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Wie selbsternannte Experten Black Friday als Bühne für sich nutzen

22.11.201712:09 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: Wie selbsternannte Experten Black Friday als Bühne für sich nutzen
Konrad Kreid
Konrad Kreid

(openPR) Deutschland ist im Schnäppchen-Fieber, denn bereits am Donnerstag (23. November) steht mit dem Black Friday Sale eine Shopping-Aktion der Superlative ins Haus.
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Bis zu 90 Prozent können Verbraucher bei ausgewählten Produkten sparen. Durchschnittlich sogar beachtliche 40 Prozent wie einzelne Plattformen erhoben haben. Kein Wunder also, dass der Black Friday in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zunimmt.



Leider bewahrheitet sich auch hier das Sprichwort von Johann Wolfgang von Goethe "Wo viel Licht ist, ist starker Schatten." Und so tummeln sich neben seriösen Anbietern immer wieder dubiose Gestalten, die den Kaufrausch für ihre Machenschaften nutzen möchten, sowie selbsternannte Experten, die versuchen, die Veranstaltung nach ihren Vorstellungen zu erklären. "Das wird zumeist gemacht, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen", schmunzelt Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH. "Und da gibt es immer wieder Situationen, die durchaus skurril wirken. Etwa wenn plötzlich Internet-Plattformbetreiber, deren Geschäftsmodell es ist, durch Verlinkungen Provisionen zu kassieren, sich medial als Verbraucherforen oder Verbraucherschützer ins Rampenlicht stellen."

Konrad Kreid möchte nun folgende Irrtümer klarstellen:

1. Den Black Friday Sale Schnäppchen gibt es bereits am 23. November

Der Black Friday Sale beginnt in diesem Jahr bereits am Donnerstag, den 23. November, ab 19:00 und nicht erst am Freitag, den 24. November. Dieses Jahr rechnet der Handelsverband HDE mit einem Umsatz von 1,7 Milliarden Euro am Black Friday Wochenende und nicht wie fälschlich kommuniziert am Black Friday; die Black Friday GmbH hat hier sogar einen optimistischen Ansatz und rechnet mit über 2 Milliarden Euro Umsatz in Deutschland und Österreich.

2. Der Black Friday Sale läuft auf mehreren Seiten

Die Black Friday GmbH veranstaltet den Black Friday Sale in Deutschland und Österreich bereits seit 2013 und viele Händler profitieren vom Startschuss des Weihnachts-Shoppings. Letztes Jahr haben rund 6 Millionen Verbraucher die Seiten der Black Friday GmbH besucht. In diesem Jahr wird mit einem Anstieg auf rund 10 Millionen gerechnet. Neben blackfridaysale.de (https://www.blackfridaysale.de/), blackfridaysale.at (https://www.blackfridaysale.at)werden unter anderem auch die Seite der BILD Zeitung, blackfriday.bild.de, von der Black Friday GmbH betrieben.

3. Der "Black Friday" hat eine sehr kurze Historie in Deutschland

Obwohl ein Marketingverantwortlicher eines selbsternannten Verbraucherportales immer wieder versucht, Black Friday als flächendeckendes und bekanntes Shopping-Event auf das Jahr 2006 vorzudatieren und dies auf verschiedenen Webseiten platziert, wird es dadurch nicht richtig. "In der Branche gibt es schon einige Running Gags, woher dieser Antrieb für die Geschichts-Umschreibung herrührt", informiert Kreid. "Da wurde sogar mit allen Mitteln versucht - sogar trotz kurzfristiger Sperre durch Wikipedia - dieses Datum dort zu platzieren, damit dann Händlermagazine dieses Datum aufgreifen, damit es wieder als Grundlage zum Zitieren verwendet werden kann", wundert sich Kreid. Die Shopping-Aktion Black Friday hat in Deutschland eine sehr kurze Historie.

4. Die "Black Friday" Angebote finden sich nicht nur auf einem bestimmten Portal

"Exklusive Deals" finden sich seit kurzer Zeit nicht nur auf den Portalen von blackfridaysale, sondern immer mehr stationäre Händler und sogar ganze Städte wie Berlin oder Hamburg haben die Chance erkannt und bieten eigene Black Friday Aktionen an.

5. Alle Rabattaktionen tragen den Namen "Black Friday"

Die Wortmarke "Black Friday" ist in Deutschland geschützt. Die Black Friday GmbH hat sich vom Rechteinhaber die notwendigen und exklusiven Nutzungsrechte gesichert.

6. Die Verbraucher können bis zu 90 Prozent sparen

Black Friday bietet eine gute Gelegenheit, richtig Geld zu sparen. Jedem seriösen Verbraucherportal ist dabei natürlich bewusst, dass unterschiedliche Produkte unterschiedliche Handelsspannen haben. Während es bei einigen Produkten darstellbar ist, bis zu 90 Prozent Rabatt zu bekommen, sind solche Einsparungen bei Elektroartikeln kaum möglich; insbesondere, wenn es sich um aktuelle Neuware handelt. Aber sogar kritische Marktbeobachter konnten deutliche Ersparnisse von über 40 Prozent im Durchschnitt am Black Friday Wochenende feststellen.

7. Wer sparen will, muss schnell sein

Black Friday ist eine kurze Veranstaltung, an dem Händler ihre Ware günstig anbieten. Oft sind auch einzelne Produkte nur in begrenzter Stückzahl erhältlich. Countdowns oder Bestandsanzeigen werden häufig genutzt, um dies dem Konsumenten zu signalisieren. Hier geht es aber nicht darum, den Verbraucher unter Druck zu setzen, sondern um ihm zu verdeutlichen, dass Black Friday Deals aufgrund der starken Nachfrage schnell vergriffen sein können.

8. Vorsicht vor Auslandskäufen

Bei Black Friday-Angeboten ausländischer Online-Shops sollten Verbraucher aber genau hinsehen. Insbesondere hohe Versand- und Zollgebühren können die ursprüngliche Ersparnis schnell aufsaugen.

9. Auf seriöse Shops achten

Damit Verbraucher keine Probleme rund um wie Themen Rücktausch, Versandkosten und Bezahlung haben, empfiehlt es sich, nur seriöse Shops aufzusuchen. Ein Blick in Foren, auf deren Facebook-Seite sowie auf deren AGBs kann bereits Aufschluss geben.

10. Gute Angebote finden sich nicht nur im Internet

Wer denkt, gute Black Friday-Angebote gebe es ausschließlich im Internet, täuscht sich. Dieser Eindruck ist zwar naheliegend, da in den ersten Jahren vor allem Online-Händler mit Rabatten geworben haben. Inzwischen hat die Black Friday-Aktion aber auch den stationären Handel erreicht und auch diese Angebote können bequem über die Black Friday Sale 2017 App mobil durchforstet werden.




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