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Rezension : "Die steinerne Schlange" - Iny Lorentz

07.02.201810:57 UhrKunst & Kultur
Bild: Rezension : "Die steinerne Schlange" - Iny Lorentz
Droemer Knaur
Droemer Knaur

(openPR) Inhalt :

Germanien im Jahre 213 nach Chr. Die junge Gerhild, Tochter eines Stammesfürsten, ist eine mutige und standesbewusste Frau. Als der römische Statthalter Quintus ihren Stamm aufsucht und sie zur Geliebten fordert, sind ihre beiden Brüder zu ihrem Entsetzen damit einverstanden. Sie will sich jedoch nicht in ein Schicksal fügen, das gleichbedeutend mit Sklaverei ist, und verlangt, dass der Römer um sie kämpfen soll. Da sie ahnt, dass ihre Brüder den Römer gewinnen lassen wollen, tritt sie selbst gegen ihn an. Was niemand für möglich gehalten hätte, geschieht: Die junge Frau siegt und blamiert Quintus damit vor ihrem Stamm und seinen eigenen Leuten. Der Römer will seine Niederlage nicht hinnehmen und sinnt auf Rache. Für Gerhild beginnt damit ein verzweifelter Kampf ums Überleben …



Rezension :

Iny Lorentz ist eine Größe im Bereich der historischen Romane. Doch wer jetzt ein Szenario im Mittelalter erwartet wird überrascht.

„Die steinerne Schlange“ spielt im germanischen Teil des römischen Reichs zur Zeit des Imperators Marcus Aurelius Severus Antoninus, genannt Caracalla. Er regierte in der Zeit von 211 bis 217. Im Jahr 213 n. Chr. unternahm er einen Feldzug gegen die Germanen, genauer gegen den Stamm der Alamannen, wie er später genannt wird. Soweit der historische Hintergrund in aller Kürze.

Am Limes wurde Handel getrieben zwischen Römern und Germanen. Die Lebensweise muss auf beiden Seiten sehr unterschiedlich gewesen sein, was auch archäologische Funde belegen. Die Beschreibungen von Iny Lorentz sind sehr bildlich und beim Lesen bildet sich ein richtiges Panoramabild vor dem inneren Auge. Gut, bei genauer Betrachtung finden sich Elemente eines kleinen gallischen und auch schottischen Dorfs in meinem Phantasiebild. Man kann sich nun mal dem nicht entziehen, was man früher gelesen und gesehen hat.

Wir befinden uns im Hinterland des rätischen Limes, der steinernen Schlage. Gerhild ist als Tochter des verstorbenen und Schwester des aktuellen Häuptlings ihres Stammes der Sueben nicht gerade das klassische Heimchen am Herd. Ganz im Gegenteil, sie weiß ganz genau was sie kann und was sie will. Dies bedeutet allerdings auch, dass sie mit sich selbst oft hadert. Auf der einen Seite steht das Rollenbild, dass sie unter die Befehle ihres Bruders ordnet, auf der anderen Seite ist da ihr Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit. Dies wird auch dadurch unterstützt, dass ihr Vater sie schon früh mit auf die Jagd nahm und zur Selbständigkeit erzogen hat. Dieser innere Zwiespalt ist vielen Hauptfiguren von Iny Lorentz gemein. Besonders schön spiegelt er sich hier aber auch in der Glaubenswelt der Germanen wieder. Auf der einen Seite beschäftigten sich die Frauen auch damals vornehmlich mit der Haushaltsführung, Männer kämpften und zogen nach Tod in der Schlacht in Walhalla ein. Was geschah eigentlich mit den Frauen, nach dem Tod? Auf der anderen Seite gab es aber auch die Schildmaiden Wotans, und auch Kriegerinnen, die in Sagas erwähnt werden. Es klingt fast schon modern. Wer stark genug war konnte sich durchsetzen – und Gerhild tut dies.

Der Roman ist ausgesprochen spannend. Er hat mich so gefesselt, dass ich erst bei Einbruch der Dunkelheit gemerkt habe, dass ich praktisch den ganzen Tag im Germania Magna des 3. Jahrhunderts geweilt habe. Besonders die Landkarte ist sehr hilfreich bei der Orientierung, da ich die alten römischen Namen unserer heutigen Städte nicht alle kannte.

Zu viel möchte ich nicht verraten. Ein wenig Liebe gibt es auch in dieser kriegerischen Zeit, und die Darstellung des Lebens der Germanen und die Entwicklung der Geschichte hat mich fasziniert. Kurz gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass vieles so gewesen sein könnte. Gerhild und ihr Stamm sind der Phantasie Iny Lorentz’ entsprungen – aber wer weiß, ob es solch eine starke Frau nicht vielleicht tatsächlich gegeben hat. Die Geschichte schreibt immer der Sieger, und die Römer haben selten ein gutes Haar an den Barbaren gelassen, diese wiederum schrieben nicht viel, daher freut es mich besonders, dass die „Steinerne Schlange“ hier einen Platz gefunden hat.

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-65351-7

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