Bonn/Düsseldorf – „Gekommen, um zu bleiben“ – so lautet ein Hit der Popgruppe „Wir sind Helden“. Zur Umschreibung der Arbeit eines Interim Managers eignet sich diese Zeile nicht. Hier müsste es eher heißen: „Gekommen, um zu gehen“. Das Mandat eines klassischen Interim Managers dauert nämlich in der Regel nicht länger als 18 Monate. „Gestern noch galt Management auf Zeit als klassischer Vorruhestandsjob für ergraute Chefs, die nicht loslassen können. Heute drängen auch Jüngere in den Markt und machen das ‚company hopping’ vom Examen weg zu ihr…
Lukratives Geschäft für Reseller: Grenzen zwischen TK-Händlern und Service-Providern verschwinden
Düsseldorf/Augsburg - Einen Übergang von der herkömmlichen Telefonanlage zur IP-basierten Telekommunikation will Ericsson ericsson.com/de mit dem Enterprise Multimedia Server (EMS) schaffen. Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen, die ihre unterschiedlichen Kommunikationsmedien in einem Netz zusammenführen wollen. Geht es nach Ericsson, so haben nach einem Bericht des Fachmagazins IT-Business News http://www.it-business.de auch kleine Unte…
Grüne plädieren für Verbrennung von biologisch abbaubaren Verpackungen - Novelle der Verpackungsverordnung erzürnt die Papierindustrie
Berlin - Die Vorsilben „Öko“ und „Bio“ werden nach Ansicht des Münchner Publizisten Michael Miersch zur Zeit an alles Mögliche geklebt, ohne dass jemand nachfragt, ob die so geadelten Produkte oder Verfahren tatsächlich einen Umweltvorteil bieten. Nicht überall, wo „grün“ drauf steht, ist auch „grün“ drin. Was in der Bevölkerung als ökologisch gilt, habe meist mehr mit geschickter Imagepolitik von Interessen…
Anbieter brauchen einen langen Atem
Bonn/Düsseldorf - Telefonieren, Web-Surfen und Fernsehen über das Internet zählen als Bündelangebot zu den Wunderwaffen der Telekommunikationsbranche. Triple Play wird das von Branchenvertretern im Fachjargon genannt. So will die Telekom nicht nur 145 Fernsehkanäle anbieten, sondern auch einen virtuellen Videorecorder und eine Art Videothek im Netz. Wer sich für das Paket Comfort Plus samt Bundesliga entscheidet, muss monatlich satte 85 Euro an die Telekom überweisen. Bis zu 200.000 Abonnenten will der Ex-…
Man liest dieses Buch mit der Faust in der Tasche. Jedem abhängig beschäftigten Arbeitnehmer, der einen Blick auf die Höhe seiner Renten-, Arbeitslosen- und Krankenbeiträge wirft, steigen die Tränen in die Augen. Tränen der ohnmächtigen Wut. Denn unter dem Deckmantel der Sozialpolitik zocken die Politiker spätestens seit den 70er Jahren schamlos die Bürger ab, mit Ausnahme der privilegierten Beamten und Selbständigen. Michael Sauga hat mit „Wer arbeitet, ist der Dumme. Die Ausbeutung der Mittelschicht“ ein spannendes und leicht zu lesendes Bu…
Frieden, Freiheit und Wohlstand sind in Europa zur Normalität geworden – zumindest für einen Großteil der Menschen. An Reisen ohne lästige Grenzkontrollen, an eine gemeinsame Währung und an eine europäische Küche hat man sich gewöhnt. Für viele Bürger ist der Kontinent ein wenig uninteressant, ja unsexy geworden. Klar, die Brüsseler Bürokratie löst regelmäßig Reflexe der Empörung aus. Doch wie könnte eine Vision der „Vereinigten Staaten von Europa“ aussehen? Dieser Frage spüren die jungen Herausgeber Florian Melcher, Fabian Magerl, Katrin Rau…
Manager und ihre ostfriesischen Dampfplaudereien
St. Gallen/Neuss - Topmanager in Wirtschaftsunternehmen sind seltsam glatt, durchschnittlich und wenig eigenwillig. Zu diesen Erkenntnissen gelangte in den 1990er Jahren der Kölner Soziologe Erwin K. Scheuch in einer umfangreichen empirischen Studie. Ihre Mittelmäßigkeit versuchen Manager wenigstens durch originelle Managementkonzepte zu kompensieren. Große Unternehmen leisten sich deshalb ein skurriles Netzwerk an Beratern, Managementgurus, Esoterikern, Wirtschaftsastrologen, Trainern und Ag…
