(openPR) Im Ayurveda ist die Reinigung von Geist und Seele, neben der regelmäßigen Reinigung des Körpers mit Hilfe einer Entschlackung von zentraler Bedeutung. In der westlichen Welt konzentrieren wir uns aber oft nur auf unseren Körper und vergessen darüber Geist und Seele.
Gefühle im Ayurveda
Wenn wir zudem von Gefühlen sprechen, dann unterscheiden wir häufig zwischen „guten“ und „schlechten“ Gefühlen. Aber alles was an Gefühlen da ist, hat seine Berechtigung. Alle Gefühle dürfen da sein, auch Wut und Zorn. Erst, wenn unser Denken diese als Problem wertet, wird es wirklich zum Problem. Denkt man beispielsweisean eine Katze: In einem Moment kann sie unendlich zärtlich sein, im nächsten Moment wird sie zu einem kleinen Raubtier, das seine Krallen zeigt. Wir akzeptieren diese scheinbar gegensätzlichen Verhaltensweisen als natürlich. Auch wir sind ein Teil der Natur: Auch wir dürfen ab und an Ihre Krallen zeigen!
Wut und Zorn akzeptieren
Wenn man sich nun für diese Ausbrüche verurteilt, richtet man die Energie endgültig gegen sich selbst und ein sehr ungesunder Kreislauf aus Selbstvorwürfen und noch stärkeren Wutausbrüchen kann beginnen. Gelingt es aber Wut und Zorn zu akzeptieren, ist oft festzustellen, dass diese Gefühle seltener werden. Es gelingt dann mehr und mehr, die Energie im gewünschten Sinne zu nutzen. Dabei helfen Übungen die vor allem zwei Aspekte in den Mittelpunkt stellen: nicht verurteilen und werten sowie loslassen.
Achtsamkeit im Alltag
Achtsamkeit oder Gegenwärtigkeit sind in unserer gehetzten Gesellschaft ein rares Gut. Viele Menschen hetzten von Termin zu Termin und selbst während der Zeit dazwischen sind sie mit diesen und jenen Aufgaben beschäftigt. Oder sie arbeiten in Berufen, in denen ständig Multitasking erwartet wird. Trotzdem sollten wir uns bewusst machen, wie stark wir Körper, Geist und Seele damit belasten. Und versuchen am besten, wann immer es möglich ist, als Ausgleich achtsam und bewusst im Moment zu sein. Denn Achtsamkeit ist einer der besten Stresskiller überhaupt. Wer aufmerksam und bewusst mit der Zeit, den Mitmenschen und vor allem sich selbst umgeht, stellt schnell fest, dass er sich energievoller und sehr viel wohler in seiner Haut fühlt.
Das wahre Selbst
Ayurveda geht wie viele andere spirituelle Richtungen davon aus, dass der Mensch einen Kern hat, der unveränderbar ist. Die Christen nennen ihn die Seele, Ayurveda spricht vom wahren oder höheren Selbst. Auch wenn Sie aktuell sehr müde und erschöpft sind, machen Sie sich klar: Tief in Ihrem Inneren ist ein starker, vollkommener Kern, der unveränderbar, unverletzbar ist – ganz egal, wie Sie ihn nennen. Er war da, als sie auf diese Welt gekommen sind und er wird genauso da sein, wenn sie von dieser Welt gehen. Er ist nicht gestresst, nicht müde und erschöpft, sondern voller Energie und Tatendrang. Je öfter Sie mit diesem Selbst in Kontakt kommen, desto weniger stressanfällig werden Sie werden.













