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Problemzone Rücken

05.07.201810:56 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bochum: Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sind seit Jahren die Hauptursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten. Auch der aktuelle Gesundheitsreport der VIACTIV Krankenkasse, der auf den Arbeitsunfähigkeitsfällen (AU-Fällen) von nahezu 377.000 Versicherten im Jahr 2017 basiert, weist Muskel-Skelett-Erkrankungen als Ursache von einem Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) aus – das sind rund 1,4 Millionen Tage. Damit führen allein Muskel-Skelett-Erkrankungen zu einem Krankenstand von 1,3 Prozent. Diagnoseübergreifend beträgt der Jahreskrankenstand 5,1 Prozent.



376.575 beschäftigte Mitglieder der VIACTIV Krankenkasse meldeten sich 2017 in 514.524 Fällen arbeitsunfähig und blieben so an 5.658.004 Tagen krankheitsbedingt der Arbeit fern. Damit dauerte ein Arbeitsunfähigkeitsfall im Durchschnitt 11,0 Tage. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems haben in der Regel längere Ausfallzeiten zur Folge. Im Durchschnitt waren es 2017 pro Fall 16,4 AU-Tage.

Am häufigsten und intensivsten von Muskel-Skelett-Erkrankungen betroffen sind Beschäftigte in Thüringen und Rheinland-Pfalz. Entfielen im Bundesdurchschnitt 28,8 AU-Fälle auf 100-Personenjahre, waren es in Thüringen 57,4 und in Rheinland-Pfalz 41,6 AU-Fälle. Bei den AU-Tagen führen Thüringen mit 982,9 Tagen und Rheinland-Pfalz mit 745,8 Tagen je 100-Personenjahre die Tabelle an (im Bundesdurchschnitt waren es 471,9 AU-Tage).

Muskel-Skelett-Erkrankungen nehmen mit dem Alter der Beschäftigten an Häufigkeit und Schwere zu. So stieg die Zahl der AU-Fälle pro 100-Personenjahre von 19,2 in der Altersgruppe bis 25 Jahren auf 43,3 in der Altersgruppe ab 56 Jahren an. Die Zahl der AU-Tage stieg von 180,9 um nahezu das Fünffache auf 861,9. Das entspricht einem Krankenstand von 2,4 Prozent.

Frauen sind zwar weniger häufig betroffen als Männer, dennoch entfällt mit 22 Prozent aller AU-Tage auch bei Frauen der größte Teil auf die Diagnosegruppe Muskel-Skelett-Erkrankungen. Bei den männlichen Beschäftigten liegt der Anteil sogar bei 28 Prozent aller AU-Tage und 20 Prozent aller AU-Fälle. Bezogen auf 100-Personenjahre sind es bei Frauen 23,7 AU-Fälle mit insgesamt 386,6 AU-Tagen - bei Männern sind es 32,7 AU-Fälle mit 537,3 AU-Tagen.

54 Prozent der AU-Fälle und 47 Prozent der AU-Tage, die aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen entstanden, gingen auf das Konto „Rücken und Wirbelsäule“. Allein die Einzeldiagnose „Rückenschmerzen“ verursachte 2017 rund 35.000 AU-Fälle mit über 400.000 AU-Tagen – das sind 7,4 Prozent aller AU-Tage im Jahr 2017. Hinzu kommen weitere 105.000 AU-Tage wegen „sonstiger Bandscheibenschäden“.

Gerade in diesem Diagnosebereich ist Prävention eine wirksame Maßnahme zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten und zur Senkung des Krankenstandes. Durch Verhaltens- und Verhältnisprävention sind im betrieblichen Umfeld wie im privaten Bereich Erfolge möglich. Die VIACTIV bietet ein breites Spektrum an Unterstützung für Arbeitgeber im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Ein Beispiel hierfür ist der als Studio ausgebaute Truck, der ein Training unmittelbar im Betrieb ermöglicht. Hier kooperiert die Krankenkasse erfolgreich sowohl mit Großunternehmen als auch kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Für Versicherte, die auch privat ein präventives Training durchführen wollen, bietet die VIACTIV ein interessantes Angebot an Gesundheitskursen mit umfassenden Regelungen zur Kostenerstattung.

Weitere Informationen hierzu gibt es kostenlos unter Telefon 0800 222 12 11 oder www.viactiv.de

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