Bonn/Böblingen – In unseren Unternehmen geht es zu wie in einer Gorillagruppe. Diese These vertritt der Coach und Buchautor Hans-Jürgen Breuer, Inhaber der Firma Team Concept GmbH, in einem Aufsatz für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) http://www.faz.net. Neben erlerntem Führungsverhalten spielten weiterhin archaische Muster eine wichtige Rolle. In den Chefsesseln sitzen zumeist „Silberrücken“, so der Autor in Anlehnung an die Rangordnungen in Gorillagruppen. Auf seiner Website führt Breuer aus, wie der Handlungstyp mit der Metapher Go…
Krankenversicherungen unterschätzen Beziehungsmanagement
Lindau – Das Beziehungsmanagement vieler Krankenkassen ist mangelhaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von Krankenversicherten in Deutschland. „Die Ergebnisse zeigen klar auf, dass viele Krankenkassen offensichtlich noch immer nicht alle Chancen wahrnehmen, die das Thema Kundenbeziehungsmanagement als zentrale Wettbewerbskomponente bietet“, sagt Dr. Michael Sander, Geschäftsführer und Studienleiter vom Marktforschungs- und Beratungshaus TCP http://www.terraconsu…
Bonn/Hamburg – Die steigende Zahl fettleibiger Menschen belastet nicht nur die Krankenkassen. Mittlerweile werden die Patienten im XXL-Format auch zu einer echten Herausforderung für Ärzte und Kliniken. Sie sind ein „dickes Problem“, so das Magazin Stern http://www.stern.de. Die Uniklinik Hamburg-Eppendorf http://www.uke.uni-hamburg.de etwa ziehe im nächsten Jahr in einen Neubau um – und rüste bei dieser Gelegenheit ihre Operationssäle auf: „Sind herkömmliche OP-Tische nur auf 150 Kilo zugelassen, verfügt das UKE künftig über 16 Tische mit ei…
Rüttgers und Lambsdorff diskutierten über die soziale Marktwirtschaft
Bonn/Köln – Jürgen Rüttgers Feldzug gegen die „neoliberalen Lebenslügen“ scheint Früchte zu tragen. Zumindest hat er mit seinem kürzlich erschienen Buch Aufmerksamkeit erzielt und an seinem sozialen Image gefeilt. Jetzt diskutierten der frühere Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) und der NRW-Ministerpräsident über die Frage „Wie sozial ist die Marktwirtschaft?“. Das Gespräch wurde von den Chefredakteuren von Deutschlandfunk http://www.dradio.de und Kölner Stadt-…
Bonn/Berlin – Die Bundesregierung will für den Innovationsstandort Deutschland werben. „Deutschland hat in Europa und im weltweiten Vergleich eine herausragende Position in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung“, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung http://www.bmbf.de in einer aktuellen Stellungnahme. Als wichtigstes Zukunftsthema der Hightech-Strategie der Regierung wurden die Umwelttechnologien ausgemacht. Durch Marketingaktivitäten gemeinsam mit Wissenschaft- und Forschungseinrichtungen, FuE-Netzen und forschungsintensiven …
Ausbildungsquote ist hoch
Bonn/Langenfeld – In der deutschen Druckbranche droht ein Fachkräftemangel. Die Ausbildungsquote ist hoch, sie liegt zwischen acht und zehn Prozent, gemessen an den rund 180.000 statistisch erfassten Beschäftigten der Branche in Deutschland. „Trotzdem sind wir am Beginn eines Fachkräftemangels, gerade bei den Berufen Drucker sowie Buchbinder. Dieser ist sowohl quantitativer als auch qualitativer Natur: Auf eine offene Stelle kommen bei den Mediengestaltern zurzeit sieben Bewerbungen, bei den Druckern ist das Verhält…
Gerichte bei Vivamangiare sind fettarm und nährstoffreich und dennoch lecker
