(openPR) In den 1980er Jahren veröffentlichten britische Sexualforscher eine Studie, welche die These aufstellte, dass sich die Sehkraft nach einem Koitus verschlechtere. Weiter behauptete diese Studie, dass dieses Phänomen insbesondere bei einem Seitensprung zu beobachten sei. Jahrzehntelange praxisbezogene Forschungstätigkeit von Christian Licht führt zur Erkenntnis, dass dies differenzierter betrachtet werden muss und es vor allem von der Einstellung der beteiligten Partner abhängig ist.
Der Koitus ist ein allgemeiner Begriff und beinhaltet den derben Sexualakt sowie den Liebesakt. Diese zwei Formen des Koitus unterscheiden sich jedoch durch die jeweilige Einstellung der Partner, die zu einer Vereinigung bereit sind, grundlegend voneinander.
Bei einem derben Sexualakt sind die Partner nur auf der Suche nach Lust. Ihre Handlungen sind rein egoistisch geprägt, sodass sie den jeweils anderen zu einem bloßen Lustobjekt reduzieren. Man will etwas erzwingen und nichts als Ausgleich zurückgeben.
Bei einem Liebesakt will man nichts nehmen, sondern dem jeweils anderen das Wertvollste schenken, das man hat; die Liebe, also einen Teil seines Lebens. Wenn sich die Partner mit dieser Einstellung vereinigen, verschmelzen sie in einer Einheit und berühren Gott. Sinn eines Liebesaktes ist die Berührung Gottes, denn jede Berührung mit Gott bringt einen sprunghaft spirituell voran.
Die Antwort auf die Frage, ob der Koitus die Sehkraft in der Tat beeinträchtigt, lautet, dass es sich hierbei um eine relative Sache handelt. Bei einer derben Sexualität kommt es ganz gewiss zu einer Verschlechterung der Sehkraft. Dies lässt sich dadurch erklären, dass diese Art des Koitus gegen das Naturgesetz des Ausgleiches zwischen Nehmen und Geben verstößt. Dadurch, dass dem jeweils anderen nichts zurückgegeben wird, entsteht ein energetisches Potenzialgefälle, das einen Druck auf die betroffene Person ausübt. Dieser Druck wird von der Seele wahrgenommen, und sie ist bemüht, diesen zu neutralisieren, indem der Sehkraft Energie entzogen wird. Warum ist in erster Linie die Sehkraft betroffen? Weil der Zustand der Sehkraft dem Gemütszustand unmittelbar entspricht. Gesundheitliche Probleme der Augen, Haut und Leber sprechen für eine seelische Unausgeglichenheit.
Dieses Phänomen lässt sich auch physiologisch erklären. Bei einer Vereinigung werden Sexualhormone ausgeschüttet. Diese können den gesamten Zellstoffwechsel der menschlichen Organe beeinflussen. Die Sexualhormone sind Botenstoffe, d. h. Informationsträger. Durch die Kraft der Gedanken kann man negative oder positive Energien produzieren, die als Informationen von den Sexualhormonen an theoretisch alle Zellen des Körpers weitergeleitet werden. Positive Energien fördern den Zellstoffwechsel und dadurch die Leistung einer Zelle, während negative Energien den Zellstoffwechsel hemmen, sodass es zu Fehlfunktionen des entsprechenden Organs, zu dem die Zellen gehören, kommen kann.
Dies erklärt, warum man sich nach einem derben Sexualakt unwohl fühlt und warum man versucht, Abstand voneinander zu nehmen. Man fühlt sich schmutzig; ein Gefühl, das man durch Duschen nicht beseitigen kann. Häufig kommt es zu Schamgefühlen und schlechtem Gewissen. Meistens ist man nicht dazu imstande, einen Zusammenhang zwischen dem Unwohlbefinden und der eigenen Einstellung zu der Vereinigung herzustellen. In diesem Fall hat man die Botschaft einer falschen Handlung nicht erkannt, und man wird diese Einstellung beibehalten.
Die Signale, die ein Körper durch die Veränderung des gesundheitlichen Zustandes erhält, sind durch das Naturgesetz der Ursache und Wirkung zu erklären. Eine falsche Einstellung gegenüber einem Koitus verursacht durch die Kraft der Gedanken negative Energien, die eine Störung im Zellstoffwechsel als Ursache haben. Durch die Anhäufung dieses falschen Verhaltens wird man schwer krank und dadurch verhindert, sich weiterhin in dieser Art und Weise zu verhalten. Es handelt sich hierbei um das Naturgesetz: »Durch quantitative Akkumulation erreicht man den qualitativen Sprung.« In diesem Fall ist der qualitative Sprung eine Krankheit, die meistens die primären und sekundären Geschlechtsorgane treffen kann.
Bei einem Liebesakt werden den Sexualhormonen durch die Kraft der Gedanken positive Energien und entsprechend positive Informationen übertragen, die den Zellstoffwechsel im ganzen Körper fördern und die Gesundheit dieser Organe aufrechterhalten.
Im Gegensatz zu einem derben Sexualakt fühlt man sich nach einem Liebesakt nicht nur glücklich, sondern auch voller Kraft und Lebensfreude. Man hat das Gefühl, dass man fliegen kann und will diese Freude mit allen Menschen teilen. Die positive Ausstrahlung der Partner drückt diese Glückseligkeit in einem solchen Ausmaß aus, dass jeder es erkennen kann.
Vertiefende Informationen finden sich in den folgenden Büchern von Christian Licht:
Gedanken bestimmen dein Leben, Band 1, C. Licht, 2017, Dr. C. Pana Buchverlag
Die Liebe und die Gesundheit, C. Licht, 2016, Dr. C. Pana Buchverlag
http://fons-libertatis.de/b%C3%BCcher.html
Der Autor
Christian Licht ist im Jahr 1945 geboren. Er hat Maschinenbau, Philosophie, Psychologie und Patentwissenschaften studiert und in Maschinenbau promoviert. Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Professor für Maschinenbau hat er eine Ausbildung als Heilpraktiker absolviert und betreibt seit über 20 Jahren eine eigene Praxis.
Aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit diesen sehr unterschiedlichen Bereichen konnte er durch die Kombination all dieses Wissens zahlreiche, neue Erkenntnisse gewinnen, so u. a. die Wirkung der Naturgesetze nicht nur in der Natur, sondern auch im Gesellschaftsleben.










