(openPR) Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Eingabe bei google.de zum Thema Betrug ergab ein hochinteressantes Ergebnis, hier einige Auszüge:
spiegel online vom 21.6.2018: "Ermittlungen gegen Ex-Logistikchefs – Kriminelle Bande betrog Springer-Verlag um Millionen", www.digitalfernsehen.de › Meldungen › Medien: " Eine kriminelle Bande um einen früheren Springer-Manager soll den Verlag über zehn Jahre lang betrogen haben. Funktioniert hat der Betrug ...", manager-magazin.de: "Axel Springer Verlag von Bande um Ex-Manager Markus Günther betrogen“, DWDL.de: "Ex-Springer-Manager soll 10 Mio Euro abgezweigt haben", newbusiness vom 21.6.2018: "manager magazin berichtet über Ermittlungen im Betrugsfall bei Axel Springer".
Nun muss ich schon ein wenig innehalten und Luft holen. Dass was ich hier bisher lesen konnte, ist für mich ein Déjà-vu – Erlebnis, ich kann es kaum begreifen und fasse kurz zusammen:
In meinem Enthüllungsbuch "DER 15 MILLIONEN BETRUG" mit dem passenden Untertitel "GELD SPIELT KEINE ROLLE", erschienen vor etlichen Jahren bei BoD, habe ich einen vom Axel-Springer-Verlag initiierten Millionen-Auflagenbetrug bei Zeitschriften detailgetreu beschrieben.
Dieser Medienkonzern hatte die Werbewirtschaft um zig Millionen betrogen, an die Öffentlichkeit ist allerdings nichts gelangt, es ist verschwiegen worden. Weil keine Krähe der anderen ein Auge aushackt, soll heißen: Die Zeitschriften- und Zeitungskonzerne hielten zusammen, immerhin ging es um sehr viel Geld. Eben "Gutsherren" unter sich. Auch die Justiz spielte eine entscheidende und unrühmliche Rolle.
Damals hatten Mitarbeiter bis hin zum Vorstand diesen Millionen-Vorteil ausgenutzt und über viele Jahre durch bewusst betrügerisches Verhalten, wir sprechen hier von bis zu 25 Millionen nicht verkaufter, aber Werbemäßig abgerechneter Zeitschriften, betrogen. Die Geschädigten waren letztendlich nicht nur die Werbewirtschaft, sondern Anzeigenkunden, die in angeblich große Auflagen am Zeitschriften-Himmel Millionen investiert hatten. Der Gewinn lag uneingeschränkt beim Axel-Springer-Konzern.
Nun allerdings ist es genau umgedreht, möglicherweise von einem ehemaligen Vorstandsmitglied veranlasst, zumindest geduldet, hat man den Medienkonzern durch die Ausstellung von Scheinrechnungen um mindestens 10 Millionen Euro betrogen.
Fast die gleiche Masche wie bei mir, auch wieder ist ein ehemaliges Vorstands-/Aufsichtsratsmitglied beteiligt, und wieder hat man kaum etwas gewusst. Man wollte den Fall, wie bei mir, unter die Decke kehren. Zumindest interpretiere ich die Ausreden von der Unternehmenssprecherin Edda Fels so: "Nichts gewusst - sehr geschickt vorgegangen - Einzelrechnungen waren niedrig - atemberaubende Schutzbehauptungen", usw.
Bisher konnte man diese Schmach bewusst wieder aus der Öffentlichkeit heraushalten, wahrscheinlich spielte die Berliner Justiz, wie so oft geschehen, mit. Es erscheint mir als Unmöglichkeit, dass dieser Fall bereits seit 2013 der Berliner Staatsanwaltschaft bekannt sein soll, bisher allerdings keine Anklage erhoben wurde. Warum?
Das Aktenzeichen 242 Js 139/14 wird bei der Staatsanwaltschaft noch immer für ein Ermittlungsverfahren verwendet. Wie lange soll eigentlich noch ermittelt werden? Diese Frage an die Berliner Justiz sollte erlaubt sein. Das spricht nicht unbedingt von Schnelligkeit und hier geht es auch nicht um Hunderte von Millionen Euro.
Springer bedient sich, wie damals bei mir, der besten Anwälte, die Deutschland zu bieten hat, denn Geld spielte damals und spielt auch heute keine Rolle. Hat der Springer Konzern, wie bei mir, wieder die Finger im Spiel? Will man versuchen, die Öffentlichkeit herauszuhalten und einen Deckel des Schweigens überzustülpen? Es sieht zumindest im Moment so aus, denn außer einigen Onlineportalen ist die Öffentlichkeit bisher uninformiert. Leider wird auch das manager-magazin nicht von der breiten Öffentlichkeit, mehr von Insidern gelesen. Also bisher beste Voraussetzungen für Springer, denn auch die großen und bekannten deutschen Tageszeitungen haben, wie bisher immer, wenn es um Mitbewerber geht, stillgehalten.
Um meinen Fall Springer-Verlag noch einmal ins Gedächtnis zurückzuholen, vor der Staatsanwaltschaft gab der Springer Anwalt damals an, ich zitiere aus dem Protokoll der Staatsanwaltschaft:
"Dass es zunächst im Interesse des Axel-Springer-Konzernes sei, dass die Vorfälle der fingierten Verkäufe von Zeitschriften an die Fa. KuW nicht an die Öffentlichkeit gelangten. Der Axel-Springer-Konzern sei deshalb zu jeder Form der Mitarbeit bereit. Soweit durch diese Manipulationen Steuerrückstände entstanden seien, würden sie kurzfristig reguliert. Geld spiele keine Rolle".
Aussagen, die unglaublich, arrogant und ein Schlag ins Gesicht eines jeden Bürgers in Deutschland sind. Man versucht sich das Recht mit viel Geld erkaufen zu wollen!
Eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Enthüllungsbuches: „DER 15 MILLIONEN BETRUG“ ist in Vorbereitung. Ich werde auch den neuerlichen Betrug beim Axel-Springer-Verlages im Buch berücksichtigen.
Antworten erwarte ich von der Berliner Justiz und auch vom Springer-Konzern. Beide werde ich schriftlich um Auskunft bitte.
Ich empfehle außerdem für weitere Recherchen zum Thema Betrug beim Axel-Springer-Konzern das Enthüllungsbuch von Thorsten Lerbach:
WIRTSCHAFTSBETRUG und JUSTIZVERSAGEN mit dem äußerst provokanten Untertitel: "Wie deutsche Verlage Auflagen manipulieren und Gerichtsurteile Falsche bestrafen".
Buch und E-Book sind erschienen bei BoD Books on Demand unter der ISBN 9 783744814805, E-Book ISBN 9 783744859622.





