openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Der Pflege-Engpass rückt näher: Welche Finanzierung ist gerecht?

(openPR) Bis Ende 2018 werden rund 3,46 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Ende 2016 waren es noch rund 500.000 Menschen weniger, so der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GDV)
Aktuell gehen die Babyboomer in den Ruhestand und ab 2035 rechnet die Bundesregierung damit, dass die Zahl der Pflegebedürftigen noch einmal exorbitant ansteigt.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angekündigt, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung im kommenden Jahr voraussichtlich um 0,2 Prozentpunkte steigen werden.
Diese drei Fakten machen eines deutlich: der Pflege-Engpass rückt immer näher. Denn eine moderate Erhöhung des Beitrags wird die zusätzlichen Kosten wohl genau so wenig abdecken können, wie die weiteren diskutierten Maßnahmen zur Entlastung der Pflegeversicherung. So könnten medizinische Pflegebehandlungen durch die Krankenkasse bezahlt werden, der Bund könnte Zuschüsse für Investitionen und die Ausbildung von Pflegekräften geben und eine zielgerichtete Zuwanderungspolitik könnte durch Beitragszahler aus dem Ausland die Kassen zusätzlich entlasten.
Doch so sinnvoll alle diese Maßnahmen sicherlich sind, sie werden das Grundproblem der Pflegeversicherung nicht beheben können: die unverhältnismäßig starke Belastung der Haushalte mit mittlerem Einkommen. Denn wollen sie eine adäquate Pflege erhalten, müssen sie – oder ihre Kinder im Rahmen des Elternunterhalts – hohe Zuzahlungen leisten, die in anderen Fällen vom Sozialamt übernommen werden.
Daher sollten nicht nur Fakten gesammelt und Beitragserhöhungen angekündigt werden. Eine grundsätzliche Reform der Pflegeversicherung ist notwendig. So stellt sich beispielsweise die Frage, ob die Kürzung der Witwen/r-Rente sozial, gerecht und zeitgemäß ist. Könnte sie nicht zumindest im Pflegefall wegfallen? Denn aktuell kürzt der Staat die Rente und im gleichen Maß steigt der Elternunterhalt den die Angehörigen zahlen müssen.
Mit solchen Maßnahmen könnte die Zukunft auch für die Mittelschicht gerechter gestaltet werden. Und das ist auch bitter notwendig. Denn noch passiert es, dass selbst Ehepaare aus Kostengründen in unterschiedlichen Pflegeheime verlegt werden, wenn das Sozialamt in Vorleistung gehen muss.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1006730
 684

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Der Pflege-Engpass rückt näher: Welche Finanzierung ist gerecht?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Institut GenerationenBeratung

Kommentar: Pflege - Pauschale statt Steuerfreibetrag
Kommentar: Pflege - Pauschale statt Steuerfreibetrag
Von Margit Winkler, Geschäftsführerin Institut GenerationenBeratung Bad König, 11. Juli 2017 – „Hat ein Kind einen pflegebedürftigen Elternteil zu Lebzeiten gepflegt, ist es berechtigt, nach dem Ableben des Elternteils bei der Erbschaftsteuer den sogenannten Pflegefreibetrag in Anspruch zu nehmen“, das erklärt der Bundesfinanzhof (BFH) in einem jetzt veröffentlichten Urteil und weitet damit Paragraf 13, Absatz 1, Nummer 9 des Erbschaftsteuergesetzes auch auf pflegende Kinder aus. Das Gesetz sieht vor, dass Erben, die eine Person unentgeltli…
Bild: Institut GenerationenBeratung für „Großer Preis des Mittelstandes 2017“ nominiertBild: Institut GenerationenBeratung für „Großer Preis des Mittelstandes 2017“ nominiert
Institut GenerationenBeratung für „Großer Preis des Mittelstandes 2017“ nominiert
Bad König, 21.02.2017 – Das Institut GenerationenBeratung (IGB) ist für den Großen Preis des Mittelstandes 2017 nominiert worden. Der von der Oskar-Petzold-Stiftung vergebene Preis gehört zu den deutschlandweit begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen. „Die Nominierung unterstreicht die Bedeutung und unsere Rolle, unabhängig und neutral rechtssichere Dokumente, wie Vollmachten und Verfügungen zu erstellen und zu verwahren. Daneben schaffen wir mit neuen Seminaren, die die Generation 50 plus unterstützt, neue Geschäftsfelder insbesondere für die…

