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Plattformökonomie - Bitte einsteigen!

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(openPR) Was bedeuten digitale Plattformen für unser Leben und Business?

Wir surfen heute schon auf den gigantischen Handelsplattformen, kaufen ein, handeln, buchen, arbeiten, tauschen Wissen aus, vernetzen uns, lassen uns beraten oder ein Outfit zusammenstellen. Die Plattformökonomie hat den Alltag der Verbraucher und der Unternehmen fest im Griff. Und hinter der Plattformökonomie stehen die Konzerne, die die Infrastruktur der vernetzten Welt stellen: Internetgiganten wie Google, Facebook, Alibaba verfügen über die wertvolle Ressource Daten, die sie ausschöpfen, indem sie auf ihrer Plattform zwischen Anbietern und Nachfragern vermitteln. Die Kunden überlassen dafür bereitwillig den amerikanischen und chinesischen Konzernen ihre Daten und folgen deren Algorithmen. Auch bestimmen sie über die Form der Präsentation und die Sichtbarkeit, indem z.B. bei Facebook die Nachrichten gefiltert werden. Als Nutzer bekomme ich nur ausgewählte Beiträge zu sehen – ob ich das will oder nicht. Möchte ich aber eigentlich nicht selbst entscheiden, welcher Artikel für mich lesenswert oder welches Produkt das Richtige ist? Oder mit wem ich kooperieren möchte?



Plattformen verändern die Einkaufs-, Verkaufswelt

Viele Unternehmen haben inzwischen die großen Plattformen in ihr operatives Geschäft eingebunden. Sie verkaufen Waren, akquirieren Aufträge, suchen nach passenden Start-ups, mieten Computerkapazitäten oder nutzen künstliche Intelligenz. Plattformen eröffnen den Unternehmen nicht nur neue Handelswege, sondern bündeln auch alle Transaktionen zwischen den Partnern (Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, usw.), lassen Hersteller zum Dienstleister werden und ermöglichen eine weltweite Vernetzung. Sogar klassische Branchen wie die Logistik oder das Taxigewerbe können nicht auf die Listung bzw. Registrierung durch die bekannten Plattformen verzichten. Dafür erhalten die Plattformbetreiber mit dem neuen Geschäftsmodell im Gegenzug riesige Datenmengen, die automatisch ausgewertet werden. Große Unternehmen wie Siemens oder General Electric versuchen daher, eigene Industrie-Plattformen zu schaffen. Laut Nick Srnicek nennen sie es „Industrie 4.0“. Sie bauen Cloud-Dienste und Softwareanalytik, um Maschinen, Einzelteile und Arbeitskräfte zu vernetzen. Unabhängige Entwickler sollen sich in den Prozess einklinken, Industriefirmen die Dienste mieten. Beide wollen zu einer Art App Store für Fabriken werden.

Inzwischen haben Plattformen auf einigen Geschäftsfeldern viele Transaktionen unter ihre Regie gebracht und bauen damit ihre Macht kontinuierlich aus (z.B. Google beim Anzeigengeschäft rund um die Websuche).

Jetzt ist es Zeit, die Herrschaft über unsere Daten mit eigenen Plattformen wieder zurück zu gewinnen.

Die „neue“ Plattform mit Blockchain – sicher und dezentral“?

Eine Möglichkeit ist es, mit Hilfe der Blockchain Transaktionen wieder nachvollziehbarer, transparenter und vor allem sicherer werden zu lassen. Ein Identitätsdiebstahl ist nahezu ausgeschlossen. Die Anonymität, Authentizität und Integrität der Daten in der Blockchain wird durch z.B. digitale Signaturen und Verschlüsselungen gewährleistet. Europäische Plattformanbieter könnten auf Basis der Technologie die notwendige Transparenz über abgewickelte Transkationen herstellen und den Schutz personenbezogener Daten und des geistigen Eigentums von Unternehmen wieder gewährleisten.

Mit den darauf aufsetzenden Smart Contracts lassen sich zudem bei einer ganzen Reihe von Transaktionen Kosten sparen, weil die Prüfung, Vermittlung und Verwaltung effizienter und gleichzeitig sicher abgewickelt werden kann. So kann eine Zahlung automatisch angewiesen werden, nachdem z.B. ein Auto, eine Wohnung angemietet worden ist.

