(openPR) Genauso wie Personen haben auch Unternehmen einen eigenen Charakter. Diese Unternehmensidentität wird fachsprachlich auch als „Corporate Identity“ – kurz CI – bezeichnet. Im Großen und Ganzen werden darunter bestimmte Merkmale verstanden, die eine Firma kennzeichnen, sie einzigartig machen und von der Konkurrenz abheben. Ein einheitliches CI-Konzept birgt also viele Vorteile. Hier spielen insbesondere die CI-Teilbereiche „Corporate Design“, „Corporate Communication“ sowie „Corporate Behaviour“ eine entscheidende Rolle. Sie spiegeln die Selbstwahrnehmung des Unternehmens wider, mit dem Ziel, dass das kommunizierte Image von der Öffentlichkeit akzeptiert wird und in Erinnerung bleibt. Damit das geschieht, müssen die Teilbereiche der Corporate Identity aufeinander abgestimmt werden.
Von der grauen Masse abheben
Der Preis und die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung sind längst nicht mehr die einzigen Faktoren, die Einfluss auf die Kaufentscheidung ausüben. Das Käuferverhalten hat sich durch die Zunahme an Marken und Anbietern dahingehend gewandelt, dass nun auch das Unternehmensimage und die Werte, die es vertritt, eine besonders große Rolle spielen. Beispielsweise zeigt die Verbrauchs- und Medienanalyse, dass es mehr als einem Drittel der Deutschen beim Kauf von Produkten wichtig, ist dass das jeweilige Unternehmen sozial und ökonomisch verantwortlich handelt (https://www.vuma.de/vuma-praxis/vuma-berichtsband/).
Auch aufgrund des immer größer werdenden Konkurrenzkampes ist es umso wichtiger, sich durch eine eindeutige und einzigartige Corporate Identity von der grauen Masse abzuheben. Dank einer durchdachten CI distanziert man sich nicht nur von seiner Konkurrenz, sondern fördert auch eine nachhaltige Beziehung zwischen dem Unternehmen, seinen Mitarbeitern und den Kunden. Dazu braucht es jedoch mehr, als ein gutes Unternehmenslogo. Ein cleveres CI-Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass es einen Rahmen für sämtliche Handlungsbereiche schafft, in dem ein Unternehmen agiert und sie in einen ganzheitlichen Zusammenhang bringt. Dazu gehören die bereits genannten CI-Teilbereiche:
- Corporate Communication (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Information)
- Corporate Design (Logos, Flyer, Website, Briefpapier, Unternehmensbekleidung, etc.)
- Corporate Behaviour (Verhalten, Werte, Ethik und Normen)
Ziel dieser Teilbereiche ist es, ein unverwechselbares Unternehmensimage „wie aus einem Guss“ zu kreieren.
Die Teilbereiche der Corporate Identity
Die Corporate Identity ein Tool, das den Weg zum gewünschten Unternehmensimage ebnen kann. Einen großen Anteil daran trägt einer ihrer Teilbereiche: die Corporate Communication. Jedes Unternehmen - ob groß oder klein - investiert in Kommunikationsmaßnahmen, um sein Image zu prägen, mit internen und externen Zielgruppen zu kommunizieren und eine langfristig positive Wahrnehmung zu erreichen. Die Corporate Communication regelt die Art und Weise, wie und was ein Unternehmen kommuniziert. Damit schlägt sie eine bedeutende Brücke zwischen der Selbstwahrnehmung und dem öffentlichen Image. Auch das Corporate Design schafft eine solche Verbindung, jedoch auf visueller und akustischer Ebene. Es vereint alle gestalterischen Elemente, mit denen Firmen und Marken ihre Identität nach außen tragen. Darunter fallen beispielsweise das Unternehmenslogo, die verwendete Hausschrift, wiederkehrende grafische Elemente oder auch die Unternehmensbekleidung (http://www.dresscue.de/unternehmensbekleidung/). Zu den übergeordneten Zielen des Corporate Designs zählen die optische Positionierung, die Abgrenzung zu Mitbewerbern sowie die Stärkung der Wiedererkennung. Zu guter Letzt wird mit der Corporate Behaviour das Firmenverhalten bezeichnet, also die Art und Weise, wie eine Firma gegenüber der Öffentlichkeit, ihren Kunden, Partnern und Mitarbeitern auftritt. Um stets als geschlossene Einheit handeln zu können, werden mittels der Corporate Behaviour Richtlinien aufgestellt, die das Verhalten regeln.
Ist das Verhalten mit der Kommunikation und dem Design abgestimmt, kann es zu einer vernetzten und integrativen Corporate Identity führen. Dank eines schlüssigen und konsequenten CI-Konzepts fällt die Unternehmenspositionierung wesentlich leichter. Schlussendlich sorgt ein einheitliches und nachvollziehbares Selbstbild auch dafür, dass das öffentliche Image in die gewünschte Richtung gelenkt wird.













