dabei geholfen, dass es ein gutes Jahr wurde"Bild: "Vor allem Unternehmen aus der Privatwirtschaft haben dabei geholfen, dass es ein gutes Jahr wurde"
"Vor allem Unternehmen aus der Privatwirtschaft haben dabei geholfen, dass es ein gutes Jahr wurde"
… werden. Dann passiert man das Wohngebiet „Am Unigarten“, den Uni-Campus und läuft über das Helios-Gelände zum Nordpark, der gleich hinter dem Klinikum beginnt. In Sachen Nachhaltigkeit wäre ein solcher Grünstreifen eine kluge Alternative. Auf dem Papier sieht es deutlich länger aus? Werner Alkewitz: Es sind vielleicht fünf Minuten mehr, aber der Aspekt …
Nachhaltiges-Investment.com geht online
Nachhaltiges-Investment.com geht online
… leicht zu beantworten sind. Gibt es zum einen bei manchen Anlageformen einfach keine näheren Informationen zum Thema, wird bei anderen ganz bewusst das Thema Nachhaltigkeit „unter den Teppich gekehrt“. Nachhaltiges-investment.com versucht hier anzusetzen und Möglichkeiten und alternative Wege aufzuzeigen, wie man sein Geld auch mit einem guten Gewissen …
ROM Consulting trifft Nachhaltigkeit
ROM Consulting trifft Nachhaltigkeit
Lauf/Nürnberg: Als Praxispartner des Seminars „Nachhaltigkeitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU’s)“ hat die Unternehmensberatung ROM Consulting die Rollen getauscht und sich in Sachen Nachhaltigkeit beraten lassen. Zwei Studentinnen der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg haben daher das Beratungsunternehmen gründlich …
Bild: Glocalist Magazine Heft Mai - Thema "Mobile Zukunft" und Interview mit Klaus WowereitBild: Glocalist Magazine Heft Mai - Thema "Mobile Zukunft" und Interview mit Klaus Wowereit
Glocalist Magazine Heft Mai - Thema "Mobile Zukunft" und Interview mit Klaus Wowereit
7. Mai 2008: Glocalist Magazine: Magazine für CSR&Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung – Heft Mai mit dem Thema „Mobile Zukunft?“ und Interview mit Klaus Wowereit zu Nachhaltigkeit, CSR und Mobilität. Berlin, Wien, Stuttgart: Die Ausgabe Mai weist nicht nur zehn Prozent mehr Umfang auf, sondern ist nun zusätzlich zu den Bahnhofkiosken …
B2C-Unternehmen haben in Sachen Nachhaltigkeit die Nase vorn
B2C-Unternehmen haben in Sachen Nachhaltigkeit die Nase vorn
… B2B-Unternehmen, so das Ergebnis einer Studie der h&z Unternehmensberatung und der Universität der Bundeswehr München. Bei so genannten reifen Unternehmen stimmen in Sachen Nachhaltigkeit Wunsch und Wirklichkeit am besten überein. „Nachhaltiges Denken und Handeln ist ein zentrales Thema der Medien und der Öffentlichkeit. Unternehmen mit Endkundenkontakt …
Bild: Ein Trend wird zur BewegungBild: Ein Trend wird zur Bewegung
Ein Trend wird zur Bewegung
… die einem wichtig sind und es bewegt sich dadurch auch etwas in unserer Gesellschaft. ------------------------------ Es geht um Umwelt- und Klimaschutz, ethisch Soziales und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen. Das zeigt sich auch beim Thema Geld. Dass nachhaltige Konsumgüter, Konzepte, Projekte und gesunde Ernährung immer mehr an Bedeutung gewonnen …
Willkommen zu Hause im Cottage: Angelo Kelly über Suchen, Finden und Ankommen
Willkommen zu Hause im Cottage: Angelo Kelly über Suchen, Finden und Ankommen
… unabhängig wie möglich zu sein“. Es galt also, hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Also recherchierten sie im Internet und checkten, was der Markt für alternative Wohnobjekte für sie bereithielt. Auf einer der großen irischen Immobilienplattformen sind sie auf einen Makler-Experten gestoßen, der auf alternative Wohnformen spezialisiert war. Der Wohntraum …
Bild: Die neue Community mit Mehrwert: frents.comBild: Die neue Community mit Mehrwert: frents.com
Die neue Community mit Mehrwert: frents.com
… die Dinge einfach gestalten, denn die User nehmen direkt Kontakt miteinander auf. Die wachsende Online Plattform lebt von der Interaktion der Mitglieder mit ihren Sachen. Die Nachhaltigkeit von frents ist garantiert, denn viele Dinge müssen nicht produziert werden. Damit wird Geld und Energie gespart, denn die User teilen sich ihre sieben Sachen. Den …
Bild: Wenn das Sparschwein stöhnt…Bild: Wenn das Sparschwein stöhnt…
Wenn das Sparschwein stöhnt…
… Messen und Märkten - die Experten für nachhaltige Geldanlagen begeben sich zu persönlichen Gesprächen in wichtige Metropolen Deutschlands. "Lassen Sie sich davon überzeugen, dass Nachhaltigkeit und Rendite in Sachen Geld kein Widerspruch sind", so die Geschäftsführerin Carmen Junker. Ein Ruck der Veränderung geht gerade durch unsere Bevölkerung. Man steht …
Bild: Mobiler Fritteusenservice wächst weiter: Thomas Welp verstärkt bei FiltaFry Vertrieb und Franchise-SupportBild: Mobiler Fritteusenservice wächst weiter: Thomas Welp verstärkt bei FiltaFry Vertrieb und Franchise-Support
Mobiler Fritteusenservice wächst weiter: Thomas Welp verstärkt bei FiltaFry Vertrieb und Franchise-Support
… Franchise-Unternehmen brauchen“. „FiltaFry ist für mich ein Unternehmen, dessen Dienstleistungen immer stärker von der Gastronomie nachgefragt werden“, sagt Welp. „Denn hier spielt Nachhaltigkeit auf den verschiedenen Ebenen eine immer größere Rolle, und in Sachen Nachhaltigkeit können Gastronomen von den verschiedensten mobilen FiltaFry-Services profitieren. …
Sie lesen gerade: Interview: Ist Nachhaltigkeit in Sachen Geld - die bessere Alternative?