(openPR) Bin ich glücklich? Denke schon. Wäre ich glücklicher, wenn ich mehr Geld hätte? Wahrscheinlich. Blöderweise ist es nun aber so, dass das Heranschaffen von mehr Geld in aller Regel auch mehr Zeit braucht. Ein kleiner Zielkonflikt, denn wäre ich glücklicher, wenn ich mehr Zeit hätte? Ganz bestimmt. Was also tun?
Für alle, die wie ich ihr Dasein in diesem Konflikt der kapitalistischen Gegenwart fristen, sei gesagt: Es gibt einen Ausweg. Und der besteht im einfachsten Fall darin, sich Zeit zu kaufen, um im Ergebnis mehr Zeit zu haben. Dass dies funktionieren kann, legen Forschungsergebnisse der University of British Columbia zusammen mit der Harvard Business School nahe. Vor allem bei Arbeiten im Haushalt, so die Untersuchungen, besteht ein riesiges Potenzial, sich persönliches Glück zu verschaffen. Indem man sie nicht macht.
Ich will das theoretische Grundgebäude an dieser Stelle nicht zu breittreten, dazu findet Tante Google sicherlich viele andere tolle Seiten, aber das Ergebnis ist doch interessant: Diejenigen aus der Untersuchungsgruppe, die Zeit gekauft hatten, fühlten sich am Ende des Tages glücklicher und zufriedener. Sie waren weniger gestresst, verspürten in der Konsequenz weniger Zeitdruck. Wer sich Zeit kauft, schafft es, seine Laune nachhaltig zu verbessern.
Großartig“ denke ich mir, wenn ich sowas lese, doch: Wie kann ich die Erkenntnis am Besten in meinen Alltag einbringen? Sicher, sich jemanden für die Reinigung der Wohnung zu suchen oder die Nachbarskinder zu bestechen, den Rasen zu mähen, liegt völlig auf der Hand. Was kann ich aber sonst noch tun? Einfache Antwort: Nahezu alles, denn das Internet ist mittlerweile voll von Angeboten, die uns das Leben leichter machen können.
Meine zur Nachahmung empfohlenen Top 8 Tipps, wie ich mir im Alltag Zeit erkaufe
1. Essen liefern lassen
Erfreulicherweise kann man sich mittlerweile nicht mehr nur die fertige Pizza nach Hause bringen lassen, sondern auch den ganzen Einkauf vom Supermarkt. Super. Das müssen dann noch nicht mal nur Lebensmittel sein.
2. Den Drogeriemarkt ins Haus kommen lassen
Ich habe vor ein paar Monaten erstmals getestet, wie es ist, sich seine Drogerieartikel nach Hause liefern zu lassen. Kann ich sehr empfehlen.
3. Hochwertig statt ständig kaufen
Seitdem ich bessere Kleidung, Einrichtungsgegenstände etc. kaufe, verbringe ich insgesamt weniger Zeit mit der Wiederbeschaffung und erfreue mich zugleich mehr an den Dingen selbst. Zum Beispiel an meinen Unterhosen von ECCËNT (www.eccent-berlin.com/shop).
4. Hand- und Heimwerkerarbeiten den Profi machen lassen
Schon seit vielen Jahren gibt es im Internet Vermittlungsplattformen für kleine Tätigkeiten im Alltag. Unbedingt mal ausprobieren!
5. Die Maschinen die Herrschaft über den Boden übernehmen lassen
Ich habe mich sehr lange gegen das Konzept des Staubsaugroboters gewehrt. Aber mal ehrlich, wer will das schon selber machen?
6. Das Bügeleisen abschaffen
Seine Hemden in die Reinigung zu bringen ist auf den ersten Blick gar nicht so neu. Durchaus ein Fortschritt für meinen persönlichen Komfort ist es, dass man sich beispielsweise in Berlin mittlerweile die Wäsche auch holen und bringen lassen kann. Service von Haustür bis Haustür.
7. Mit Sharing den Nahverkehr ergänzen
Ich habe kein eigenes Auto und bin nach wie vor ein Verfechter des öffentlichen Nahverkehrs, aber man braucht oft einfach so lange von A nach B… Welch ein Segen, dass die große Stadt auch hierfür die passende Lösung im Angebot hat: Fahrrad-, Roller- und Autosharing. Für mich mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
8. Eine Haushaltshilfe engagieren
Es soll Leute geben, die gern putzen. Ich gehöre nicht dazu – nein, für mein Wochenende kann ich mir wahrlich angenehmere Tätigkeiten vorstellen. Deswegen engagiere ich eine Putzhilfe. Im Zweifel auch nur alle paar Wochen, ein Profi macht das ohnehin gründlicher und das Ergebnis hält länger.
Ich gebe also offen und ehrlich zu, dass ich gerne einen kleinen Teil meines Geldes dazu aufwende, mir den Alltag angenehmer zu machen. Einfacher. Für mich sind das vor allem die genannten Punkte, ich denke jeder muss sich sein individuelles Paket zusammenschnüren. Wichtig ist dabei nur, dass man sich nicht den Spaß verdirbt. Sprich, niemand sollte allzu viele Dinge auslagern, die ihm in Wahrheit Spaß machen. Wer sich nichts Schöneres als einen Besuch im örtlichen Drogeriemarkt vorstellen kann, sollte natürlich auf die Lieferung verzichten. Und wer gerne hämmert und bastelt, hat auf Handwerkerportalen im Zweifel auch wenig verloren.
Am besten fängt man daher klein an, um das richtige individuelle Maß zu finden. Jeder kann sich überlegen, welche Arbeiten er ungerne macht und diese an andere übergeben. So etwas Geld gegen Zeit tauschen. Und Glück bekommen.
Diesen und weitere Artikel findest du auch in unserem Mode- und Lifestyle-Blog für Männer auf www.eccent-berlin.com/blog













