Energie ist gerade das Thema der Stunde. Uran dient der Energieerzeugung und Platin wird in Brennstoffzellen verbaut.
Nachdem Uran für nachhaltig erklärt wurde und Uran wieder angesichts drohender Energieengpässe ins Rampenlicht gerückt ist, sollten Anleger diesen Rohstoff nicht außer Acht lassen. Im Fall der Elektromobilität mit Stromzufuhr ist Uran als Einsatzrohstoff für Kernkraftwerke wichtig. Denn weltweit dürfte über lange Zeit die Stromerzeugung weiterhin zu einem gewissen Anteil aus Kernenergie betrieben werden. In Sachen Klimawandel…
Der US-Dollar hat den höchsten Stand seit 2002 erreicht. Dies drückt zusammen mit den steigenden Zinsen auf den Preis des Edelmetalls.
Mit Spannung wird die nächste Zinserhöhung der Fed erwartet. Die Märkte preisen eine Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent ein bezüglich einer weiteren 75 Basispunkte-Zinserhöhung. Da bei steigenden Zinsen Anleihen attraktiver werden, schwächelt dann der Goldpreis. Gerechnet in Euro zeigt der Preis des Edelmetalls allerdings mehr Stärke, nicht zuletzt wegen der Euro-Schwäche. Rezessionsängste haben sich an die St…
Das Schwermetall Zinn ist durchaus wertvoll, gerade für Zukunftstechnologien und für Anleger von Interesse.
Im Alltag begegnet man Zinn in vielen Bereichen. Früher waren Konservendosen aus reinem Zinn. Heute dient es vor allem für Legierungen und beim Löten von Elektronikbauteilen wird es genutzt. Damit findet Zinn Eingang in grüne Energielösungen und in die Elektromobilität. Das Thema Dekarbonisierung ist ein treibender Faktor für steigende Rohstoffpreise, dazu gehört auch das Thema Zinn. In Bildschirmen oder als Stabilisator im PVC ist Zin…
Eine nachhaltige Gold- und Rohstoff-Hausse ist nur eine Frage der Zeit.
Leicht gestiegene Zinsen, aber noch negative Realrenditen und Inflationsraten von rund acht Prozent sollten für einen interessanten Herbst sorgen. Denn steigende Zinsen und gleichzeitig steigende Rohstoff- und Goldpreise gab es bereits früher, waren eher sogar die Regel. Steigt die Inflation, dann steigen meist die Zinsen und Gold und Rohstoffe profitieren, weil die Zinsen der Inflation eher hinterherhinken. Neben dem Goldpreis besitzen insbesondere Minenunternehmen best…
Zink als Korrosionsschutz ist unabdingbar in vielen Bereichen.
Im ersten Halbjahr 2022 war die Zinknachfrage aus den USA und Europa überraschend gut, während Chinas Nachfrage eher schwächelte. Allerdings scheinen die chinesischen Lagerbestände eher gering zu sein und die Raffinerieproduktion ist begrenzt. Mittelfristig, so die Analysten, erscheint der Ausblick für das Metall günstig. China könnte ein Netto-Zink-Exporteur werden. Rund 50 Prozent des Zinks gehen in den Bausektor, rund 20 Prozent in die Auto- und Transportindustrie und zirka 15…
Gold ist so günstig wie seit letztem September nicht mehr, obwohl vieles für höhere Preise spricht.
Zinserhöhungen von Notenbanken führen meist zu einer Schwächephase der Wirtschaft. Blickt man auf frühere Zinserhöhungszyklen, so endeten 17 von 20 mit einer Rezession. Die Zeiten sind angesichts der bekannten geopolitischen Krisen und Unsicherheiten alles andere als einfach. Dennoch geht der Preis des Edelmetalls nach unten. Da fragt sich sicher manch einer, wo bleibt die Funktion des Goldes als sicherer Hafen. Andererseits ist dies gerade ni…
Der Klimawandet erfordert eine Anpassung. Neben Rohstoffen wie Kupfer und Lithium sind neue Ideen nötig.
Nur knapp liegen die Malediven über dem Meeresspiegel. Nun entsteht nahe der Hauptstadt Malé eine schwimmende Stadt. Rund 20.000 Inselbewohner sollen dort eine neue Heimat finden, einschließlich dort erzeugter Sonnenenergie. Hierzulande drängt man auf eine Erhöhung der erneuerbaren Energien. Dafür ist Kupfer notwendig, denn ohne das rötliche Metall gibt es keine Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Egal ob Windanlagen oder die Elektromo…
Mit dem Ukraine-Krieg und der Energiefrage ist Uran wieder im Fokus und der Uranpreis hat auch kräftig angezogen.
