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Was ist Journalismus? - Definition, Bedeutung und Entwicklung der Aufgaben und Tätigkeitsfelder

Journalismus und seine Bedeutung (© Zerbor - Fotolia.com)
Journalismus und seine Bedeutung (© Zerbor - Fotolia.com)

Journalistische Publikationen wirken meinungsbildend und prägen die Haltung eines Einzelnen wie einer Gesellschaft – damit ist der Journalismus als Ganzes eine mächtige Kraft, die mit ihrem Wirken den Lauf der Welt nicht nur berichtend begleitet und diesen kommentiert, sondern auch beeinflussen kann. Journalismus kennt viele Darstellungsformen und ist in vielen Medien zuhause. Ein selbst auferlegter Ehrenkodex sowie gesetzliche Regelungen bestimmen die journalistische Arbeit ebenso wie der gekonnte Umgang mit Wort, Bild und Ton.

Journalismus: Definition des Begriffs

Journalismus ist von der allgemeinen Definition her gesehen eine Bezeichnung für ein Aufgabenfeld, innerhalb dessen Nachrichten, Berichte, Recherchen und Reportagen in Text, Ton und Bild von Presseorganen, Funk- und Fernsehmedien sowie Internetplattformen für eine breite oder spezielle Öffentlichkeit bearbeitet werden.

Journalismus als Forschungsbereich ist vom praktischen Bereich auch begrifflich unterschieden – eine wissenschaftliche Aufarbeitung erfolgt in den Disziplinen

  • Journalistik,
  • Kommunikationswissenschaften
  • und Medienwissenschaften.

 

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Spezialisierungen

Innerhalb des journalistischen Berufsfeldes unterscheiden Kommunikationswissenschaftler

  •  informativen Journalismus (neutrale Vermittlung)
  •  investigativen Journalismus (aufdeckender Bericht)
  •  interpretativen Journalismus (erläuternde Form)
  •  wissenschaftlicher Journalismus (Berichte aus Forschung)
  •  Rat gebender Journalismus (Berichte über Tests und Eigenrecherchen)
  •  New Journalism (unterhaltende Texte).

In der Praxis sind diese wissenschaftlichen Kategorien selten in Reinform anzutreffen. Neben dieser Kategorisierung sind jedoch auch Einteilungen nach Berichterstattungsfeldern möglich, etwa

  •  Fachjournalismus (Wissenschaft und Technik)
  •  Kulturjournalismus,
  •  Sportjournalismus,
  •  Wirtschaftsjournalismus,
  •  Lokaljournalismus,
  •  Politikjournalismus oder
  •  Gesellschaftsjournalismus.

Kategorien des Journalismus

In der Fachliteratur werden innerhalb des Journalismus drei Kategorien unterschieden: Die

  •  gesellschaftliche,
  •  organisatorische und
  •  akteursgebundene

Ebene des Begriffsraumes.

Die gesellschaftliche Kategorie umfasst die professionelle Fremdbeobachtung verschiedener, für Viele relevanter Bereiche innerhalb einer Gesellschaft. Ereignisse, Vorkommnisse und Faktenlagen von breiter Relevanz, großer Aktualität und mit geprüfter Faktenlage werden innerhalb unterschiedlicher Medien für die Öffentlichkeit zugänglich. In diesen Kriterien grenzt sich Journalismus von Literatur, Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit ab.

Ähnliches gilt für den organisatorischen Bereich: Auch hier gilt es, einen Standard an Aktualität, Relevanz und Faktizität der Inhalte zu gewähren – sorgfältig recherchiert und auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft – der für andere Bereiche nicht in gleichem Maß anzusetzen ist. Hinzu kommt eine Periodizität, also das regelmäßige Erscheinen von Meldungen, Nachrichten und Berichten.

Die dritte angesprochene Kategorie innerhalb des Journalismus sind die in diesem Bereich arbeitende Akteure, die Journalisten.

Journalismus und seine Akteure – die Journalisten

Ein Journalist kann, muss aber nicht zwingend eine journalistische Ausbildung durchlaufen – der Zugang zu diesem Beruf ist frei, dies regelt der Artikel 5 des Grundgesetzes über Meinungs- und Pressefreiheit. In der Regel geben jedoch große Medienhäuser kompetenten Mitarbeitern, die ein entsprechendes Studium an einer Hoch- oder Journalistenschule absolviert haben, den Vorzug gegenüber Quereinsteigern. Während des Studiums vermitteln Praktika und anschließend das Volontariat praktische Erfahrungen. Um sich Journalist nennen zu dürfen, muss die entsprechende Person jedoch mindestens die Hälfte der Arbeitszeit journalistischen Medien zur Verfügung stellen, also hauptberuflich als Reporter, Korrespondent, Redakteur, Fotograf, Moderator oder in einer anderen, vergleichbaren journalistischen Position arbeiten.

