Ab dem ersten Tag bestimmt ein harter Wettbewerb den Ausleseprozess in Deutschlands Bildungssystem. Um ihren Kindern dennoch Chancen für eine vielversprechende berufliche Karriere offen zu halten, geben die Eltern in Deutschland jedes Jahr rund eine Milliarde Euro für professionelle Nachhilfe aus. Viertausend offizielle Nachhilfeinstitute buhlen um die Gunst besorgter Eltern, die doch für ihre Kinder nur „das Beste“ wollen. Dabei geht es zumeist gar nicht um die akute Gefährdung der Versetzung; es geht vor allem um eine nachhaltige Verbesserung des Notendurchschnitts. Denn schon für Schulkinder gilt: nur Leistung zählt!
Diesen Erfolgsdruck auf die Kinder müssen die Eltern auffangen und abmildern. Sie müssen ihren Kindern Antrieb und Unterstützung sein. Dabei werden sie in der Fürsorge, ihren Schützlingen einen erfolgreichen Weg durch die Instanz Schule zu ebnen, weitestgehend allein gelassen. Wer sollte auch helfen können? Wer sonst könnte Kinder entsprechend fördern, fordern und motivieren? Die Schule? Die Lehrer?
Die sind bei allen Schwächen und Unzulänglichkeiten des bestehenden Bildungssystems, die sie auszubaden haben, mit der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern allzu oft überfordert. Was also bleibt?
Es bleibt die Eigeninitiative und das Verantwortungs-bewusstsein von Bildungsprofis. Es bleibt die Stärkung und Unterstützung der Eltern in ihrer Rolle als Trainer ihrer Kinder durch den Brückenschlag zur Erwachsenenbildung. Es bleibt der Wissenstransfer von professionellem Veränderungsmanagement und zielgerichteter Lerndidaktik auf elterliches Coachingverhalten. Es bleibt die Ausbildung zum „Kids-Coach“ mit bewährten Instrumenten eines Erfolgstrainers für Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Sport.
Jürgen Hoffmann und Alexander Christiani haben gerade deshalb im letzten Jahr mit Nachdruck an der Verwirklichung Ihrer Vision einer Elternschule gearbeitet. Mit Erfolg: die Initiative ist bereit für den bundesweiten Start. [www.lifescool.de]