Das könnte Sie auch interessieren:

31 frisch ausgebildete internationale Altenpflegefachkräfte für Berlin
31 frisch ausgebildete internationale Altenpflegefachkräfte für Berlin
Einladung zur Abschlussfeier der Ausbildungsklasse Altenpflege von FORUM Berufsbildung  31 frisch ausgebildete internationale Altenpflegefachkräfte für Berlin – erfolgreicher Abschluss des Ausbildungsprojekts mit Botschaft und Senat Der Engpass an Pflegepersonal in Deutschland spitzt sich weiter zu. Um diesem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat die staatlich anerkannte Pflegeschule von FORUM Berufsbildung e.V. bereits vor einigen Jahren verschiedene internationale Kooperationen ins Leben gerufen. Dadurch wird Menschen aus dem Ausland ein…
Bild: Neue Pflegeausbildung ab 2020: Stiftung Liebenau bereitet Führungskräfte vorBild: Neue Pflegeausbildung ab 2020: Stiftung Liebenau bereitet Führungskräfte vor
Neue Pflegeausbildung ab 2020: Stiftung Liebenau bereitet Führungskräfte vor
… Ausbildung vielfältiger und attraktiver werden, um somit mehr Auszubildende für die Pflege zu gewinnen und dem sich stetig verschärfenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.Finanzierung neu geregelt „Auch die Finanzierung der Pflegeausbildung wird neu geregelt. Sie erfolgt über Landesfonds. Durch ein Umlageverfahren werden ausbildende und nicht ausbildende …
Bild: Starternetz: Experten-Chat Thema „PR und Öffentlichkeitsarbeit“ 28.03.07 von 12.00 - 13.00 UhrBild: Starternetz: Experten-Chat Thema „PR und Öffentlichkeitsarbeit“ 28.03.07 von 12.00 - 13.00 Uhr
Starternetz: Experten-Chat Thema „PR und Öffentlichkeitsarbeit“ 28.03.07 von 12.00 - 13.00 Uhr
Essen, den 22. März 2007. Der Monat nähert sich dem Ende und das Starternetz bietet Ihnen wieder einmal die Möglichkeit, Fragen zu stellen, diesmal zu dem Thema: PR und Öffentlichkeitsarbeit. PR und Öffentlichkeitsarbeit wird besonders von kleinen und jungen Unternehmen unterschätzt und daher vernachlässigt. Dieser Bereich wird von ihnen oft nur am Rande bearbeitet, oder ist der erste Punkt, der gestrichen wird, wenn es einen finanziellen Engpass gibt. Doch ist in einer sich stark vernetzenden Welt die Pflege der Kontakte ein entscheidendes…
Bild: Baufinanzierung: Singles müssen nicht auf’s Eigenheim verzichten.Bild: Baufinanzierung: Singles müssen nicht auf’s Eigenheim verzichten.
Baufinanzierung: Singles müssen nicht auf’s Eigenheim verzichten.
… Prozent. Auch wenn die Deutsche Mehrheit statistisch gesehen Single ist, wünscht sie sich ebenso wie Familien ein Eigenheim. Baufi24.de erklärt, welche Punkte bei der Immobilienfinanzierung für Singles besonders wichtig sind. Langfristig planen Singles planen in der Regel nur für sich selbst. Sie müssen weder Familienzuwachs noch Veränderungen in der …
High Definition leasen statt kaufen - Band Pro Munich vermittelt Kunden attraktive Finanzierungsmöglichkeiten
High Definition leasen statt kaufen - Band Pro Munich vermittelt Kunden attraktive Finanzierungsmöglichkeiten
… zurückgreifen. Während Band Pro wie gewohnt die professionelle Beratung in das richtige Equipment garantiert, sorgen die Leasingunternehmen mit attraktiven Konditionen für die passende Finanzierung. Christine Sailer, Customer Service Managerin bei Band Pro: „Eine zeitgemäße Produktionsfirma benötigt das neueste Equipment um sich ihre Flexibilität zu bewahren. …