Die Aufgabe eines Journalisten, einer Journalistin besteht in der Verbreitung und Veröffentlichung von Nachrichten, Meinungen und Hintergrundinformationen über Zeitschriften, Zeitungen, Onlineportale, Nachrichtenagenturen oder über Fernseh- und Rundfunkmedien. Neben angestellten Journalisten bei Tageszeitungen, Nachrichtenbörsen, in den Presseabteilungen und Mediensendern arbeiten eine Vielzahl der Journalisten und Journalistinnen freiberuflich.

Welche Aufgaben erfüllt der Journalismus?

Obwohl naheliegt, dass der Journalismus ähnliche Aufgaben erfüllt, wie sie für einen Journalisten gelten, zeigt der nähere Blick jedoch, dass für den Journalismus größere Dimensionen hinzukommen – und sich im Laufe seiner Geschichte die Inhalte und Aufgaben mehrfach gewandelt haben: Aktuell ist der wohl prägnanteste Aspekt die Bildung der öffentlichen Meinung über Personen und Sachverhalte. Dem folgt die Verbreitung von Informationen aus politischen, kulturellen oder wissenschaftlichen Bereichen. Aufgrund der Einwirkung auf die allgemeine Meinungsbildung bezeichnen Viele den Journalismus als vierte Gewalt im Staat, neben der Legislative (Gesetzgebung), der Exekutive (Regierung und öffentliche Verwaltung) und der Judikative (Rechtssprechung).

Diese Setzung als vierte Instanz wird befördert durch die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit. Die Presse und insbesondere ihre Mitarbeiter dürfen nicht vom Staat beeinflusst werden. Journalisten besitzen ein Zeugnisverweigerungsrecht hinsichtlich der Quelle ihrer Informationen, falls sie diese durch eine Auskunft gefährdet sehen. Nur so können Journalisten die Öffentlichkeit über Belange von allgemeiner Relevanz informieren, ohne fürchten zu müssen, dass ihre Informanten Nachteile erleiden müssen. Zusätzlich steht Journalisten ein Auskunftsrecht gegenüber Behörden, Ämtern und neuerdings ebenfalls teilweise gegenüber Unternehmen zu. Diese erweiterten Recherchebefugnisse machen die Aufdeckung von Fehlentwicklungen oder Missständen erst möglich.
Mit der Vielzahl publizistischer Formen und Medien trägt der Journalismus zur politischen Willensbildung bei und übernimmt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

Geschichtliche Entwicklung

Grundlegende Meilensteine des Journalismus, wie er heute anzutreffen ist, sind die Erfindung des Buchdrucks, der Telegrafie, des Hörfunks, des Fernsehens und die Etablierung des Internets.

Erste Informationsblätter – Zeitungen im alten Rom

Bereits ein Jahrhundert vor Christi Geburt erschien in Rom eine Wochenzeitschrift – mit etwa 300 Mitarbeitern, die Informationen aus Politik, Wirtschaft und Freizeit sammelten und veröffentlichten. Auch ein „Tagesblatt“ handelte mit Informationen. Zugang zu diesen Medien besaßen jedoch nur kleinere Personengruppen.

Handelsrouten – Wege für Güter wie für Nachrichten

Vor der Erfindung des Buchdrucks spielten im Mittelalter die Handelsplätze eine große Rolle: Hier wurden auf Flugblättern Mitteilungen verteilt – in Deutschland unter dem Namen Zeitung. Nach Gutenbergs Erfindung der Druckerpresse nahm die Herstellung dieser Informationsblätter deutlich zu und sie wurden zu einem eigenen Erwerbszweig.

Zeitung gehört zum Alltag – Journalismus im 19. Jahrhundert

Théophraste Renaudot verlegte 1631 die erste, mit heutigen Produkten vergleichbare Zeitung: „La Gazette“. Er gilt auch als der Erfinder der noch heute existierenden Unterscheidung journalistischer Formate beispielsweise in Bericht, Kommentar oder Glosse. Der Beruf des Journalisten formte sich und die Verbesserung der Druckerpressen ermöglichte, Zeitungen günstiger anzubieten. 1835 wurde die erste Presseagentur gegründet.

Schnelle Informationsbeschaffung – der Telegrafie machts möglich

Um 1850 war die Informationsbeschaffung oft langwierig, denn sie erfolgte bis zur Erfindung der Telegrafie Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Land- oder Seeweg. In dieser neuen Technologie liegt der Beginn des modernen Journalismus: Nachrichten aus aller Welt finden in Agenturen zusammen, Reporter berichten vom Ort des Geschehens und Ereignisse sind für die Öffentlichkeit nahezu zeitgleich mitzuerleben.

