(openPR) Über 7.000 Besucher während der Wettkämpfe, ein modifiziertes Wertungsverfahren der Kampfrichter sowie sportliche Höchstleistungen und reges Medieninteresse. So in etwa könnte das Fazit der diesjährigen Protest Wakeboard Europameisterschaft ausfallen, die am Rande von Berlin ausgerichtet wurden.
Dies wurde auch in der vor Ort gehaltenen Sitzung des WWC (World Wakeboard Council) - dessen Chairman der über 70jährige und als lebende Legende agierende Hans Otte ist - von allen Verantwortlichen bestätigt.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung des Sportes in den Junioren Bereichen. Bei den Junior Men werden bereits Sprünge gezeigt, die noch vor gar nicht langer Zeit nur bei den Open Man, also der Königsklasse des Cablewakeboarden, zu sehen waren.
Die Leistungsdichte innerhalb der Kategorien und der führenden Nationen, zu denen neben Deutschen die Briten, Israelis und die Niederländer zählen, wird immer größer.
Unerwartete Ergebnisse gab es dennoch. So konnte Großbritannien die Teamwertung für sich gewinnen, indem sie 3 der 7 Kategorien für sich entscheiden konnten. Ohne Bernhard Hinterberger, der verletzungsbedingt nicht anreiste, und Julia Borman hatten die deutschen Rider keine Chance, die Titelwertung zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Um künftig die Förderung der Nachwuchsfahrer weiter voran zutreiben, wird nun auf internationaler Ebene über die Vergabe von Leistungsstützpunkten diskutiert. Seilbahnen, die sich verstärkt um die sportliche Förderung der Sportler verdient gemacht haben, sollen künftig diese Funktion ausfüllen. Bis zur WM in 2010, die in Neubrandenburg an der Seilbahn von der ehemaligen deutschen Meisterin Britta Schippner ausgerichtet wird, liegt also noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen der Verbände und des World Councils.

















