Das World Gold Council hat mal wieder den Goldmarkt untersucht und für gut befunden.
Der Start für Gold ins aktuelle Jahr war gut. Die Nachfrage war hoch im ersten Quartal 2022, denn die ETF-Zuflüsse waren mit einem Zuwachs von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hoch. Gold ist in diesen unsicheren Zeiten, sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch als Absicherung gefragt, so das World Gold Council. Im ersten Quartal 2022 lag die Nachfrage nach Goldmünzen und -barren um elf Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt. Das erste Quarta…
Lukrative Investments sind nicht einfach zu bewerkstelligen. Gold hat sich bewährt.
Bei kurzfristigen Investments ist das Risiko größer, möglich ist aber ein höherer Gewinn. Wer nicht so risikofreudig ist und lieber langfristig anlegt, kommt heute an Aktien nicht mehr vorbei. Und da Gold als "ultimative Währung" bezeichnet wird, warum also nicht einen Teil des Anlagevermögens in Goldaktien anlegen. Der Russland-Ukraine-Konflikt hat Gold Attraktivität verliehen. Doch dieser Konflikt hat auch sekundäre Auswirkungen, die dem Edelmetall quasi ei…
Der wichtigste Punkt, der den globalen Bergbausektor bewegt, hat drei Buchstaben: ESG.
Seit 12 Jahren untersucht KPMG die globalen Risiken und Chancen im Bergbau. Nachdem jedes Jahr das Rohstoffrisiko oben auf der Liste der Befragten stand, sind 2022 klimabezogene Risiken, Umweltrisiken und Vorschriften die Nummer eins geworden. Im Global Mining Outlook 2022 wurde erstmalig das Rohstoffpreisrisiko auf den zweiten Platz zurückgedrängt. Auf dem dritten Platz stehen die soziale Betriebserlaubnis und Gemeinschaftsbeziehungen. 72 Prozent der befr…
Aktien mit Rohstoffbezug scheinen derzeit im Gegensatz zu den letzten Jahren besonders gefragt zu sein.
Der Rohstoffbereich hat in der Vergangenheit Einiges durchmachen müssen. Man denke nur an das Jahr 2015, als die US-Produzenten zu viel in die Schieferölproduktion investiert hatten oder als China sich aus massiven Überinvestitionen in die Infrastruktur zurückgezogen hatte. Die Investitionen im Rohstoffbereich gingen also zurück. Dann kam noch die Sache mit den Netto-Null-Emissionen. Die geringen Investitionen sorgten dann in der Folge für…
Erst der Pandemieschock, dann der Angriff Russlands auf die Ukraine. Da hilft es auf Bewährtes wie Gold zu setzen.
Die Experten der UniCredit sehen zwei Möglichkeiten, wie die weitere Entwicklung sein könnte. Das erste der zwei alternativen Szenarien geht von einer starken Rezession mit einem weiter zunehmenden kurzfristigen Inflationsdruck im Euroraum aus. Grundlage dafür wäre eine Verschärfung des Ukraine-Konfliktes oder ein Importverbot aller Energieimporte aus Russland. Die europäische Wirtschaft würde dies deutlich beeinträchtigen. Es w…
Was den Goldpreis antreibt ist klar, es sind US-Zinserhöhungen, die steigende Inflation und der Krieg in der Ukraine.
Nach zwei Monaten Krieg hat sich gezeigt, dass Gold als sicherer Hafen nichts von seiner Attraktivität verloren hat. So sieht auch John LaForge von der Wells Fargo Bank, einem bedeutenden US-amerikanischen Finanzdienstleistungsunternehmen, Gold als Favorit unter den Investoren. Der Goldpreis bewege sich stetig nach oben, kleine Rücksetzer ändern an dieser Richtung nichts. Als Wertaufbewahrungsmittel sei Gold universell anerka…
Die Rohstoffpreise befinden sich auf hohen Niveaus, auch beim Schrott.
Die Weltmarktpreise von Energierohstoffen, Industrierohstoffen, Nahrungs- und Genussmitteln waren im März 2022 um rund 30 Prozent im Vergleich zum Vormonat teurer geworden. Dies zeigt der HWWI-Rohstoffpreisindex und verdeutlicht die Bedeutung Russlands auf dem Rohstoffmarkt. Bei den Getreidemärkten kommt zudem die Rolle der Ukraine als Erzeugerland hinzu.