Derzeit macht die Energie aus Atomkraftwerken rund zehn Prozent der gesamten globalen Stromproduktion aus. Laut der World Nuclear Association (Juni 2022) stehen dabei die USA an erster Stelle (94 Anlagen). Die Ukraine verfügt grundsätzlich über 15 Kernkraftwerke, die betriebsbereit sind. Mit deren Hilfe wurde die Hälfte des Stroms erzeugt. Die zweitgrößte Menge an Strom aus Atomkraft erzeugt Frankreich mit 56 Reaktoren. Es folgen…
Noch immer herrscht "Land unter" an den Aktienmärkten. Aber hier und da ist Ent-spannung in Sicht.
Sehr geehrte Leser_innen,
Am vergangenen Dienstag ist der DAX sogar unter das Tief gefallen, das zuletzt mit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine gesetzt wurde. Die daraufhin eingesetzte Ge-genreaktion halten wir für eine rein technische, da sich an der Gesamtgemengelage nichts geändert hat und die Unsicherheiten über ein "Gas-GAU" nach wie vor dominie-ren.
Entsprechend blicken die Finanzmärkte…
Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückbl…
Tennessee senkt die Verkaufssteuer für Edelmetallmünzen, noch besteuern acht Bundesstaaten und DC die Verkäufe.
Tennessee hat die Verkaufssteuer von Silberbarrenmünzen abgeschafft und auch die Verkaufssteuer auf Gold- und Platin-Anlagemünzen. Dies macht den US-Bundesstaat zum 42. Staat, der ein solches Gesetz verabschiedet. Steuern fallen noch an in Hawaii, Kentucky, New Jersey, New Mexiko, Maine, Mississippi, Wisconsin, Vermont und im District of Columbia.
Hierzulande ist Anlagegold immer steuerfrei beim Kauf. Bei allen anderen Edelmetalle…
Wieder einmal hat die UBS RMS Survey Befragungen durchgeführt.
Von Mai bis Juni 2022 wurden Zentralbanken zum 28. Mal befragt. Insgesamt sorgen sich 87 Prozent, also die meisten wegen Inflation und einem unkontrollierten Anstieg der langfristigen Renditen. Die zweitgrößte Sorge ist die Angst vor einer weiteren Eskalation geopolitischer Konflikte. Zu den neuen gefürchteten Risiken zählen eben die geopolitischen Konflikte sowie die Rohstoffpreisentwicklung und das Thema Energiesicherheit. Beim Thema Devisen sorgen sich die Zentralbanken um die…
Dieser Meinung ist Elon Musk. Nun gibt es Gerüchte, er wolle im Osterzgebirge bei der Lithium-Förderung mitspielen.
Im Erzgebirge gibt es also Lithium. Ob sich Musk tatsächlich bei der Förderung des Batterierohstoffs beteiligen will, wird sich zeigen. Tatsache ist, dass Hersteller von Elektrofahrzeugen beziehungsweise von Lithium-Ionen-Batterien Lithium unbedingt benötigen. In Zinnwald, einer grenzüberschreitenden Lagerstätte an der tschechischen Grenze, befindet sich eine der größten Lithiumlagerstätten in Europa. Und viel Lithium wird Musk…
Die derzeitige Fülle von wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten sollte den Goldpreis unterstützen.
Gründe für einen höheren Goldpreis gibt es viele, doch noch warten wir auf den Preisausbruch, der kommen wird. Neben Pandemie, Krieg, Marktcrash in fast allen Anlageklassen, droht auch noch eine Hungersnot in vielen Teilen der Erde. Allzeithochs beim Goldpreis sollten also nicht mehr lange auf sich warten lassen. Seine Rolle als sicherer Hafen hat Gold in den vergangenen zwei Jahren ganz gut erfüllt. Vor einigen Monaten kostete die …
Ohne Metalle wie Aluminium, Kupfer und Nickel kann die Dekarbonisierung nicht gelingen.