Ein Beispiel für eine solche Plattform hat die Stiftung Ethereum mit Sitz in der Schweiz geschaffen. Es ist eine Blockchain-App-Plattform. Betrieben wird sie mit der Kryptowährung Ether. Das Besondere an Ethereum ist, dass diese Blockchain-Technologie nicht nur Transaktionen aufzeichnet, sondern auch die eben erwähnten Smart Contracts ausführen kann.

Neue Plattformen – Bündelung von Transaktionen und Wissen

Es ist noch nicht zu spät, den „Rohstoff“ Daten in Gold umzuwandeln. Neue Plattformen können da entstehen, wo Marktteilnehmer Informationen und Wissen austauschen können. Ein spannendes Anwendungsbeispiel ist hier „Pronto“ des Hafenbetriebs Rotterdam. Mit dieser Plattform können Reedereien, Agenten und Dienstleister die Prozesse im Hafen effizienter gestalten und damit die Wartezeit von Schiffen um über 20 % senken.

Dieses Beispiel lässt sich auf andere Branchen übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und auch Mitbewerber ihre gemeinsamen Interessen identifizieren und dann den Mut haben, diese auf einer gemeinsamen Plattform zu bündeln. Die Voraussetzung einer erfolgreichen Plattform ist dabei, dass viele Unternehmen mitmachen. Je mehr dabei sind, umso wertvoller wird sie für die Beteiligten und die Plattformbetreiber.

Mein Fazit

Erfolgreiche Plattformen haben daher immer eine Tendenz zum Monopol. So funktioniert zum Beispiel booking.com nur, wenn genügend Hotels gelistet sind und Gäste überwiegend über die Plattform ihre Buchungen vornehmen.

Leider haben die Skandale in der letzten Zeit gezeigt, dass die Plattformbetreiber nicht sorgsam mit unseren Daten umgehen. Wir haben z.B. bei Facebook erlebt, wie Daten an Dritte weitergegeben werden oder über Hacks geklaut wurden. Kommt es zum Identitätsdiebstahl ist der zentrale Betreiber meistens nicht greifbar oder kann nicht in die Haftung genommen werden.

Ein weiteres Problem ist, dass wir in Deutschland nicht rechtzeitig eine eigne Plattformökonomie geschaffen haben. Das heißt, dass wir von den großen Playern weltweit abhängig sind. Wir haben die Kontrolle über unsere Daten, Geschäftsfelder, Märkte aber auch Steuern und Wissen verloren. Während früher die Verkaufserlöse in Deutschland blieben, geht heute mit jedem „Kauf-Click“ ein Teil in die USA oder nach Asien. Es ist uns noch nicht gelungen den „Rohstoff“ Daten in Gold umzuwandeln und mit neuer Technologie oder neuen Ideen große Plattformen zu betreiben.
In Zukunft sollten wir vielleicht handeln wie vom britischen Philosoph Karl Popper in seinem wichtigsten Werk skizziert: „Statt als Propheten zu posieren, müssen wir zu den Schöpfern unseres Geschicks werden“.

Ausblick:

In meinem nächsten Artikel geht es um die Arbeitswelt. Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Was bedeutet die \"work\" Plattform für alle Beteiligten.

Mitreden-ausprobieren-Andere begeistern

Als Nutzer können wir die Technologie einfach mal anwenden, wenn wir wissen wollen, wie diese Revolution eigentlich funktioniert. Christian Neuhaus, ein Experte auf dem Gebiet, setzt sich leidenschaftlich für die Blockchain Technology ein. Seine Idee: Er stellt seinem Netzwerk über seine Website nicht nur Informationen zur Verfügung, sondern programmierte eine Anwendung, mit der die Blockchain Technologie für die User greifbarer und verständlicher wird.

Probieren Sie es einfach aus!
Unter https://blockchain-business.de/ können Sie Ihre Anwendung starten. Was Sie dafür tun müssen? Nichts. Aber es wäre schön, wenn Sie viele Interessierte ermuntern, es auszuprobieren. Damit die Blockchain aus der Finanzecke rauskommt und viele weitere Anwendungsgebiete erobert.

Schauen Sie rein:

https://blockchain-business.de/ - www.digitalisierung-mittelstand.info - www.chiefdigitalofficerkoeln.de

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