(openPR) "Es gibt kein Allheilmittel für Probleme, die in der Unternehmensführung auftauchen", beschreibt der Wiesbadener Coach Sascha Büttner. Zusammen mit dem Kunstkritiker Matthias Kampmann hat er eine Vorstellung davon entwickelt, was Coaching jenseits methodischer Heilsversprechen sein könnte. Entfaltet werden die Gedanken in einem jüngst erschienenen Buch mit dem Titel "Coaching. Notizen.Gespräche.Reflexionen" (BoD, ISBN 9783744869089).
Auf gut 330 Seiten steht der Faktor Mensch im Vordergrund. Dies jedoch nicht als Ziffer oder Kenngröße denkbarer Gewinnmargen. Büttner: "Es geht im Coaching letztlich darum, Menschen als Individuen zu sehen, ernst zu nehmen und in ihren jeweiligen Vorstellungen und Haltungen zur Welt und Umwelt zu verstehen und wertzuschätzen." Aus diesem Grund haben sich die Autoren bewusst gegen eine konkrete, Fälle beschreibende und analysierende Form entschieden. "Wir wollten die Offenheit spiegeln, die es braucht, der seriösen und fundierten Arbeit eines Coaches nachzugehen", erklärt Sascha Büttner.
"Es gibt im Coaching kein Antibiotikum, das Wunder wirkt. Genauso wenig kann mit einer fixen Methode jedes auftauchende Problem im Unternehmen behandelt werden", beschreibt Büttner weiter. Die Autoren haben daher in ihrem Buch versucht, einen weit gefassten Bogen um das Feld des Coachings zu ziehen. "Es werden so viele wichtige Lebensfragen vom Coaching berührt, so dass sich trefflich darüber nachdenken lässt", zieht Matthias Kampmann als Fazit. In der Mitte stehe der Mensch. Daher besitzt das Werk eine offene Form. In kleinen, reflektierenden Texten stehen anekdotisch Alltagsereignisse stellvertretend für realistische Momente im Berufsleben. Notizbücher zeichnen einen über zwei Jahre fließenden Gedankenstrom nach, und im Zentrum stehen die Gespräche, die dialogisch versuchen, Kernbegriffe des gegenwärtigen Coachings greifbar zu machen. Assoziative Bildstrecken laden zum Innehalten und zum Nachdenken ein.
"Im besten Fall nehmen wir unsere Leser nicht nur mit in unsere Gedankenwelt. Vielleicht haben wir das Glück, sie ein wenig unterhalten zu haben", wünscht sich Matthias Kampmann. Es gehe schließlich darum, einen denkbar fruchtbaren assoziativen Raum zu öffnen, indem sich Selbstentfaltung ereignen kann. "Wenn das ohne Hürden passiert, wäre es uns eine große Freude", skizziert Kampmann weiter. Sicher sind noch längst nicht alle Fragen gestellt, daher arbeiten die Autoren bereits an der Fortsetzung: "So leicht wird uns der Gesprächsstoff nicht ausgehen", verlauten beide lächelnd.
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