(openPR) Mit einer neuen IT-Architektur von it’ geht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in die Zukunft
Chemnitz, 29. August 2006 – Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nutzt an seinen vier Standorten eine komplett neue IT-Infrastruktur. Eingeführt hat sie die IBM-Tochter IT-Services and Solutions GmbH (it’), nachdem sich die alten Systeme nicht mehr erweitern ließen und teilweise Support ausgelaufen war. Für die Migration und weitere Teilprojekte hat die BAuA mit der Firma becom einen Rahmenvertrag für Hard- und Software sowie Dienstleistungen bis 2008 geschlossen. Während becom die Hardware und Software liefert, werden die Dienstleistungen exklusiv durch it’ erbracht. In einem ersten Schritt wurde die Infrastruktur modernisiert, konsolidiert und mit offenen Schnittstellen fit für die Zukunft gemacht. Zum Einsatz kamen unter anderem Linux und OpenLDAP als Serverkomponenten, Windows XP als Desktop-Betriebssystem sowie der Scalix Messaging Server auf Linux als E-Mail-System.
„Damit wir auch in Zukunft den an uns gestellten Anforderungen effizient entsprechen können, haben wir 2005 becom und die it’ mit der Modernisierung und Konsolidierung unserer IT-Infrastruktur an allen vier Standorten beauftragt“, sagt Thomas Pisula, IT-Leiter bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund. „Unser Ziel war es, eine standardisierte neue IT-Infrastruktur aufzubauen, die zukunftssicher und sehr effizient zu verwalten ist. Besonders wichtig war uns, das Migrationsprojekt parallel zu unseren Tagesaufgaben sanft und störungsfrei für unsere Mitarbeiter zu realisieren.“
Die IT-Services and Solutions GmbH (it’) arbeitet mit der BAuA an der Erneuerung, Vereinfachung und Konsolidierung der IT-Infrastruktur. Jetzt ist der erste wesentliche Abschnitt gemeistert und die neue Systemlandschaft ist in Betrieb – vom Server über das Mail-System bis hin zum Desktop-PC. Die Migration der IT-Landschaft erfolgte zwischen Juni 2005 und April 2006. In weiteren Teilprojekten wird it’ zusätzliche Dienste integrieren, aktuell das in einem Parallelprojekt eingeführte Dokumenten-Management-System.
Im Zuge des Migrationsprojekts haben die Chemnitzer Berater die Windows NT basierte Client/Server IT-Infrastruktur konsolidiert und dabei offene Schnittstellen mit Hilfe von Open Source Software eingeführt. Die Auswahl der Zielarchitektur fiel bei der neuen Hard- und Software auf IBM System x Server und Open-Source-basierte Lösungen: OpenLDAP auf dem SUSE Linux Enterprise Server 9 mit Samba als zentralem Verwaltungsdienst, Scalix 10 als E-Mail-System sowie Windows XP als Betriebssystem für die Arbeitsplatzrechner. Mit den offenen Standards und Protokollen, bindet sich die BAuA nicht an einen Hersteller, sondern nutzt nun eine flexibel erweiterbare und zukunftssichere Lösung, die zudem effizient verwaltet und betrieben wird. Durch die Zentralisierung der IT-Infrastruktur können die IT-Verantwortlichen der BAuA von Dortmund aus die Server und das automatisierte Backup in den Standorten Dortmund, Berlin, Dresden und Chemnitz überwachen und bedienen.
„Das Besondere an dem Projekt bei der BAuA ist, dass wir hier die komplette IT-Architektur neu aufgebaut haben“, sagt Ingo Börnig, Projektleiter bei it’. „Die Konzeption und Implementierung waren sehr umfassend, weil an allen Standorten jedes System davon betroffen war. Wir haben die vorherige IT-Infrastruktur mit lokalen Servern und Backup-Systemen auf zentrale Anwendungen umgestellt und dabei die Migration weitestgehend störungsfrei, also sehr sanft, durchgeführt.“
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Über die BAuA – Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Sitz in Dortmund ist seit Juli 1996 eine nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Die BAuA ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Als Kompetenzpool und Wissensdienstleisterin in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit steht die BAuA den Betrieben, der Politik, den Sozialpartnern, der Öffentlichkeit und nicht zuletzt Privatpersonen mit Rat und Tat zur Seite. Die BAuA forscht, analysiert, informiert, publiziert, koordiniert, entwickelt, schult und berät für eine menschengerechte Arbeitswelt mit sicheren, gesunden und wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen. Bei der Behörde sind zirka 560 Mitarbeiter an den vier Standorten Dortmund, Berlin, Dresden und Chemnitz beschäftigt.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.baua.de