Branchenkenner sind sich größtenteils einig, das Angebot an den wichtigen Metallen für den Klimawandel wird hinter der Nachfrage hinterherhinken. Daher wären höhere Preise korrekt. Bei Nickel etwa war der Markt in den ersten vier Monaten des Jahres deutlich unterversorgt. Aus fundamentaler Sicht müsste der Nickelpreis eigentlich schon höher sein. Die Verluste, die bestimmte Metalle im zweiten Quartal eingefahren haben, sollten die Metallverbraucher für gü…
Rezessionsängste, Inflation, Staatsschulden, der neue kalte Krieg - Gold bleibt standhaft.
Welche Krisen noch auf uns zukommen ist fraglich, die Klugen sorgen rechtzeitig vor. Bei Krisen reagiert der Goldpreis deutlich, dies sieht man an vergangenen Jahren. Gold sollte in keinem Portfolio fehlen. Anders als viele Anlagen hat es in den letzten zwölf Monaten seinen Wert bewahrt. Gleichzeitig haben Währungen und Aktien an Wert verloren. Nach Abzug der Inflation erscheint die Rendite beim Gold zwar gering, aber immer noch deutlich besser als bei…
Wenn Große, wie Goldman Sachs auf einen steigenden Goldpreis setzen, hört die Anlegergemeinde genau zu.
Vor kurzen hat also Goldman Sachs verkündet, Ende 2022 werde die Feinunze Gold 2.500 US-Dollar kosten. Im Jahr 2021 war der Goldpreis mit rund vier Prozent im Minus. Denn im vergangenen Jahr setzte eine wirtschaftliche Erholung ein und die Investoren griffen bei riskanteren Anlagen zu. Heute ist die Situation wieder anders. Sorgen über eine US-Rezession werden mehr Anleger zu Goldinvestments treiben. Laut den Experten von Goldman Sachs sei…
Laut Prognosen des renommierten Silver Institute werden die Silberanwendungen bis 2030 deutlich steigen.
Um rund 23 Prozent soll die Verwendung des Edelmetalls bei Legierungen von Löten und Hartlöten steigen. Dieser Bereich sollte nicht unterschätzt werden, verbrauchte er doch im Jahr 2021 knapp 50 Millionen Unzen Silber oder 9,3 Prozent der gesamten Silber-Industrienachfrage. Beim Löten und Hartlöten, einer alten Methode Metalle miteinander zu verbinden, wurden in den vergangenen zehn Jahren fast eine halbe Milliarde Unzen Silber verwendet.…
Immer, wenn die Inflation schnell und nachhaltig ansteigt, hat Gold beste Chancen andere Werte zu schlagen.
Schließlich ist Gold ein physischer Vermögenswert ohne Verbindlichkeiten. Inflation kann den Wert des Goldes also schmälern, so wie es bei Anleihen und Aktien der Fall sein kann, wenn Inflation herrscht. Auch ohne die gefürchtete Rezession wird die Inflation bleiben. Hohe Rohstoffkosten und der allgemeine Preisdruck sind verantwortlich. Beschleunigt wurde die Inflation noch durch den Ukraine-Krieg.
Zu den bekannten Unsicherheiten komm…
Die Aktienmärkte haben dieses Jahr ein zweistelliges Minus hingelegt, Rohstoffe enttäuschten, aber Gold bleibt.
Zwar hat der Goldpreis den dritten Monatsverlust in Folge für sich verbuchen müssen, doch ein Ausverkauf wie bei manchen Rohstoffen erfolgte nicht. Rezession ist das große Angstthema. Gold bleibt dabei eines der wichtigsten Vermögenswerte, so sehen es Zentralbanken und internationale Finanzinstitute. So hat beispielsweise die äthiopische Zentralbank ihre Prämie um sechs Prozentpunkte auf 35 Prozent über den Weltmarktpreisen nach ob…
Seit Anfang des Jahres musste der Kupferpreis deutlich Federn lassen. Doch die Lagerbestände sind niedrig und neue Kapazitäten weit weg.
Der Frühwarnindikator Kupfer lässt nichts Gutes ahnen, denn preislich ist das rote Metall deutlich abgerutscht. Rund 20 Prozent niedriger als zu Jahresanfang notiert der Rohstoff, der vor allem in der Bauindustrie verwendet wird. Möglich ist, so Experten, noch ein weiterer Preisrückgang, bevor eine starke Erholung einsetzen kann, dies aus fundamentaler als auch aus technischer Sicht. Kupfer ist nicht nur in…