(openPR) Am Donnerstag, dem 11. Januar endet im mz project room maia zinc in Berlin-Schöneberg die Ausstellung „Sedimente“ des 2010 verstorbenen Künstlers Bernd Wolf. Wir laden Kunstinteressierte herzlich ein, zusammen mit der Nachlassverwalterin Coco Gediehn an der Finissage teilzunehmen. Dazu mehr auf https://maia-zinc.com/de/finissage-zu-bernd-wolf-sedimente-am-11-januar-2018
Mit seiner perfektionierten händischen Malerei gehört der ehemalige Städel-Absolvent Bernd Wolf auch heute noch zu den wichtigen Vertretern des späten deutschen Expressionismus. Seine großformatigen Werke entstanden in einem Akt der Malerei, wobei er seine Farbmixtur aus Kaseinfarben, Marmormehl und Gips mit den Händen auf die vertikale nasse Nesselleinwand presste und dort in einem Akt mit den Händen nahezu absichtslos „vermalte“.
Wie er einmal sagte, war für ihn die Malerei „ein Weg, aus Materie, aus Dreck und Erde was Geistiges zu schaffen.“ Dabei ging es dem ehemaligen Städel-Absolventen auch zunehmend darum, die willentliche Regie des Künstlers intuitiv in den Hintergrund zu drängen und das Bild wie von selbst entstehen zu lassen.
Entstanden sind großformatige Bilder, die unaufdringlich strahlen und nachhaltig wirken. Aus ihnen springt Harmonie und Aufruhr, Leuchtkraft und Schatten, Urzeitiges und Kosmisches zugleich. Das Bild ist Batterie und gleichzeitig Begegnungspunkt für Künstler und Betrachter.
Für nähere Informationen zu Künstler und Werken, sehen Sie bitte auch auf www.berndwolf.net sowie https://maia-zinc.com/de/
mz project room maia zinc
Kyffhäuserstraße 16
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Berlin
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Ulrike Goldenblatt
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Pressekontakt: Ulrike Goldenblatt
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der maia zinc projektraum zeigt zeitgenössische Kunst, visuelle, konzeptionelle werke in form von skulpturen, performance, videokunst, malerei, fotografie sowie musik.
die westliche kultur erlebt derzeit einen phänomenalen spirituellen und soziologischen wandel und bietet eine facettenreiche synthese von glaubensrichtungen und weltanschauungen. angepasst und beeinflusst von und durch die westlich geprägte materialistische kultur, spiegelt sie sich in säkularen kunstobjekten wider, zeigt sich in Kunst, die von zen-buddhismus sowie von meditativen momenten beeinflusst ist. es sind werke dabei, die mit dem inneren blick auf die persönliche intuition des künstlers gerichtet sind. damit wird ein entscheidender moment erfasst.
die zeit ist relevant
in einer klaren und hellen atmosphäre schafft der projektraum reflexion zu neuen ideen, die sich auf die ästhetik des schweigens, als eine art strömung des “new age” zeitgeistes konzentrieren. dieser meditationsgeist entblättert verborgene und verkrustete schichten.
dieser projektraum befindet sich in einem noch authentischen viertel, dem schöneberger kiez, in einem der typischen berliner altbauten. nachbarin ist die unter künstlern einst berühmte goltzstrasse am nollendorfplatz.
ein team aus verschiedenen generationen und kulturen erwartet neugierige und zeigt werke von zeitgenössischen künstlern.