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Snapchat, Instagram & Co. – Digitalisierung in der Pädagogik

15.01.201810:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Snapchat, Instagram & Co. – Digitalisierung in der Pädagogik
Foto: BKJH, Junge Menschen sind auf vielen verschiedenen Portalen vernetzt.
Foto: BKJH, Junge Menschen sind auf vielen verschiedenen Portalen vernetzt.

(openPR) Neue soziale Medien bieten jungen Menschen vielseitige Vernetzungsmöglichkeiten, beherbergen aber auch viele Gefahren. Cyber-Mobbing ist in den letzten Jahren zu einem geflügelten Wort geworden. Es meint die Beleidigung, Bedrohung oder Bloßstellung von anderen Personen mithilfe neuer Kommunikationsmedien. Auch in den Wohngruppen der Backhaus Kinder- und Jugendhilfe müssen sich die Erzieher und Hausleitungen immer wieder mit Situationen beschäftigen, in denen Kinder und Jugendliche potenziell gefährdet sein können.



Die Pädagogik der Backhaus Kinder- und Jugendhilfe (BKJH) geht sehr offensiv mit diesem Thema um. „Es bringt nichts, den jungen Menschen dem Umgang mit diesen Medien verbieten zu wollen, die Medien gehören zum Sozialleben unserer jungen Bewohner dazu“, so Patrick Orzelski, einer der Hausleiter der BKJH: „Wir müssen vielmehr eine offene Gesprächsatmosphäre schaffen, die es unseren Bewohnern ermöglicht, mit jeglichen Fragen und Bedenken zu uns zu kommen. Wichtig ist auch, dass wir diese neue Welt genauso gut kennen wie die jungen Menschen. Wer möchte sich schon gerne mit einem Erwachsenen austauschen, der gar keine Ahnung hat, wovon er redet.“
Aus diesem Grund organisierte die verantwortliche Bereichsleitung der BKJH, Claudia Röben, eine externe Fortbildung mit der Beratungsstelle LOGO des Deutschen Kinderschutzbundes aus Lingen. Neben den rechtlichen Grundlagen, die die Privatsphäre der jungen Menschen und den Tatbestand der Kindeswohlgefährdung über Onlinemedien betrafen, wurden insbesondere auch die Grauzonen dieser Bereiche ausgiebig diskutiert. Auch die Fragen ‚Wie hängen Alter und Mediennutzungsverhalten zusammen? Welche sozialen Netze sind aktuell bei den jungen Menschen angesagt? Und welche spezifischen Gefahren bergen sie? ‘ standen bei den pädagogischen Fachkräften der BKJH weit oben auf der Tagesordnung.
„Die Trends verändern sich sehr schnell“, so Claudia Röben, die Bereichsleitung der BKJH, „in der heutigen digitalen Welt sind wir als Pädagogen gefragt, die jungen Menschen in ihrer Lebenswelt zu begleiten. Das verändert auch die pädagogischen Anforderungen an unsere Fachkräfte. Die Digitalisierung ist in großem Maße auch in der Pädagogik angekommen.“
Das wirft die Frage auf, inwiefern in diesen Bereichen Strukturen entwickelt werden müssen, die klare Regelungen schaffen, aber dennoch auf Kooperation angelegt sind. „Wir beschäftigen uns regelmäßig mit der individuellen Erstellung von Mediennutzungsverträgen, die wir mit den jungen Menschen abschließen“, so Claudia Röben, „Inhalte sind beispielsweise die zeitliche Nutzung, aber auch die besuchten Webseiten, Foren und der Umgang mit privaten Daten. Wir wollen die jungen Menschen unserer Einrichtung für mögliche Gefahren sensibilisieren. Vor allem aber möchten wir, dass sie mit allen Problemen zu uns kommen.“

Mediennutzungsverträge bieten sich nicht nur für die pädagogische Arbeit an, auch im familiären Umfeld schaffen diese Verträge klare Regelungen. Der Vorteil: Beide Seiten, sowohl Eltern als auch Kinder haben etwas in der Hand, was ihre Rechte und Pflichten regelt. Denn nicht nur die Kinder, sondern auch Eltern und Personensorgeberechtigte besitzen Pflichten und müssen die vereinbarten Rechte der jungen Menschen akzeptieren, die es ihnen ermöglichen, am ‚digitalen Sozialleben‘ teilzunehmen. Patrick Orzelski sieht einen weiteren großen Pluspunkt im gemeinsamen Abschließen von Mediennutzungsverträgen: „Durch die Auseinandersetzung mit den Vertragsinhalten werden die Eltern aufgefordert, sich mit der digitalen Welt der jungen Menschen zu beschäftigen. Dies führt einerseits zu mehr Verständnis, andererseits können die Eltern in Sachen digitaler Kompetenz häufig noch einiges von ihren Kindern lernen. Man redet darüber – und das ist der wichtigste Punkt im Umgang mit den neuen sozialen Medien.“

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