(openPR) Bruchstücke, Spuren, Flächen, Segmente, Kurven, Sprachen, Nachrichten, Chiffren, Karten. Experimentell eingesetzt dient die Lithographie im Werk von Djourina oft ortsbezogenen und konzeptuell angelegten Arbeiten. Das Alltägliche, das Sich-Wiederholende, der körperlich spürbare Weg durch die Stadt, das Beobachten und Beobachtetwerden sind zum Thema ihrer künstlerischen Auseinandersetzung geworden. Djourina untersucht anhand typischer Elemente aus dem lithographischen Prozess, die umgedacht und abstrahiert werden, die Spuren der eigenen Präsenz und erkundet dabei den Begriff des Territoriums. Disloziert, umgekehrt, gespeichert, entdeckt, flaniert, gesehen, getan, beschichtet, dechiffriert.
Lithografie-Stipendium der Münchner Künstlerhaus-Stiftung
Die Münchner Künstlerhaus-Stiftung vergibt seit Herbst 2001 ein Stipendium für Lithographie. Dies gibt KünstlerInnen die Möglichkeit, für einen Zeitraum von zwei Monaten in der Werkstatt des Münchner Künstlerhauses zu arbeiten und zu wohnen.
MÜNCHNER KÜNSTLERHAUS
Lenbachplatz 8
80333 München
Telefon: 089 / 59 91 84 - 0
Telefax: 089 / 59 91 84 - 10
E-Mail:

Web:
www.kuenstlerhaus-muc.de
Über das Unternehmen
Das Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz im Zentrum Münchens ist ein ehemaliges Vereinshaus Münchner Künstler.
Der denkmalgeschützte Bau des Künstlerhauses am Rande der Münchner Altstadt und seine Festkultur sind ein Teil der Münchner Stadtgeschichte. Das Münchner Künstlerhaus, erbaut als Ort der Begegnung zwischen Kunst und Gesellschaft, wurzelt noch im Stilempfinden und Gesellschaftsideal des um 1900 bereits ausklingenden Historismus; er wurde von dem bekannten Münchner Architekten Gabriel von Seidl im Stil der Neorenaissance errichtet.
Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz, 2015
Die Gesamtanlage umrahmte ursprünglich den Blick vom Lenbachplatz über die Synagoge zur Frauenkirche. Der viergiebelige Festsaalbau und drei eingeschossige, an den Ecken durch aufgesetzte Pavillons betonte Terrassenbauten gruppierten sich um einen Arkadenhof. Der dreitorige Haupteingang lag an der Herzog Max Straße. Der Nebeneingang mit dem Kentaur an der Maxburgstrasse führte in die Vorhalle des gewölbten, reich stuckierten Vestibüls des Saalbaues und durch ein Portal ins prunkvoll dekorierte Empfangszimmer, das „Lenbachzimmer“. Hier schlossen sich Musikzimmer, goldenes Empfangszimmer und Bibliotheksaal an. Durch einen Triumphbogen und zwei reich ornamentierte, märchenhaft ausgemalte Räume gelangte man in den Festspeisesaal.
Die Lithografiewerkstatt Steindruck München präsentiert sich weit sichtbar im vorderen Teil des Haupthauses. Der lichtdurchflutete Raum ist 160 Quadratmeter groß und dient nicht nur als Druckwerkstatt, sondern auch als Ort für wechselnde Ausstellungen. Im Besitz der Lithografiewerkstatt befinden sich mehrere Druckmaschinen und eine etwa 100 Solnhofener Kalkschieferplatten, teilweise von besonderer Größe.
Die Lithografiewerkstatt ist getragen von der Münchner Künstlerhaus-Stiftung. Künstler, Akademiestudenten mit dem Schwerpunkt Grafik sowie Stipendiaten aus dem In- und Ausland haben hier die Möglichkeit, professionell Lithografien zu erstellen. Darüber hinaus bietet sie Lithografiekurse für Profis und Laien an.