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VDI-Statusreport: Barrierefreiheit im Wohnungsbau

24.11.201716:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Die Schaffung von adäquatem barrierefreiem Wohnraum ist mitunter nicht einfach. Es gibt viele verschiedene Richtlinien, Bauordnungen und Ausführungsverordnungen, die für Architekten, Planer und Bauherren schwer durchschaubar sind. Zudem können sie in nahezu jedem der 16 Bundesländer anders ausgelegt werden. Der VDI-Statusreport „Barrierefreiheit im Wohnungsbau“ gibt eine Hilfestellung, den Dschungel an Planungsanforderungen zu verstehen und in der Praxis sinnvoll anzuwenden.



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Der VDI-Statusreport betrachtet die aktuelle Situation der Barrierefrei-Anforderungen im Bauordnungsrecht. Dabei haben sich die Experten aus dem VDI-Fachausschuss „Barrierefreie Lebensräume“ mit Fragestellungen beschäftigt, wie:
• Was bedeutet Barrierefreiheit im Wohnungsbau?
• Was muss ein Planer in Bezug auf die unterschiedlichen Ausstattungsstandards „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“ berücksichtigen?
• Welche Fallstricke ergeben sich zwischen den Anforderungen des Bauordnungsrechts und dem Privatrecht?
• Und welche Lösungen für die barrierefreie Gestaltung von Wohnraum gibt es zusätzlich zu den Mindeststandards der DIN 18040-2?

Im VDI-Statusreport "Barrierefreiheit im Wohnungsbau" wurde zunächst der aktuelle Status quo analysiert und erfasst. Er ordnet das momentane Sammelsurium an unterschiedlichen Begriffen, dass sich zurzeit im aktuellen Wohnungsmarkt findet. In einem zweiten Schritt werden Tendenzen im Wohnungsbau und der steigende Einfluss der Barrierefreiheit beschrieben. Dieser bedingt sich insbesondere durch den dramatischen demografischen Wandel und den daraus resultierenden Anstieg des Anteils älterer Menschen in der deutschen Bevölkerung.

Die Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen machen deutlich, dass der Begriff „Barrierefreiheit“ zukünftig facettenreicher gedacht werden muss. Neben einer bedarfsgerechteren Ausstattung für den Einzelnen wird dies auch dazu führen müssen, dass mehr Wohnungen für besondere Belange erschlossen und auffindbar gemacht werden. Mit der Idee der Anpassungsfähigkeit im Bedarfsfall könnte dies gelingen und die meist erforderlichen individuellen Anpassungen der Wohnumgebung viel stärker berücksichtigt werden.

Der aktuelle VDI-Statusreport "Barrierefreiheit im Wohnungsbau" steht zum Download bereit.

Fachlicher Ansprechpartner im VDI:
Rouven Selge; M.Eng.
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Telefon: +49 211 6214-119
Telefax: +49 211 6214-97119
E-Mail: E-Mail

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker
Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 160 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 155.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

Weitere Informationen:
- https://www.vdi.de/presse/publikationen/publikationen-details/pubid/vdi-statusreport-barrierefreiheit-im-wohnungsbau/

Quelle: idw

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