(openPR) Winsen (Luhe), den 20.11.2017: Besitzer einer Garage -die sie selbstverständlich auch nutzen- sind fein raus. Geschützt vor Eis, Regen und Schnee steht das Auto trocken und jederzeit abfahrbereit. Keine Windschutzscheibe, die freizukratzen ist, keine von innen beschlagene Scheibe, die Ewigkeiten braucht, um wieder freie Sicht zu geben.
Wer sein Fahrzeug im Freien parken muss, hat das Problem jedoch in den Herbst- und Wintermonaten fast täglich. Warum legt sich der hartnäckige Dunst auch von innen so stark auf die Scheibe und was kann man dagegen tun?
Ursache ist natürlich die Feuchtigkeit, die sich hartnäckig im Auto hält. Dazu trägt man durchaus auch selbst bei. Der schnell zusammengeklappte Regenschirm, nassgeregnete Mäntel/Jacken, feuchte Schuhe - all das hinterlässt zusätzlich zur normalen Luftfeuchtigkeit Spuren. Im Herbst und Winter, wenn die Temperaturen fallen, trifft die feuchte Luft auf kalte Scheiben und bildet den Nebel aus feinen Wassertropfen, sodass das Glas beschlägt.
Soweit, so gut, aber wie kommt man dem Problem am besten bei? Hier eine kleine Übersicht praktischer Tipps, aber auch von "Hausmittelchen", die durchaus sehr wirksam sein können.
Viele denken vielleicht nicht dran, aber einer der Hauptverursacher beschlagener Scheiben ist der Innenraumfilter. Wenn dieser verschmutzt ist, wird der Luftdurchsatz von Klimaanlage und Lüftung reduziert. Die Feuchtigkeit kommt somit nicht mehr aus dem Auto, der morgendliche Nebel auf der Scheibe ist Normalität. Nicht nur wegen der Feuchtigkeit sollte der Filter regelmäßig gewechselt werden. Alle 15.000 km, so die gängige Empfehlung, liegt ein Tausch an, auch um Schadstoffe hinreichend neutralisieren zu können.
Kalt im Auto? Die Füße frieren? Mag sein, die Scheibe hat aber Vorrang, wenn man einigermaßen zügig vom Fleck kommen möchte. Gebläse- und Temperaturschalter nach oben, darauf achten, dass der Luftstrom ausschließlich auf die Windschutzscheibe gerichtet ist. Am schnellsten geht es, wenn alle anderen Lüftungsdüsen, die nichts mit der Scheibe zu tun haben, geschlossen werden.
Putz-Textilien sind ebenfalls ein Mittel der Wahl. Aber nicht irgendwelche - die hinterlassen gern Schlieren von innen, haben zwar die größte Feuchtigkeit entfernt, erschweren die Sicht dann aber anders. Man sollte stattdessen bestimmte Fensterschwämme und/oder Microfasertücher an Bord haben. Und natürlich nicht vergessen, dass diese auch zwischendurch getrocknet werden müssen.
Ein Blick bei geöffneter Motorhaube auf den Wasserkasten unterhalb der Windschutzscheibe kann helfen. Im Spalt zwischen Blech der Motorhaube und Scheibe landet gern herabfallendes Laub, verstopft die Ablauflöcher und sorgt dafür, dass sich Regenwasser sammelt, das sich den Weg über Filter und Kabeldurchführungen nach innen sucht. Man sollte also das Laub regelmäßig entfernen, damit der Regenwasserabfluss nicht behindert wird.
Aber auch ein Blick in Großmutters Trickkiste lohnt. Generell kann man auf alle möglichen wasserbindenden Materialien zurückgreifen. Die günstigste Lösung ist dabei altes Zeitungspapier, das man auf und unter den Fußteppichen platziert (außer auf der Fahrerseite, damit die Matte nicht verrutscht). Das entzieht der Luft Feuchtigkeit und es kostet einen alle zwei, drei Tage nur ein paar Seiten der täglichen Tageszeitung.
Oft liegen in Schuhkartons oder anderen verpackten Sachen, die man kauft, kleine Papiersäckchen. Diese enthalten Silikagel und sollen die gekaufte Ware vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung schützen. Wenn man diese ausreichend sammelt, helfen sie im Auto! Ähnlich funktionieren Silikatkissen aus dem Baumarkt, in dem man auch Raumentfeuchterbehälter kaufen kann.
Ein Gefäß mit Katzenstreu hilft ebenfalls Wunder. Man sollte natürlich darauf achten, dass der entsprechende Behälter rutsch- und kippsicher steht, damit man keine böse Überraschung aussaugen muss. Wer gern den Duft von Nadelhölzern mag, packt sich einen Holzklotz ins Auto -Holz saugt Feuchtigkeit gut auf sorgt nebenbei noch für Naturgeruch. Am besten eignen sich dafür langporige Hölzer wie Fichte, Kiefer oder Tanne.
Vielleicht hilft der ein oder andere Tipp ja. Wir wünschen allzeit gute und sichere Fahrt!











