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Rezension : "Bernsteinjahre" - Martin Freund

06.12.201713:33 UhrKunst & Kultur
Bild: Rezension : "Bernsteinjahre" - Martin Freund
Medu- Verlag
Medu- Verlag

(openPR) Inhalt:

Sechs außergewöhnliche Geschichten

Ein Mann erwacht ohne Erinnerung im Krankenhaus. Er redet nicht, er bewegt sich nicht. Die Ärzte sind fasziniert von dem ungewöhnlichen Patienten mit den seltsamen Narben an den Handflächen. Was ist nur mit ihm passiert? Langsam kehrt seine Erinnerung an das Geschehene zurück …



Nur eine von sechs außergewöhnlichen Geschichten über Liebe, Freundschaft und Vergänglichkeit. Allen gemein ist der Kampf gegen „innere Dämonen“, das Überwinden von Verdrängtem, das sich Bahn gebrochen hat.

„Bernstein, das war immer mein Ideal, meine Traumvorstellung. Bernsteinfarbene Augen, in denen man versinkt, in denen man den Halt verliert und sich nicht mehr wiederfindet.“

Rezension:

Kurzgeschichten und ich, dies sind so zwei Dinge, die nicht immer zusammenpassen. Es kann nämlich sein, dass diese mich psychisch mehr angreifen als mir lieb ist.

So auch diesmal. Ich hatte die Kurzgeschichten schon einmal immer so zwischendurch gelesen, aber irgendwie haben diese Geschichten damals nicht so wirklich ihr Potenzial bei mir entfalten können.

Da bewahrheitet sich einfach die Formel, nicht jedes Buch kann zu jedem Zeitpunkt erschlossen werden. Dies lag vielleicht auch daran, dass ich bei den beschriebenen Augen und Personen immer wieder an meine Exfreundinnen gedacht habe. Welche ich auch schon beerdigt habe, oder sonst wie in Positiver Erinnerung sind. Ja wirklich, ich kann meinen Exfreundinnen allen etwas Positives abgewinnen und dies ist egal bei welcher.

Bei mir sind Augen auch immer sehr wichtig, aber nie die Augenfarbe, sondern sie müssen das gewisse Etwas haben. Ein Strahlen, ein Funkeln, einfach das gewisse Etwas. Bei diesem Autor war es immer die Bernsteinfarbe, in der er sich verloren hat. Und ich sage, da muss ein gewisses Etwas in den Augen sein, denn die Augen sind der Spiegel der Seele.

Es geht in dem Buch immer wieder um das Ideal von Augen, aber auch um Liebe, das Vertrauen zum anderen und den kleinen Teufel, der in uns wohnt, aber auch um Verlust, nicht nur der geliebten Freundin, sondern allgemein um Dinge, die man verlieren kann, um Dinge die in einem zerbrochen sind. Dies zeigt sich am Beispiel des zurückkehrenden Kriegsgefangenen, der auf den Hof der Kindheit zurückkommt und dort ist alles anders geworden, da er der einzige ist, der zurückgekehrt ist.

Es geht aber auch um Rache. Menschen, die im 2. Weltkrieg ihre Familie verloren haben und sich wiederum an denen, die dies verbrochen haben, rächen wollen. Martin Freund zeigt aber immer wieder auf, dass dies alles nicht immer so einfach und klar ist. Alles hat immer zwei Seiten und man muss beide Seiten der Medaille betrachten.

Komme ich nun zum Ende und meinem Fazit, denn ansonsten verliere ich mich in den sechs Geschichten und schreibe noch stundenlang. Ja, die Geschichten haben in mir einiges angerührt, was vielleicht nicht unbedingt so ungefiltert ans Tageslicht kommen sollte. Aber genau dafür sind nun mal Kurzgeschichten auch da. Allerdings muss ich sagen, dass die sechs Geschichten eigentlich irgendwie zusammengehören, auch wenn es Kurzgeschichten sind und lose in den Jahreszahlen hängen. Trotzdem gehören sie zu den geschichtlichen Ereignissen, welche der Autor jedes Mal vor den Kurzgeschichten nennt. Alles in allem ist es ein Buch, das sich zu lesen lohnt und noch viel mehr lohnt es sich, über diese Geschichten nachzudenken. Ich bin mir sicher, jeder findet sich in mindestens einer der Geschichten irgendwie wieder.

Verlag: Medu - Verlag

ISBN: 978-3-944948-51-5

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