Dem Recycling kommt daher eine immer größere Bedeutung zu. Auch die Schrottpreise sind in den letzten Wochen nach obe…
Zweimal hat der Goldpreis fast die 2.000 US-Dollar-Marke durchbrochen. Unterstützungsniveaus wurden gehalten.
Gold befindet sich in einem Bullenmarkt, der alles andere als wacklig ist. Goldinvestoren sollten sich also auf der richtigen Seite befinden. Der Inflation als Goldpreistreiber will die Regierung wohl entgegentreten, Stichwort Ausgleichszahlungen für gestiegene Energiepreise. Jedoch haben solche fiskalpolitischen Maßnahmen meist nur eine kurzfristige Wirkung. Für eine langfristige Wirkung taugen solche Instrumente, wie wir sie bereit…
Alles blickt auf Energie- und sonstige Preise, auf Inflation und wie die Notenbanken reagieren.
Die US-Notenbank will die Zinsen anheben, wie viele Schritte dies sein werden, weiß man noch nicht. Denn die Konjunktur soll keinen Schaden nehmen, das ist das Problem. Inflation und eine schwächelnde Wirtschaftsentwicklung sind nicht einfach in den Griff zu bekommen. Laut dem Goldexperten Ronald-Peter Stöferle hat der Markt bereits Zinsschritte auf 3,5 Prozent bis Mitte 2023 eingepreist. Eine Rezession in den USA und in Europa hält Stöferle für m…
Elektroauto-Batterien brauchen unter anderem Kobalt. Aktuell kostet die Tonne Kobalt fast 82.000 US-Dollar.
Der Preis für Kobalt bezieht sich auf den Handel an der London Metal Exchange und gilt für Kobalt mit einem Reinheitsgehalt von mindestens 99,8 Prozent. Noch im Januar war die Tonne für rund 70.200 US-Dollar zu haben. Die größten Kobaltreserven existieren in der Demokratischen Republik Kongo, welche auch der größte Kobaltproduzent ist. Allerdings ist das Land politisch nicht stabil. Der zweitgrößte Kobaltlieferant ist Australien, wobei…
Wind- und Sonnenenergie reichen nicht für den weltweiten Energiebedarf. Da hilft die Atomenergie.
Die Weltenergiemärkte wurden durch die russische Invasion in der Ukraine durcheinandergewirbelt. Abhängigkeiten bezüglich Energie aus Russland werden verringert. Dies zeigt tiefgreifende Wirkungen auf den Uranmarkt. Nun sind die Uranpreise infolgedessen auf dem höchsten Stand seit rund elf Jahren. Westliche Energieversorger werden vermutlich zudem bereit sein, Prämien für Material zu zahlen, das aus freundlichen, risikoarmen Gebieten kommt. Auf …
Die Margen im Bergbausektor sind gestiegen, höhere Goldpreise haben vielfach den Cashflow auf ein Rekordniveau getrieben.
Nun müssen Goldbergbau-Unternehmen nur noch ihre Reserven vergrößern und durch Fusionen und Übernahmen neue Investoren anziehen. Dividendenzahlungen sind jedenfalls ein nettes Plus für Investoren. Wobei die Erfolgsaussichten und die Qualität der Projekte sicher wichtiger sind. Leicht zugängliches Gold ist heute sicher schon entdeckt. Das Auffinden neuer Edelmetallvorkommen ist so schwieriger und teurer geworden. Besonders…
Gold bewegt sich höher und wird von anderen Faktoren angetrieben als andere Anlageklassen.
1930 konnte man für einen US-Dollar oder 1/100 Unze Gold etwa 11 Brotlaibe kaufen. Im Jahr 2021 bekam man für die 1/100 Unze Gold gut acht Brotlaibe, aber für den einen US-Dollar nur noch ein halbes Brot. Gold hat seinen Wert also deutlich besser beibehalten. Das Edelmetall bewegt sich im Wert also ziemlich unabhängig, es dient als Risiko-Diversifikator und schützt vor Ereignissen, die beispielsweise Immobilien im Wert verlieren lassen.
Im Pandemiejah…
Erst wurden Strom und Erdgas teurer, nun steigen die Preise für Lebensmittel.
