(openPR) Unser Artikel hat es seinerzeit ins Rollen gebracht – das weitere Umhergreifen des Fußballfiebers. Dank Lars konnten danach mit einem kleinen Trick (nämlich ihrem Logo) die Fans aller Vereine am Fieber teilhaben. Nachdem bei uns nun schon Mecklenburg/Vorpommern- und auch Klassenmeisterschaften ausgespielt wurden, ist es wohl an der Zeit mal kritisch hinter die bunte Spielkartonfassade zu schauen.
Profis untersuchen bei Spielen dann solche Detailpunkte wie Glück, Strategie, Material, Preis und Spielspaß, geben Punkte in Form von Sternen und kommen zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. Alles Geschmackssache wäre sicherlich übertrieben, obwohl ich der Freundin von Marc (sorry Linda) auch keine Baggerminute widmen würden. Und so gibt es eben Baller-, Würfel-, Strategie- und weis ich noch alles für Spiele und für jeden Topf findet sich dann auch schon der entsprechende Deckel. Als ich vor Jahren mal < Um Reifenbreite >, damals wohl sogar Spiel das Jahres als Geschenk bekam, konnte ich mir als aktiver Sportler nicht vorstellen das es bis heute fast ungespielt im Regal liegen sollte. Die Spielanleitung habe ich mir noch reingezogen, dann aber mein reales Bike in Bewegung gesetzt. Damit möchte ich der < Um Reifenbreite Fangemeinde >aber bitte nicht zu nahe treten. Wenn ich jetzt im gereiften Pennäleralter rückblickend auf < Mensch ärgere dich nicht > schaue, dann spiel ich es ausnahmsweise noch in der Gruppe, so als Mittel zum Zweck, um eventuell bei Susi oder Beate im spielenden Wortwechsel den einen oder anderen Punkt zu landen, kommt aber meine Schwester (8 Jahre alt) mit so einem Spiel unterm Arm schick ich sie vom Acker. Aber zurück zu unserem Fußballbrettspiel. Ich habe sowohl Fans als auch Kritiker in meine stochastischen Überlegungen eingebunden und traue mich jetzt das Ergebnis rauszulassen: Glück ***** hat natürlich die 5 Sterne und erhält den Kick durch den Ball als Würfel. Die Strategie * kann nur einen Stern erhalten, da das Spiel dem realen Leben entspricht und sich so an DFB und UEFA Regeln halten muss (Wettskandale kommen bisher nicht vor). Trotzdem sind die Laufwege nach dem zweiten oder dritten Spiel schon durchdachter, um zum Schluss eine sehr hohe Punktzahl zu erreichen. Der Autor hatte sicher auch im Hinterkopf, dass ein bei einem internationalen Wettbewerb Ausgeschiedener nicht dumm auf der Auswechselbank herumsitzen sollte. Material **** war bei meiner Bewertung der schwierigste Part. Eigentlich habe ich nichts auszusetzen, musste jedoch manchmal feststellen das Nichtfußballer anfangs einige Schwierigkeiten mit den Spielregeln hatten. Den Preis **** muss ein minderbemittelter Taschengeldbesitzer mit dreikommafünf Sternen bewerten und gleichzeitig in der Hoffnung weiterspielen das mit erhöhter Auflage der Preis dann mal von 19,90 € auf 14,90 € sinken kann, um dann die erwarteten fünf Sterne zu erhalten. (Der momentane Bekanntheitsgrad des Spieles ist über die schon bekannte Homepage www.brettspiel-fussballfieber.de jederzeit einsehbar). Wenn ich jetzt den Spielspaß**** mit vier Sternen bewerte, sollte man noch folgende ergänzende Bemerkungen anfügen: Je jünger der Spieler (die Spielerin), umso größer der Spielspaß.
Als ZIVI Egon Eigentor (Exsportreporter der Schülerzeitung des AEG-NB) an alter Wirkungsstätte geschrieben.













