(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – Die Stiftung Liebenau bietet, im Rahmen des von der Arkade Pauline 13 initiierten ProJob!-Programms, drei Menschen, die aus ihren Heimatländern flüchten mussten, die Möglichkeit sich auf die Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes in Deutschland einzustellen.
Mahmoud A. aus Syrien zeigt stolz das Ergebnis seiner Arbeit: Er ist in der Abfüllung von Pferdefutter in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) der Stiftung Liebenau beschäftigt. Zunächst wird die genaue Menge an Futter in einen Sack abgefüllt, dieser wird zugenäht und anschließend müssen die Säcke auf Paletten sicher gestapelt werden. Mahmoud A. fühlt sich sichtlich wohl, schließlich kann er sich jetzt als Teil der Gesellschaft begreifen. Seit zwei Jahren ist er nun schon in Deutschland und kann, dank des Projekts von ProJob!, die Zeit, in der er noch keine feste Beschäftigung hat, sinnvoll nützen.
Arbeit schafft Integration
Ziel von ProJob! ist es, den Geflüchteten in einem Arbeitstraining praxisorientiert berufliche Perspektiven zu eröffnen. So lernen sie den Arbeitsrhythmus und die Arbeitstugenden, was ihnen die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern soll. In das Unterstützungsangebot ist auch ein Intensiv-Sprachkurs integriert. Mahmoud A. kann sich jedoch auch ohne besondere deutsche Sprachkenntnisse hervorragend in die Arbeitskette einfügen. Er ist begeisterungsfähig und offen für alles Neue. Wenn mal etwas klemmt, springt er sofort ein und hilft jedem, wo er kann. So ist die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Menschen mit Handicap geprägt von Herzlichkeit und Normalität. Jeder kommuniziert auf seine Weise, die Verständigung klappt perfekt. Sein größter Wunsch ist, nach dem zweimonatigen Arbeitstraining weiterhin in der Werkstatt bleiben zu können. Pünktlichkeit, Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft sind selbstverständlich geworden.
Doris Kaiser, Leiterin des Arbeitsbereichs und Förder- und Betreuungsbereichs Liebenau, zieht deswegen auch eine rundum positive Bilanz: „Er ist eine absolute Bereicherung für alle Beteiligten in der Werkstatt.“
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