(openPR) Die in Frankfurt ansässige Hager Unternehmensberatung GmbH hat sich im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe ‚Feuer im Schloss’ einem aktuellen Thema gewidmet: ‚Hat Journalismus eine Zukunft im digitalen Zeitalter?‘
Zu diesem besonderen Abend konnte der Journalist und ehemalige Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Herrn Prof. Dr. Günther Nonnenmacher, gewonnen werden. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik folgten der Einladung am 12. April ins Lersner’sche Schloss - dem Firmensitz der Hager Unternehmensberatung.
Der in Karlsruhe geborene Günther Nonnenmacher absolvierte sein Studium über Politikwissenschaft, Geschichte, Staatsrecht und Philosophie. 1975 wurde er mit einer Dissertation über James Harrington promoviert. Anschließend war Nonnenmacher wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Politikwissenschaft an der Gesamthochschule Wuppertal, wo er sich auch habilitierte. Danach prägte er über 33 Jahre die Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit. Davon war er 20 Jahre Mitherausgeber und verantwortete ebenfalls das Politikressort.
Im Dialog mit dem Geschäftsführer der Hager Unternehmensberatung, Herrn Andreas Wartenberg, ging Herr Nonnenmacher auf die Herausforderungen im Journalismus im Zuge des digitalen Wandels ein.
Wo geht die digitale Reise des Journalismus hin?
Mehr Tempo, mehr Produzenten und bröckelnde Geschäftsmodelle sind die aktuellen Themen, die die Digitalisierung im Journalismus bewegen. Ebenso die Phänomene, wie Fake News und Clickbaits und daraus resultierend der Begriff „Lügenpresse“, mit denen die Journalisten konfrontiert werden. Der Print Bereich der Zeitungen geht deutlich zurück.
Journalismus ist und bleibt aber ein sehr wichtiges gesellschaftliches Medium.
Nichts ersetzt die unmittelbare Anschauung mehr, als die persönliche Informationsbeschaffung der Reporter, die mit gutem Journalismus umgesetzt wird. Journalismus informiert die Öffentlichkeit über Sachverhalte und Vorgänge, die von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung sind und unterstützt damit den Prozess der öffentlichen Meinungsbildung.
Eine wirtschaftlich erfolgreiche Patentlösung für das Zusammenspiel Digitalisierung und Journalismus gibt es noch nicht. Aber eines ist klar, Journalismus ist gesellschaftlich ein Muss, um neutral über Ereignisse und Themen zu berichten.
"Herr Nonnenmacher hat uns und unseren zahlreichen Gästen in seinen Darstellungen die Problematik, aber auch die Hintergründe des Journalismus im digitalen Wandel sehr lebhaft und bildlich dargestellt. Journalismus ist für uns alle zur Meinungsbildung wichtig. Es reicht nicht aus, nur einen kleinen Radius an Informationen zu kennen und zu verstehen. Insbesondere für unternehmerische Entscheidungen gilt es, über den eigenen Tellerrand zu schauen und weitere wertvolle Kanäle bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Für jede Branche sind sowohl politische als auch wirtschaftliche Grundlagen immens wichtig, um die Unternehmensstrategie richtig auszurichten. Vor diesem Hintergrund ist es selbsterklärend, dass eine journalistisch hochwertige Berichterstattung unerlässlich ist,“ so Ralf Hager, Gründer und Geschäftsführer der Hager Unternehmensberatung.











