Den Begriff "Standfirst" gibt es schon recht lange. Der Begriff wird in der journalistischen Berichterstattung und vielen anderen Formen des Schreibens verwendet. Er ist sehr populär und kann heutzutage besonders vorteilhaft sein. Lesen Sie weiter, um darüber zu erfahren.
Standfirst
Standfirst ist ein im Journalismus verwendeter Begriff und meint eine kurze Zusammenfassung eines Artikels unmittelbar nach einem Header vor dem Hauptinhalt.
Er unterscheidet sich in der Regel "typografisch" vom Rest des Textes. Daher ist er meist
- in einer anderen Schriftart,
- dicklich oder
- in kursiv
geschrieben.
Das Ziel des standfirst besteht zunächst darin, den Leser mit interessanten Inhalten anzusprechen und ihm eine kurze Zusammenfassung zu geben. Auf diese Weise können dieser dann entscheiden, ob die Inhalte weiterlesen möchte.
Beispiel
Wenn man zum Beispiel eine Geschichte über einen Hund der weggelaufen ist, aber kürzlich gefunden wurde hat, dann könnte das so aussehen:
Title: Tot geglaubter Hund am Fuß eines Berges entdeckt
Standfirst: Die Besitzerin Jill Valentine war schockiert und erleichtert, ihren Retriever am Boden eines großen, steilen Abhangs in Wales lebend und gesund zu finden. "Bixby" war seit über zwei Wochen vermisst und vermutlich tot.
Body: Nach zwei Wochen der Suche hatte Inhaberin Jill Valentine die Hoffnung aufgegeben, dass ihr Hund Bixby zu ihr zurückkehren würde. Der Retriever war während eines Spaziergangs verschwunden und schien von den steilen Klippen in der Snowdown-Gegend gefallen zu sein. Vor zwei Tagen wurde Bixby jedoch am Strand unter dem steilen Abhang lebendig und gesund gefunden.
Jill ging oft mit ihrem Retriever herum ...
Was sind die Vorteile
Durch die Verwendung dieses Stils kann ein User die Inhalte schnell überfliegen und entscheiden, ob die Geschichte für ihn interessant ist und er weiterlesen möchte. Das spart Zeit und eignet sich besonders gut für digitales Storytelling. Heutzutage sind die meisten Leute, die im Internet surfen, in Eile und möchten wichtige Informationen schnell finden und bewerten können.
Das ist auch der Grund, warum
- große Kopfzeilen,
- mehrere Absätze und
- andere Formatierungsänderungen
alltäglich geworden sind.