(openPR) Start der bundesweiten Zuckerrübenernte im September - Grafschafter Krautfabrik lädt Journalisten zum Besuch der Zuckerrübenernte nach Meckenheim ein
Meckenheim, September 2006 – Die Saison wird eröffnet: am 18. September startet bei der Grafschafter Krautfabrik in Meckenheim die dies-jährige Zuckerrüben-Ernte. Bis Dezember werden während der so genannten „Kampagne“ etwa 50.000 t Zuckerrüben geerntet und zu ca. 13.000 t Rübensirup weiterverarbeitet. Als malzig-süßer Brotaufstrich steht die Rübe wenig später im Regal und verfeinert neben Toast, Brötchen und Croissants auch Soßen und Desserts. Besonders zur winterlichen Backsaison ist der Sirup im bekannten gelben Becher eine beliebte Zutat.
Von der Rübe zum Sirup
Seit mehr als 100 Jahren konzentriert sich die Grafschafter Krautfabrik aus dem rheinländischen Meckenheim auf die Herstellung von Zuckerrübensirup und anderen Brotaufstrichen. Früher mit harter körperlicher Arbeit verbunden, übernehmen heute riesige Maschinen - so genannte Rübenvollernter - den Hauptteil der Feldarbeit. Nach der Aussaat von März bis Mitte April erreicht die Rübe rund 180 Tage später ihre Erntereife und ein Gewicht von 1.300 bis 1.800 g. Je nach erwartetem Ertrag beginnt die „Kampagne“ Anfang bis Mitte September und dauert etwa 100 Tage.
In dieser Zeit bestimmen in den Ernteregionen die mit Zuckerrüben befüllten LKWs und Traktorenzüge, die die Rüben vom Feld zu den weiterverarbeiteten Betrieben transportieren, das Straßenbild. Insgesamt werden in Deutschland ca. 455.000 ha Fläche für den Zuckerrübenanbau genutzt. Die Hauptanbau-gebiete liegen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Bayern. Allein im Rheinland liefern 6.500 Rübenbauern ihre Ernte bei weiter-verarbeitenden Betrieben ab, hauptsachlich den Zuckerfabriken. 206 Vertrags-landwirte bringen ihre Zuckerrüben direkt nach der Ernte zur Grafschafter Krautfabrik nach Meckenheim, wo diese nach Bestimmung ihres Zuckergehalts auf dem Werksgelände zu großen Bergen aufgeschüttet und kurz zwischen-gelagert werden. Beim Transport zur Verarbeitung wird der Schmutzanteil der Rübe ermittelt, um ihr Nettogewicht berechnen zu können, für das die Landwirte entlohnt werden. Der 71-jährige Hermann Schemmel - seit 7 Jahren unabhängiger Schmutzschätzer bei Grafschafter - nimmt so bis Dezember rund 50.000 t Zuckerrüben unter die Lupe.
Über wasserführende Schwemmrinnen, durch die grobe Verschmutzungen wie anhaftende Steine und größere Erdklumpen entfernt werden, gelangen die Rüben zur eigentlichen Rübenwäsche, wo sie mit warmem Kondensat einer „Vollwäsche“ unterzogen werden. Im so genannten „Rübenbunker“ lagern die frisch gewaschenen Rüben ehe sie der Schneidemaschine zugeführt werden, die sie in fingergroße Schnitzel zerkleinert.
Durch das anschließende Kochen der zerkleinerten Rüben im Maischebehälter, weichen die Schnitzel zunächst auf, um dann bei 105 °C mehrere Stunden gedämpft zu werden. Beim Dämpfen wird der in der Rübe enthaltene Zucker Saccharose in Trauben- und Fruchtzucker (Invertzucker) umgewandelt. Anschließend gelangt der so entstandene Rübenbrei zu großen Pressen, wo unter hohem Druck aus der Masse der Rohsaft gewonnen wird. Nach Reinigung wird im letzten Schritt dem Rohsaft in der Verdampfanlage schonend das Wasser entzogen, bis ein Trockensubstanzgehalt von 78 Prozent erreicht ist und das Endprodukt vorliegt. Nach sorgfältiger und regelmäßiger Kontrolle, sowohl durch das hauseigene Labor als auch durch externe akkreditierte Labore, wird das Rübenkraut in Tanks eingelagert und von dort ganzjährig abgefüllt. Je nach Verwendung fließt der Sirup in den kultig gelben Becher oder in die praktische Spenderflasche, um so in die Regale der Supermärkte und die deutschen Haushalte zu gelangen.
„Schwarzes Gold“
Grafschafter Goldsaft ist der naturreine, konzentrierte Saft der erntefrischen Zuckerrübe, ohne deren Pflanzenfasern und ohne jeglichen nachträglichen Zusatz von Farb- und Konservierungsstoffen. Durch das schonende Herstellungsverfahren bei Grafschafter bleiben wichtige Inhaltsstoffe der Rübe wie Eisen und Magnesium, aber auch in Spuren eine Reihe von Vitaminen weitestgehend im Sirup enthalten. Wie auch alle anderen Grafschafter Produkte ist Grafschafter Goldsaft Zuckerrübensirup gluten- und laktosefrei. Durch seinen hohen Gehalt an wichtigen Nährstoffen versüßt er nicht nur die Speisen, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zur vollwertigen Ernährung. Der malzig-süße Sirup ist besonders als Brotaufstrich zum Frühstück beliebt, doch auch zum Backen und Kochen ist das „schwarze Gold“ hervorragend geeignet.
Hinweis für die Redaktion:
Gerne stellen wir Ihnen bei Interesse Bildmaterial zur Verfügung. Nach Anmeldung ist ab Anfang Oktober 2006 eine Besichtung des Grafschafter Geländes sowie der Ernte möglich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Grafschafter, Frau Kathrin Maaß, Tel: 02225 / 91 90 26.
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Birgit Gesa Schlevogt / Antonie Wiegelmann
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