Ausgehend von den gestiegenen Weltmarktpreisen für Lebensmittel und Genussmittel planen zirka zwei Drittel der Nahrungsmittelhersteller höhere Preise. Schuld sind die gestiegenen Erzeugerpreise. Dies beginnt bereits bei den Düngerpreisen, die sich im Vergleich zum Frühjahr 2021 ungefähr verdoppelt haben. Dazu kommen höhere Frachtpreise und eine vergleichsweise schlechte Ernte im letzten Sommer. Die Weltbevölkerung wächst und Rekordernten wären nötig. Daher sind neu…
Der Goldpreis erfreut, ist er doch aus einer wochenlangen Phase ausgebrochen und notiert nun nahe den 2.000 US-Dollar je Feinunze.
Mitursächlich am hohen Goldpreis sind sicher die starken Käufe durch ETF-Investoren. Dazu kommt der angekündigte drohende Großangriff durch Russland auf die Ukraine sowie die historisch extrem hohe Inflation in den USA. Auch hierzulande spricht die Inflationsrate für Goldinvestments. Denn Gold war schon immer das wertvollste Metall der Menschen. In vielen Ländern gilt Gold als Symbol für Reichtum und eröffnet die…
Aufgrund der für 2021 gemeldeten Produktionsmengen wurde eine Hitliste der größten Silberminen der Welt erstellt.
Aus primären Silberminen kommt nur knapp ein Drittel des produzierten Silbers. Das meiste fällt in Blei-, Zinkminen und in Kupferprojekten an. Das meiste Silber hat im vergangenen Jahr der polnische Bergbaukonzern KGHM Polska Miedz produziert. Neben Kupfer, Gold und weiteren Metallen erblickten fast 42 Millionen Unzen Silber das Licht der Welt. An zweiter Stelle steht die Penanquito-Tagebaumine im Silberland Mexiko. Mit einer Pro…
Die makroökonomische Lage verschlechtert sich aufgrund des Kriegs in der Ukraine zusehends. Erschwerend kommt noch eine immer weiter steigende Inflation hinzu.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
darauf muss natürlich früher oder später reagiert werden, weshalb die US-Notenbank Fed ihre Zinsschritte beschleunigt. Aber dennoch schauen die Anleger in die Röhre, da die Realzinsen negativ bleiben. Das belebte bisher den Aktienmarkt. Für einen stärkeren Aufwärtstrend fehlen allerdings derzeit die Impulse. Dementsprechend verlor der DAX rund -0,85…
Gerade wurde Westaustralien zur attraktivsten Bergbauregion gewählt. Nevada ist nun auf Platz drei.
Untersucht und veröffentlicht werden die Top-Bergbauregionen immer vom Fraser Institute, dabei geht es um die mineralischen und die politischen Hintergründe. Auch Dinge wie Genehmigungsverfahren werden miteinbezogen. Im Jahr 2020 war Nevada noch auf dem Siegerpodest, doch in 2021 reicht es nur noch, aber immerhin für Platz drei. Auf dem zweiten Platz steht in 2021 nun Saskatchewan (zuvor Platz drei) in Kanada. Nach Nevada folgen Alaska, Arizon…
Uran kann bald noch mehr zur Mangelware werden und dann im Preis noch zulegen - gut für Urangesellschaften.
Wie es aussieht, kehrt der Uranmarkt in 2022 zu seiner alten Stärke zurück. Denkt man an das Jahr 2006 zurück, so stieg der Uranpreis auf rund 138 US-Dollar je Pound, von zuvor 20 US-Dollar. Auch heute wird bereits über dreistellige Uranpreise diskutiert. Heute sind wir bei knapp 57 US-Dollar. Ein Großteil des Urans kommt aus Kasachstan, doch dort gab es Unruhen Anfang des Jahres und es ist ungewiss, was die Zukunft dort bringt.
Abges…
Nicht nur Energie und Lebensmittel sind teuer, auch die Banken und Sparkassen drehen an der Preisschraube.
Zinsen für Immobiliendarlehen steigen, ebenso Kontoführungsgebühren für Privatpersonen. Zehnjahreshypotheken haben seit Ende 2021 eine Verdopplung erfahren und bewegen sich nun oft bei zwei Prozent oder darüber. Auch Firmenkredite sollen teurer werden. Zur gleichen Zeit gibt es immer noch 576 Banken und Sparkassen, die Negativzinsen erheben. In 2022 plant rund die Hälfte der Kreditinstitute Gebührenerhöhungen. Die Teuerungsrate für das …