Bonn/Köln – Die Kölnische Rundschau rundschau-online.de porträtiert den „Imbiss-Pionier“ Ulrich Overdiek. Aufgrund eigener Erfahrungen habe Overdiek sein Schnell-Restaurant Vivamangiare http://www.vivamangiare.de in der alten Wallgasse in Köln eröffnet. „Vor einem Jahr hatte Ulrich Overdiek sie satt: Die tägliche Frage, wo er in der Mittagspause etwas Gesundes zu Essen bekommen würde. Seitdem der 46-jährige Leistungssportler mit seinem Hobby etwas kürzer getreten wa…
Bonn/Düsseldorf – Es ist zwar insgesamt etwas ruhiger geworden um das Thema „staatliches Monopol bei Sportwetten“. Doch das immer noch glimmende Feuer erhält neues Zündholz. Und dies von niemand geringerem als Franz Beckenbauer, Fußball-Idol und Aufsichtsratschef vom Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München http://www.fcbayern.de. Denn der äußerte sich in der BILD-Zeitung http://www.bild.t-online.de unzufrieden über die Aussicht, dass nur der Staat in Deutschland Sportwetten anbieten dürfe. „Herr Beckenbauer hat hier ein neues Argument aus…
Bonn/Stuttgart - Als Gesicht für das eigene Unternehmen bezeichnen es die einen, als wichtigsten Kommunikationskanal mit dem Kunden betrachten es andere: Ein Weblog, kurz Blog, gilt in vielen Unternehmen mittlerweile als unverzichtbar. Auch wenn sich nicht in jedem Kunden ein begnadeter Erfinder verbirgt, bestätigen Prognosen der britischen Economist Intelligence Unit http://eiu.com, dass die wichtigsten Veränderungen in der Geschäftswelt künftig von der Schnittstelle zum Kunden ausgehen werden. Der Kunde werde so „zunehmend zum Meinungsführe…
Rostock/Berlin - Für die Einwohner von Rostock wird der Gang in die Amtsstube in Zukunft via Computer möglich sein. Das spart Zeit, Geld und in vielen Fällen auch Nerven. In Kooperation mit der Hansestadt haben Forscher vom Zentrum für Grafische Datenverarbeitung, e.V. (ZGDV) http://www.zgdv.de im Projekt VESUV http://www.vesuv-projekt.de digitale Helfer entwickelt, die den Bürger bei seinen behördlichen Erledigungen im Netz unterstützend begleiten. Sie helfen außerdem bei immer wiederkehrenden Behördengängen „Das entwickelte System ermöglich…
Mountain View/Berlin – Während man hierzulande dem Vertriebsstart des iPhone entgegenfiebert, hat Suchmaschinenriese Google http://www.google.com sein eigenes Betriebssystem für Mobiltelefone vorgestellt und Klarheit geschaffen über seinen Einstieg in den Mobilfunkmarkt. Nun ist es eine Software namens Android, die Nokia, Microsoft und Co. das Fürchten lehren soll. Google will mit Android allerdings kein Handy auf den Markt bringen, stellt Google-Chef Eric Schmidt klar. Ein offenes Betriebssystem für Mobiltelefone sei ein weitaus ambitioniert…
Bonn/Düsseldorf – Vielleicht schielt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hin und wieder mit Neid auf Estlands Wirtschaftsdaten. Der Blick nach Norden dürfte dem kühlen Hanseaten an sich nicht schwer fallen. Die Staatsverschuldung in dem nur mit 1,4 Millionen Einwohnern bevölkerten Land von der Größe Niedersachsens ist atemberaubend niedrig. „Der baltische Musterknabe bietet in der Tat genug Anschauungsmaterial für hiesige Finanzpolitiker. Denn die Steuersätze in Estland sind äußerst niedrig. Trotzdem hat der Staat auf der Einnahmeseite kein …
Bonn/Wien – Matthias Horx vom Zukunftsinstitut http://www.zukunftsinstitut.de ist der Mann für die Mega-Trends. Harald Martenstein hat über Horx und Konsorten einmal festgestellt: „Gegen Trendforscher habe ich Vorurteile. Unter einem Trendforscher stelle ich mir jemanden vor, der für 25.000 Euro plus Spesen Vorträge hält, in denen Sätze vorkommen wie: ‚Lebensqualität ist das große Stichwort der kommenden Zeit.’ Oder jemanden, der zwei Tage nach dem 11. September erklärt: ‚Weltweit geht der Trend zu Terrorismus:’ Das sind Typen, die für wenig …