(openPR) „Ist das Kunst oder kann das weg?“ – Dass Kunst nicht immer als solche zu erkennen ist, davon zeugen nicht zuletzt prominente Zwischenfälle wie die 1986 vom Hausmeister der Kunstakademie Düsseldorf entfernte „Fettecke“ von Joseph Beuys oder die bereits einige Jahre zuvor (1973) bei einem geselligen Abend im SPD-Ortsverband Leverkusen-Alkenrath zum Gläserspülen zweckentfremdete „Badewanne“ desselben Künstlers. Doch was hat die eingangs lakonisch anmutende Frage nun mit einem Krimi, geschweige denn einem Mord zu tun? Und wie kommt der den treuen Huda-LeserInnen so wohl bekannte Ort La Lumière ins Spiel? Johanna Huda gelingt es in ihrem neuen Languedoc-Krimi „Der Schwan von Sète“ – dem dritten Fall von Capitaine Leroux – auf vortrefflichste, diesen weiten Bogen in gewohnt intelligenter wie leichtfüßiger Weise zu spannen. Und auch ihre charakteristischen, detailreichen und zum Fernweh verführenden Landschafts- und Ortsbeschreibungen dürfen wieder nicht fehlen: „Dicht stehende Chausseebäume, eine aufwändig renovierte Ville umhüllt von prächtig gewachsenen Pinien...“ – Leroux und seine junge Kollegin Catherine führen uns dieses Mal in die Nähe von Montmèze, hinein in die vielschichtige Welt der Kunst samt extrovertierter Künstlerfiguren – und zu einem Tatort, der zunächst Rätsel aufgibt.
„Der Schwan von Sète“ zeigt sich dergestalt von seiner besten Seite – als beliebter Languedoc-Krimi für Huda-Fans und solche, die es werden sollen!
Capitaine Leroux’ dritter Fall – ein Languedoc-Krimi.
196 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-939556-63-3