Bild: Hartz IV BezieherInnen als ZwangsarbeiterInnenBild: Hartz IV BezieherInnen als ZwangsarbeiterInnen
Hartz IV BezieherInnen als ZwangsarbeiterInnen
Wie wir der Nordsee-Zeitung (18.04.11) entnehmen konnten, hat die CDU einen weiteren Anlauf gestartet um Hartz IV EmpfängerInnen in Zwangsarbeit zu bringen. Über das Aussetzen der Wehrpflicht ist nun ein Engpass bei den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser entstanden, da sich jetzt keine oder nur noch wenige zum Ersatzdienst melden. Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, dass von der Politik immer weiter an der Gesundheit und Pflege eingespart wird. Mit den von den Pflegekassen vorgesehenen Personalanhaltszahlen is…
Bild: Dr. Thomas Gebhart besucht Haus der Pflege St. PirminBild: Dr. Thomas Gebhart besucht Haus der Pflege St. Pirmin
Dr. Thomas Gebhart besucht Haus der Pflege St. Pirmin
… Einrichtungsleitung des Hauses der Pflege und Jutta Herrmann, Gemeinwesenarbeiterin in den „Lebensräumen für Jung und Alt“, wurde die aktuelle Pflegepolitik, insbesondere die Finanzierung der stationären Pflege erörtert. Dr. Lahl warb außerdem für eine bessere Differenzierung und Finanzierung der Kurzzeitpflege und für die Entwicklung und Finanzierung …
Bild: Wissen über Pflege durch Vorurteile und Unsicherheit geprägtBild: Wissen über Pflege durch Vorurteile und Unsicherheit geprägt
Wissen über Pflege durch Vorurteile und Unsicherheit geprägt
Thema Pflege: Aufklärung tut Not! Nur wenige Menschen kennen sich im Thema Finanzierung von Pflege aus. Oft herrscht die Meinung vor, dass man selbst und auch die Kinder im Pflegefall verarmen. Die meisten haben kein Interesse sich damit zu beschäftigen. So gibt es dann sehr viele Vorurteile, was die Kosten, die Beantragung von Pflegestufen, die verschiedenen …
Bild: Von der Idee zum erfolgreichen Projekt: Hamburger Immobilienspezialisten kooperierenBild: Von der Idee zum erfolgreichen Projekt: Hamburger Immobilienspezialisten kooperieren
Von der Idee zum erfolgreichen Projekt: Hamburger Immobilienspezialisten kooperieren
… damit von Anfang an gewährleistet ist, dass alles stimmt: das richtige Konzept, der marktgerechte Preis, die maßgeschneiderte Vermarktung, die breite Präsenz, die sichere Finanzierung, die vertrauensvolle Beratung der Interessenten bis hin zur Beurkundung der Verträge. Ein Engagement zur rechten Zeit am rechten Ort. Nutznießer dieser Kooperation sind …
Bild: Pflegedienste am LimitBild: Pflegedienste am Limit
Pflegedienste am Limit
Weiterstadt, September 2009 – Unterschiedliche Standards und verschiedene Interpretationen der zu erbringenden Leistungen bei Pflege-Anbieter führen schon lange nicht mehr zu einem gesunden Wettbewerb innerhalb der Pflegebranche. Im Gegenteil: Discount-Preise, fehlende Ausbildung oder mangelndes kaufmännisches Wissen bringen inzwischen zahlreiche Pflegedienste an ihr Limit. Einen Pflegedienst zu gründen, ist nicht schwer. Mit den passenden Aufträgen und wenigen Mitarbeitern kann man recht gut auskommen. Doch was hinter dieser Dienstleistung …
Sie lesen gerade: Der Pflege-Engpass rückt näher: Welche Finanzierung ist gerecht?