Vom Fachblatt zum Massenmedium – Journalismus als Meinungsbildner

Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Zeitung zum Massenmedium – eine steigende Alphabetisierung innerhalb aller Schichten und eine interessante Mischung von Information und Sensation machten die Blätter attraktiv. Ökonomische Neuerungen wie Werbe-Anzeigen in Zeitungen und Magazinen halfen, die Preise für die Produkte niedrig zu halten.
Mit seinem zunehmenden Einfluss wurde der Journalismus jedoch auch anfällig für Beeinflussungen von außen – sowohl von Wirtschaft als auch von Politik.

Bild und Ton – Journalismus außerhalb der Printmedien

Mit der Erfindung des Hörfunks etablierte sich in den 1920er Jahren die "Live"-Reportage von politischen, kulturellen wie sportlichen Ereignissen mitsamt der Übermittlung von Originaltönen. Erweitert wurde dieses Konzept des direkten Erlebens für den Konsumenten durch die Erfindung des Films, der zunächst als Wochenschau in den Kinos dem Hauptfilm vorangestellt war, ab den 1920er Jahren als Tonfilmprodukt.

Um gegen den aktuellen Zugriff von Radio und ab den 1940er Jahren auch des Fernsehens bestehen zu können, etablierten die Printmedien zunehmend Formate, die die Informationen mit Hintergrundmaterial anreicherten oder in den jeweiligen Kontext einordneten: Leitartikel, Kommentare und Reportagereihen sollten dem Leser das Weltgeschehen nicht nur darstellen, sondern auch begreiflich machen. Der Begriff für diese Art von Medienveröffentlichungen lautete interpretativer Journalismus.

Die zunehmende Verbreitung des Fernsehens nahm zudem Einfluss auf den politischen Journalismus: In Interviews und Gesprächsrunden mit Politikern wurden politische Entscheidungen zunehmend mit Personen verbunden und die Grenzen zwischen Information und Unterhaltung erodierten. Was zuvor ausschließlich in den Boulevardmedien stattfand – Berichte über Prominente aus Film und Sport – wurde nun zunehmend auch auf den politischen Bereich ausgeweitet. Allerdings sind die Berichte der Boulevardmedien häufig manipulativ, manipuliert oder spekulativer Art.

openPR-Tipp: Journalismus, der sich der Online-Medien bedient, kombiniert heute die Vorzüge von Printerzeugnissen mit jenen von Hörfunk und Fernsehen: Echtzeit-Reportagen sind ebenso möglich wie Hintergrundberichte oder die Zugänglichmachung von Archivmaterial. Im Online-Journalismus spielt auch der User-Generated-Content, die Beteiligung der Nutzer an der Gestaltung des Inhalts, eine große Rolle: Die Offenheit des Mediums führt zu neuen Formaten und Rollen und zum Verwischen der Grenze zwischen Profi und Amateur. Neben der Renaissance des Meinungsjournalismus bringt die Nutzung des Internets für Beiträge aller Art aber auch eine neue Unübersichtlichkeit für den Nutzer mit sich.

Journalismus heute – geprägt durch Medienvielfalt

Nahezu alle modernen Formen der Informationsverbreitung können von dem Journalismus als Medium genutzt werden:

  •  Druck-Erzeugnisse (Zeitungen, Zeitschriften, Magazine)
  •  Nachrichtenagenturen
  •  Hörfunk
  •  Fernsehen
  •  Online-Medien (Blogs, Newsportale, Internetauftritte von Unternehmen)

In all diesen Medien werden alle oder Teile der tradierten Darstellungsmittel wie Informationsgrafiken, Fotos, Bewegtbild, Ton oder Texte in spezifischer Form genutzt.

Tätigkeitsfelder

Verschiedene Handlungen prägen das Berufsbild des Journalisten: Er

  •  recherchiert,
  •  dokumentiert,
  •  formuliert,
  •  editiert und lektoriert,
  •  präsentiert,
  •  organisiert und
  •  plant

seine eigenen Beiträge oder die von Kollegen, beispielsweise als freier Mitarbeiter, Redakteur, Moderator, Chef vom Dienst oder Redaktionsleiter. Managementfähigkeiten sind ebenso vorteilhaft wie Computerkenntnisse unabdinglich.

Traditionelle Darstellungsformen

Im Journalismus wird unterschieden zwischen informativen und meinungsbildenden Darstellungsformen (1. Trennungsregel des Presserechts):

  •  Meldung,
  •  Bericht,
  •  Reportage,
  •  Nachricht,
  • gehören zu den informativen Formaten, während
  •  Kommentar,
  •  Glosse oder
  •  Interview

zu den meinungsbildenden Formaten innerhalb des Journalismus gehören, die für den Zuschauer/Leser auch deutlich als solche zu erkennen sein sollten.

