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Claiming Common Spaces. Kunst und urbane Praxis

22.05.201816:59 UhrKunst & Kultur

(openPR) Die großen Städte sind Heimat für immer mehr Menschen, Hoffnung und Zumutung – Globus und Gesellschaften werden in rasantem Tempo urbanisiert. Was passiert mit den dort Lebenden? Welche Rolle spielt Kunst im öffentlichen Raum? Wie können kulturelle Zentren ihre internationale Arbeit in nervösen Zeiten verstetigen, flankiert von welchen Strategien der internationalen Kulturpolitik? Wie und warum drängen die großen Technikkonzerne in unsere Innenstädte? Kurz: Wem gehört die Stadt?


Die sieben im Bündnis internationaler Produktionshäuser zusammengeschlossenen Institutionen für die zeitgenössischen performativen Künste [FFT Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt/Main), PACT Zollverein (Essen) und tanzhaus nrw (Düsseldorf)] agieren ständig in diesem Kontext und suchen bei ihren Projekten kontinuierlich den künstlerischen Diskurs mit ihren Stadtgesellschaften.

Bei „Claiming Common Spaces“ bringt das Bündnis nun vom 21. - 23. Juni in Berlin in einem dreitägigen Gemeinschaftsprojekt konzentriert Künstler*innen, Stadtforscher*innen und Aktivist*innen zusammen, die die Debatte zu den Herausforderungen und Möglichkeiten der globalen städtischen Gefüge des 21. Jahrhunderts aufnehmen und weiterführen.
Auftakt des breiten, in den jeweiligen Häusern des Bündnisses erarbeiteten Programms bilden ein Vortrag und ein Gespräch mit der New Yorker Stadtsoziologin Sharon Zukin, die die weltweite Umgestaltung der Städte durch Migration, Deindustrialisierung und Gentrifizierung analysiert. In weiteren Gesprächspanels (mit Nicoleta Esinencu, Andrej Holm, Nazan Maksudyan, Renzo Martens, Klaus Ronneberger, AbdouMaliq Simone, Christoph Twickel u.v.a.) und vier öffentlichen Laboren unter der Überschrift „Public Space Matters“ (mit Chim?Pom, Lenio Kaklea, Lukas Matthaei, Erin McElroy, metroZones, Nina Scholz, Jeremy Wade u.v.a.), sollen konkrete Positionen, Ansätze und Strategien im Umgang mit dem Urbanen diskutiert und fortentwickelt werden.

Wesentlicher Bestandteil von „Claiming Common Spaces“ sind internationale künstlerische Arbeiten – Musik, Installationen, Performances –, die im und für den städtischen Raum entstanden, z.B. das Gesangs- und Choreografie-Projekt „Corbeaux” der französisch-marokkanischen Choreografin Bouchra Ouizguen, die im Stadtraum eine lebendige Skulptur entstehen lässt; die „McDonald’s Radio University” des japanischen Künstlers Akira Takayama, eine gemeinsam mit geflüchteten Lehrenden in McDonald’s-Restaurants entstandene Lecture-Reihe; oder das Fragen-Projekt „Proyecto Pregunta” des Künstler*innenkollektivs MIL M2 aus Santiago de Chile. Auf dem ehemaligen Postbankgelände neben dem HAU2 entsteht mit dem aufblasbaren „Bubble Palace” der Architektengruppe Kniess/Judt/Dietrich/Scheler ein Ort temporärer Gemeinschaft und des Rausches, an dem Konzerte (Shkoon, One Mother, Boy Division) und verschiedene performative Interventionen zusammenkommen.
Außerdem im Programm: Anas Aboura, Rodrigo García Alves, Jochen Becker, Elisa Bertuzzo, Johannes Ebert, Andreas Görgen, Felix Hartenstein, Katja Heitmann, Hauke Heumann, Ingrid Krau, Keigo Kobayashi, Kollektiv ZOO, Ingrid LaFleur, Jan Lemitz, Eike Lucas, Clemens Melzer, Sebastian Quack, Sander van der Schaaf, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm, Alya Sebti, Mieko Suzuki, Michael Zinganel u.v.m.

Ein Projekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Über das „Bündnis internationaler Produktionshäuser“
Das Bündnis vereint sieben internationale Produktionshäuser in Deutschland für die zeitgenössischen performativen Künste: FFT Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), PACT Zollverein (Essen) und tanzhaus nrw (Düsseldorf).
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatministerin Prof. Monika Grütters, fördert das Bündnis internationaler Produktionshäuser seit der Spielzeit 2016/17 mit jährlich 4 Millionen Euro. Diese Förderung ermöglicht es dem Bündnis, über die bisherigen Programme und Praktiken seiner Mitglieder hinaus besondere und teilweise mehrjährige künstlerische Vorhaben gemeinsam und an ihren jeweiligen Standorten umzusetzen.


Donnerstag, 21. Juni bis Samstag, 23. Juni 2018


Orte:
HAU 1, HAU 2, HAU 3 und diverse Interventionen im Berliner Stadtraum


Informationen:
produktionshaeuser.de

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