Grundlage für viele Publikationen sind Agenturmeldungen, eigene Recherchen oder auch Presseerklärungen von Dritten (Unternehmen, Organisationen) genutzt. Besonders Letzteres stellt ein Problem im Journalismus dar, denn die 2. Trennungsregel des Presserechts verlangt eine Unterscheidung zwischen Werbung und redaktionellem Teil.

Neue Darstellungsformen

In den letzten Jahrzehnten haben sich neue Formen im Journalismus herausgebildet, die den Kanon der traditionellen Darstellungsformen erweitern:

  •  New Journalism
  •  Gonzo-Journalism
  •  Ambush Journalism
  •  Datenjournalismus
  •  Konstruktiver Journalismus

Mitte der 1960er Jahre entstand der New Journalism – entscheidenden Anteil daran hatte Tom Wolfe, ein amerikanischer Schriftsteller, Kritiker und Journalist. Seine ausgesprochen subjektiven Reportagen verwendeten literarische Mittel, um eine bestimmte Stimmungslage zu evozieren. Obwohl sich die Beiträge des New Journalism durch Faktentreue auszeichneten, waren sie doch in der (radikalen) Art der Formulierung und durch die deutlich hervortretende Positionierung des Autors zu unterscheiden von den bekannten Formaten.

Ein Jahrzehnt später wurde von den Gonzo-Journalisten die Trennung zwischen Fakten und Erfindung aufgehoben: Ihre Reportagen bestanden aus realen, fiktiven und autobiografischen Elementen. Bekannt für seinen Gonzo-Journalism wurde vor allem der US-amerikanische Schriftsteller Hunter Thompson. Polemik, Sarkasmus, Flüche und Schimpfwörter durchziehen die Beiträge, die heute unter journalistischen Kriterien allerdings eher zur Literatur gezählt werden müssen, denn zum Journalismus.

Unter Ambush Journalism versteht man eine aufdringliche, rücksichtslos direkte Form des Journalismus: Beginnend Mitte der 1990er Jahre, warteten Ambush-Journalisten mit laufenden Kameras auf Vertreter aus Politik und Wirtschaft, um ihnen unvorbereitet Fragen zu stellen. Eine bekannte Fernsehsendung, die sich dieser journalistischen Form bediente, war 60 Minutes und auch heute noch wird diese Vorgehensweise in abgemilderter Form hin und wieder verwendet, um Informationen zu erhalten.
Ambush-Journalisten verteidigen ihr Vorgehen als legitimen Weg, Informationen zu erhalten, die ihnen sonst verweigert würden. Gegner unterstellen den handelnden Journalisten gegen die Berufsethik zu verstoßen.

Der Datenjournalismus kombiniert Recherche mit Datensätzen, wobei eine Software die Verknüpfungen und Visualisierungen erstellt. 2009 prägte die englische Tageszeitung "The Guardian" diesen Begriff. Kommentare ergänzen die Audio- oder Video-Beiträge und Datensätze.

Einen eher soziologisch-humanen Ansatz verfolgt der Konstruktive Journalismus. Die Entwicklung kommt aus Skandinavien und modifiziert weniger die Form als die Inhalte einer Publikation: Verstärkt hervorgehoben werden positive Aspekte einer Nachricht oder von Entwicklungen. Reportagen und Berichte sollen nicht ausschließlich Negatives fokussieren, sondern vielmehr konstruktiv aufbereitet werden. Ein einseitig negatives Weltbild soll so vermieden werden. Hierbei werden aber problematische Aspekte nicht verschwiegen oder geschönt, sondern sie werden als Ausgangspunkte für Lösungsansätze behandelt. Studien zeigen, dass dies tatsächlich zu einer differenzierteren Haltung bei den Mediennutzern führen kann.

Journalistische Ethik und Medienrecht

Grundlage der journalistischen Tätigkeit ist neben Artikel 5 des Grundgesetzes das im jeweiligen Bundesland gültige Landespressegesetz. Zusätzlich bestimmen der Rundfunkstaatsvertrag und das Telemediengesetz die Funk- und Online-Arbeit. Zusätzlich sollten Journalisten darauf achten, sich konform zu den gesetzlich festgelegten Persönlichkeitsrechten und den Regelungen des Urhebergesetzes zu verhalten. Verletzungen dieser Rechte können Schadensersatzansprüche begründen und das Recht auf Gegendarstellung. Die für eine Publikation Verantwortlichen müssen genannt sein. Über ethische Verfehlungen wacht der Presserat – diese ethischen Verpflichtungen sind im Gegensatz zu den rechtlichen Regelungen selbst auferlegte Verhaltensvorgaben. Ihre Verletzung führt zu einer Rüge.

 

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